Band 
Zweyter Theil [4].
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Voort.

wurden. Nach seinem Tode hingegen stieg ihrPreiß wieder merklich höher. Einer sterbendenSophonisbe von ihm, wird von dem Holländi-schen Dichter Schmidt ein ganz besonderes Lob-ertheilt. In Holländischen Kabinetten findet sichMehrerers von ihm. In Frankreich ist uns nichtsbekannt. IN. 20709. In Deutsch­ land

besitzt von ihm (oder besaß wenigstens vor-mals) unsers Wissens, die einzige Gallerie Galz-rhalum sechs Bilder: Simions Geburt, demManoah verkündigt; die aus dem Meere steigendeVenus; den schlafenden Endymion, von Luna beob-achtet; dann drey Gescllschastsstücke, darunterKinder, die mit dem Kräusel spielen. Ferner daSKabinet des Hr. Hof- und Landgerichls-AdvokaienSchmidt zu Liel: Frau am Tische, die Federin der Hand und die Köchin neben ihr. SeinBildniß hat V. kl. (d. i van Halem) gesto-chen. t^lach ihm von I. Gole geschabt, kenntman dasjenige des Gottesgelehrten Joh. Colerusin kl. Fol.

voort (van der). So soll ein Bildhauer desKönigs von Frankreich zu Bourdeaux geheißenhaben.

vopel (Friedrich), ein von Zittau gebürtigerGoldschmied und Bruderssohn des folgenden To-bias. Er gieng ibgh. nach Batavia und starbbort zuPadang 1697. Eckarrh Beschreibungdes Dorfe» Herrvigsdorf, Das. 17^7. 4°.S. 81.

* (Tobias), war Bildhauer, Instru-menten - und Orgelmacher zu Zittau , wo er schonlbbt. erscheint. In 1671. fertigte er die großehölzerne Decke des Taufsteins der Kirche zu Her-wigsdorf bey Zittau , mit der Taufe Christi amJordan u. drgl. F. Eckarrh Beschreibung V.Aerrvigsdorf S. 80. 107. I» Zittau selbst fer-tigte er 1662. die zierliche Tafel au der Wandüber dem Taufstein in der St. Johanniskirche;in 1679. Gäule mit den vier springenden Was-sern und dem Herkules für den steinernen Röhr-kasten bey nur gedachter Kirche. Letztre Arbeit nenntman eine Zierde der Stadt. Larpz 0 v's ZirrauS. 35 . 60. u. s. w.

vorherr (Gustav), der Sohn eines Mau-rermeisters, geboren zu Freudcnheim in Franken1778. Anfangs studirte er zu Erlangen , bildetesich aber sodann auf der Akademie in Berlin zumArchitekten aus und erhielt eine Anwartschaft aufeine dortige Anstellung. Da indessen der GrafGörz, Jnnhaber der Herrschaft Schlitz, ihn alsBaumeister in seine Dienste zu ziehen wünschte,so wurde er demselben überlassen. In 1802. be-fand er sich noch zu Schlitz; nahm aber kurz dar-nach eine Anstellung als Disiriktsbaumeister beydem Prinzen Wilhelm von Oranien zu Fulda an.Hier erbaute und beendete er i 8 c> 5 . die schönenGebäude der neuangelegten Wilhelmsstraße. Um1810. erhielt er einen Urlaub um Paris besuchenzu dürfen, wurde, nach einem vicrmonatlichenAufenthalte daselbst, von dem Könige von Daierunach München berufen, und dort als Pauinspek-tor des Jsarkreises bedienstet, auch 1814. zumOberbaurath ernannt. Vorzüglich soll sich diesergeschickte Künstler, um die Vervollkommnung des

Vorstermann. 40Z9

landwirthschaftlichen Bauwesens verdient gemachthaben. Zu Paris und München hat er mehrerearchitektonische Zeichnungen in Steindruck gefer-tigt; zu Paris , neben Anderm, einen Entwurfzur Vereinigung des Louvreö mit den Thuillerien.Auch sein Bildniß soll man in Steindruck besitzen^

v orla oder Farffler (Stephan), Büchsen-und Uhrenmacher in Altorf bey Nürnberg, starb1689. Er erfand einen Wagen mit drey Rädern.Man kennt von ihm zweyerley Bildnisse von unge-nannter Hand.

* v 0 rlidge, s. worlldge im Lex. und unten.

vocma;ia (Anton). So nennt der einzigeGandellini (wohl apokryphisch) einen ans Köllngebürtigen Stecher, der um 1329. gearbeitet, undseine Blätter mit zwey verschlungenen v. (einemob - und einem nid sich gekehrten) bezeichnet habe.Neben Andern werden dann von ihm die zwölfApostel auf 6 Blattern angeführt.

vornberger (Johann), erscheint in demHof- und Staalskalender von Chur -Main ; auf1759. als damaliger Hofbaumeister dieses Chur-fürsten.

vornkeller (Johann), Hofmaurer - undStcinhauermeisier zu WürzburA, so wie auch dor-tiger Stadtbaugeschworner Maurermeister, kommt1781. u. 1799. vor.

* vorstermanns (Lucas), der Vater, ge-boren zu Antwerpen um i 5 ? 8 . (a. K. > 98 v.) Um1624. begab er sich nach England. Als er zu Lon­ don ankam, fand er daselbst in Robert van Voeisteinen Nebenbuhler, der sich im Bildnisse mit ihmmessen konnte, den er aber im klebrigen übertraf.Wahrend eines Aufenthalts von fast acht Jahrenin diesem Lande, arbeitete er für König Carl I.und für den Grafen Arundel. In dieser Zeitstach er mehrere Bildnisse besonders nach Hol-dem, und verschiedene historische Blätter.»Dieser Künstler" (heißt es bey wareler)ar-beitete mit dem bloßen Grabstichel, den er abermalen ch zu fuhren, und mit demselben alle Ge-genstände in ihrem wahren Charakter auszudrü-cken wußte. Wohl wünschte man bisweilen, daßseine Umrisse minder trocken, und mit den sieumgebenden Maßen besser verschmolzen seyn Möch-ten, was ihm bisweilen wirklich , und unter denNiederländern zuerst gelang. Ueberhaupt kann mandie Feinheit seiner Arbeiten, das Gefühl welches erseinen Köpfen zu geben wußte, und den Geist sei-nes Grabstichels, der bisweilen die Freyheir derEtznadel erreichte, nicht genug bewundern. Bis-weilen sparte er sich breite Lichter auf, und besaßdie Kunst, die Farbe seines Urbilds nachzuah-men , indem er mit der Arbeit haushälterisch um-ging (?); andere Male gab er seinem Stich alleKraft, dessen er empfänglich ist." Was uns Allesetwas kauderwelsch scheinen will *). Auf seineBlätter setzte er bald sei» aus H und V. zusam-mengezogenes Monogramm, bald seinen ausge-schriebenen Namen. Die beßte Litteratur dersel-ben findet sich, unsers Wissens, bey Rost V.270 78. Dort »orderst, 24 Bildnisse »ach vanDyck, darunter i 5 seiner Kunstgenossen, die sichin der bekannten Sammlung Vandykscher Künst-

Und noch vielmehr, wenn es bey (öairdellint heißt r per luoAc, tempo, secooclo I cortomi cli huei kempi,

e eoll otlimo orüioe cooclusie la chzporlriooe tle' suoi iSßli coa iueeociscure clinßoosti , peocue-coclooniesmeute, cde le lioee clell ombre con uo luotz» trscro e coo uns I-ell» eloßaurs >ii voii'iio »csin-tnevolmeiire collcorclsizeeo. Leßueoclo po, il coo-ißlio ouovsmeine cisioli cl«! kutieo, , clos eile rapiz-luno procursise cl'imilrr Is msniecr» «teil» pirrurs, oo piü ßl> ku s ouore c^uel primo bell» e küticoroopersre; io-> iolsmeole coosickerÄciUo cio, eil'erL ci» rsppie5eotLrsi, ooo iurieine I» veez proporrioiieüelle tißuee, loslio piilUL cji lulkp i plsoi ciei cliisri, sbbssseiiöo eou »ecoolli» lsoco i merLi, elie ßliiuleri Pirol clell' ombre, e ciei riklersi, oe <zu»I xeoeie cl> opeesre prevslse coo uuiesiris s> MzrKvij-tio- 2 ,eNe >1 lurro coaclurse coo inssse roocleßAiLoli, e climv-rrsoli Is ciitkereorr ciei eolori, oocie kece rissl-rsre i coepi cou ist karr, e lilievo, ct>s weßlio oon «i poruri isre e kar lirsllsr 6a un picrore,

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