Band 
Zweyter Theil [4].
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3039
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Villrgas.

villegas (A-), in dem von I. Bläui64<). (zuerst)zuerst herausgegebenen und verlegten Werke: Ibe-strum urbium bsIZicos re^iss. ^r. fol. ist derGrundriß von Plasschendaele bezeichnet:

vivum sec. Das iecit mag hier aber soviel bedeuten wie äslineavlt.

(Niklaus de). So heißt bey FiorilloIV. 92. ohne Weiteres, ein berühmter Spani-scher Kunststicker in der zweyten Hälfte des XVI.Jahrhunderts.

(Peter de), s. oben Marmolejo.

Dill ein in ( ). So heißt im -Nmsnack

äu Oommerce äs ksris i8tl. ganz ohne Wei-teres, ein damals zu Paris lebender Kupfer-stecher.

Villeneuve ( ). Und so bey Basan

(. 8sc.) ein damals (178g.) jung genannterFranzösischer Kupferstecher , von welchem dortein Dejaniren - und Orykhien- Raub, und zweyGattungsblatter: le Tamburin er 1a Limbsllsgenannt werden. Von ihm, oder dann einem an-dern dieses Geschlechts, nennt auch ein Verzeich-niß meines sei. Vaters: vevl8S8 st In8cript1onsxour 1s Status sczueatrs ( 8tstua 8tstuss!) äsI.oui8 XV. ä ?ari8; und dann wieder andereNichtswürdigkeiten: 6eorAS8, 7lns;eii9us, t'Ok-Ücisr en 8ems8trs, l'Lcolieren vscsncs, Hio-mss, Duetts etc. «). S. auch den folg. Art-

(M- de). Wir kennen von einem sol-chen ein, nach dem Londner H. Füßli, für eigenenVerlag 1784. zu Paris in Aquatinta (vermuthlichCopie) gebrachtes Blatt, was das Alpdrückenoder die bösen Träume darstellt. Anderwärts cilirtman von ihm eine Folge von 6. Bl- nämlich geradewas oben dem Villeneuve ohne Taufnamen zuge-eignet wird, mit dem er wohl sicher der Nämliche ist.

villeparc (Demeuve de), gab: Uralte äsnrnanoerrvres äs l'Krtillerle, äsäis ä 1Vls38lsur8äu Lorp-Ho^sl par äs pro-

Ie88eur äu äe88in ä Orenpble 177U. Hierzuhat unser Professor 7. Bl. mit Rissen und Land-schaften eigenhändig sehr mittelmäßig und steifradirt. Er bezeichnet sich theils Demenz ste, theils bloß rie

* villequin ( ), hieß Stephan, gebo-

ren zu Serviere en Brie, und gest. 1868. 69.1. alt,a. b. geboren zu Paris r6i5. und gest. r663. Nachihm nennt der Catalog von LVinkler drey schöneBlätter: D. Familie von Engeln bedient, von N.Pitau (i6öi. **)., Christus und die Samaritane-rin mit der Inschrift: 81 8clre8 etc.; von einemUngenannten (E. Baudet), und St. Rochus inder Wüste mit seinem Hund, von I. Boulanger,ein ungemein kräftiges Blakt. Dann kennt einVerzeichniß meines sei. Vaters dasselbe Bild vonCl. du Flos, und eine Carrikatur mit der Jnn-fchrift: Vassants, gui re^aräe^ ma liurler^ueügurs etc. von I. le Paukre gectzt.

vliier (de). Von einem solchen (wahrschein-lich mit einem der beyden Gebrüder, welche obenin diesen Zusätzen unter dem Namen Devillierserscheinen, Eine Person) kennt man, für's XXX.HeftvonFilhol's Oour8 üilrtorchue st elemsntairegesto-chen: Diana und Akteon nach Albani, und St.

Villers. Zozg

Roch, der sich der Pestkranken annimmt, nachRubens.

villere (Madame), malte, wie öffentlicheBlätter behaupten (1814.), das erste kenntlicheBildniß der Frau Herzherzogin von AngoulemeS. unten auch Villers.

villerer ( ). So heißt im e^Imsnnclr

äe8 Kesux-^rt8 !8oZ. ohne Weiteres, ein da^mals zu Paris lebender Baumeister.

vlIkerey ( ). Und so im Almanach äu

Oommsrvs äs psrlg i8n. ein damals zu Paris lebender Kupferstecher, wahrscheinlich mit demfrüher angeführten viierey Eine Person. Untervillerey erscheint er als einer der Stecher derBlättchen zu den in 1808. in fünf kleinen Bändchenerschienenen: Vo^nFS8 en krsnce äs Uacins,1a kontsins u. a. Französischen Dichtern, welche18 Frk. kosteten; und ebenso, auf dem Salon1817. mit Vignetten zu dem Leben St. Bruno's,nach le Sueur, welche er der Herzogin von An-gouleme zugeeignet hatte. Ferner gab er, nachBildern im Museum für .irilbol's Oours lüstorl-czus st elsmentairs (Lab. XXV.) den predigen-den St. Bruno nach le Sueur, und (ib.) nachStell» (dieß gemeinschaftlich mit le Roy)Christusnimmt die tz. Jungfrau in den Himmel auf.

viHerme (Joseph), ein (alter, oder neuer?)Bildhauer, (8cu1pteur) und wie es scheint Fran-zose, dessen Bildniß in 4°. ein Gantkatalog, ohneNamen der Künstler gestochen, benennt.

villers (Joh. Arnold), ein Französischer Baumeister und Bildhauer, war in Churbranden-burgischen Diensten, und gieng ihb8. mit Em-pfehlungsschreiben vom Churfürsten, nach Bayern .In diesem Missive wird bemerkt, daß villers, inseiner Kunst wohl erfahren, gute Dienste geleistethabe. Hicolai.

* ( ), der Goldschmied des Lex.

Von ihm kannte man auch ein lebensgroßes Mari-enbild in Silber, nach einem Modelle von Bou->chardon, für die Kirche St Sulpice, welchesin der Procession des Himmelfarhtsfestcs herum-getragen wird. Sornique hat es in Kupfer ge-stochen. Mrc.

(Madame). So nennt, unsers Wis-sens zuerst der -)lrrrsnsc1i äs8 Lesux-Krts 180Z.eine damals zu Paris lebende Malerin, von wel-cher dort, nebst Bildnissen und Studien-Figuren,das schon im Salon vom Jahr X. ausgestellteBild eines in der Wiege von einer Ueberschwem-mung fortgerissenen schlafenden Kinds angeführtwird***). Ein treuer Hund sucht es jedoch mitgrößter Anstrengung zu retten. Das Kind, dieDrapperie, und der Eifer des Hundes, sind sehranziehend und mit vieler Grazie (?) gemalt.Fiorillo III. 525- wo diese Künstlerin jedoch ihrerKunstgenossin,Madame Monges, nachgesetzt wird.Im Almanach äu Lcirnmercs äs ?ari8 1811.erscheint sie wieder, itzt aber lediglich als Dildniß-malerin.

(de). Ein solcher erscheint in demKönigl. Französischen ^lmsnack ro/sl von 1779.als^rcinrsct Lxpert-llourAsolgerster Colonne,mit 1721., dem Jahre seiner Aufnahme.

k) Bey paigtton «Dijonväl heißt Villeneuve Zeichner und Stecher IN punktirter Manier um 1795. undwerden dort von ihm genannt: Ein großes allegorisches Blatt auf den Tod Ludwig XV 7 . und ein zweytesmit der Unterschrift: au diavle les Ooips Sitlli islei.

Irgendwo heißt dies: »Das schönste nach ihm gestochene Blatt."

-ins) London Annal. iv. Nro. 16 giebt davon den Lachen erregenden Umriß »nd die Beschreibung. Aucher heißt es angenehm ausgeführt, das Kind reihend, die Drapperie (welche ihm rum Segel dienenmuß) gut, und den Localton von großer Wahrheit. Im Umrisse haben Kind und Hund Köpfe von unge-meßnem Ebenmaaß. 7V»»v. 11. »o. wo (wie in den Annalen) des Bilds mit großem

Preis erwähnt, und geglaubt wird, es dürste auf ei» wirkliches Ereiguiß Bezug haben.