Band 
Zweyter Theil [5].
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5016
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Zc»i6 Weigrl.

war. Vergleiche auch oben den älteren Christophwergel *).

Wergel (Martin), ein Glockengießer zu Görlitz Wo er i 5 g 8 vorkommt, ^c.

— — — ein Drechsler zu Kobelin in Poh-len. Sein Sohn Melchior, der auch diese Kunsterlernt hatte, befand sich ikbg zu Breslau .

— — (Melchior), s. den vorstehendenMartin Weigel.

— — s. auch gleich unten weigl.

Weigert (Johann Friedrich), ein Kupfer-drucker zu Altona t 8 o 5 .

Weighrmanns ), ein von Walpole(^cilienci. P.497.) angeführter Englischer Bildniß-maler, wie es scheint in Miniatur, von welchemaber auch Fiorillo V. 679. nichts Anderes bekanntist, als daß er in 1781 gestorben sey.

Weigkink auch Wiegkink (Johann),Hofschreiner zu Münster 1784. In 1798 gedenktman seiner Wittwe. Mrc.

Weigl (Matthäus). So heißt, nach Fiorillo's(Deutscht. I. 222. Anm. c.) einer, der unter derRegierung Herzog Albrecht V. von Bayern, gegenEnd des XVI. Jahrh, in desselben Kunsikammer'gearbeitet habe, und dafür besoldet wurde.

Weih (Peter), ein Maler zu Kemnath , einerStadt im Nabkreise, lebte dort zu Anfang desXVlll. Jahrhunderts und war der Lehrer desJoh. Philipp Bayer, eines Historienmalers zuNürnberg . Liporvsky.

Weihinger, irrige Benennung des oben an-geführten Medailleurs weichinger.

* Weihmeyer, s. im Lex. und untenWeyhenmeyer.

Weihn er, s. unten Weinhör.

Weikerr, s. oben weict'ardr.

Weil (Jacob). Der Reber'sche Gemal-dekaralog. (Dssle 180g. 8". p. ho.) benennt vonihm einen Kavallerie-Scharmützel aufHolz gemalt(hoch i8)LZ. br. sh^Z.)

Weiland oder weyland (CarlFriedrich),Nathsmaurermeistcc zu Berlin i 8 oZ. Almanachfür Freymaurer auf 58 o^. Berlin i 8 oZ. kl. 8 °.S. ioz.

— — (Hans Georg) ein Steinmetzgeselle, derrkgö in Churfachsen arbeitete. M-c.

— — ( ), Lieutenant unter der königl.

Preußischen Artillerie, der aber nach 1806 dieseDienste, wie es scheint, verließ, und sich um1810 zu Gotha (damals etwa 28 Jahr alt) auf-hielt. Man soll artige Malereien von «hm haben.Mrc.

Wetli.

weiland ( ), etzte um 1808, vermuthlich

in den Sächsischen Landen, allerhand schlechteBlatter, als Soldatenkostüms rc. Mrr.

weilep (I. I ). Nach der Zeichnung einessolchen hat I. D. de Montalegre eine Ansicht des

H. Grabes zu Görlitz gestochen. Unser Mann lebtein der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts,sonder Zweifel zu Görlitz. 8lLc.

Weiler (Ernst), ein berühmter Ingenieurin Diensten Friedrich Wilhelm des Großen, Chur-fürsten von Brandenburg , in 1678. G> D.Geyler Leben Friedr. Wilh. de« Großenaus Münzen Fol. S. 164.

— — (Fr.), vermuthlich zu Jena . In Z. C.Stark's Archiv für Geburtshülfe. Bandlll.Jena 1791. 8°. finden sich Abbildungen chirurgi-scher Instrumente, von C. Müller nach des UnsernZeichnung gestochen.

— — oder Weyler (Johann), Maler,schon um 1780 Mitglied der Königl. Kunstakademiezu Paris, geb. zu Straßburg 1747, arbeitete inSchmelz , Miniatur und Pastell, und lebte um 1778noch "zu Paris . Meusel I. Wahrscheinlich istdieser Künstler derselbe Weiler, welcher, nachFiorl'llo 111. H2Z seit 1780 für die Französische Regierung die Bildnisse der angesehensten Männerin Email malen mußte. Der Gemälde-Latalogvon Reber (6s8ls -809. p.92.) führt von ihmdie Bildnisse Ludwigs XVI. und Fränklins an,(beyde hoch ä sr" br. 2^"), mit einer bewunderns-würdigen Zartheit und Vollendung in Email gemalt.Er war Gatte der gleich ff.

— — (Madame), geb. Rugler, ebenfallsKünstlerin. Bey der Ausstellung im Jahr 1789zeigte sie einige von jenen Emaillemalereyen, wieauch verschiedne Stücke in Pastell, die ebenfallsin Email gemahlt werden sollten. Da sie von derRegierung aufgemuntert und unterstützt wurde, soarbeitete sie nach dem Plan ihres Mannes weiterfort, und legte schon bey der Ausstellung im

I. XII. der Republik die schönsten Beweise ihresKünstlertalents ab. Sie ist im Besitz des Nach-lasses ihres Mannes und aller der von ihm ent-worfenen Pastellmahlereyen, die in Email über-tragen werden sollen; es läßt sich also (heißt esi8o5 bey Fiorillo lll (,22.) in der Folge noch vielvon ihr erwarten. S. l. 0. in der Note.

— — (Nicolaus), ein Goldschmied zu Nürn-berg . Panzers rJürnbergische porrrait'sI.260. nennen sein Dildniß von ihm selbst, wie folgt:

suae Ketstig H2. TVino 1576. 4".

weili ( ), vielleicht Meili, ein Ma-

ler, nach dem Bollinger das Bildniß des Got-resgelehrten Johann Georg Cchulthcs gesto-chen hat. Dieses Kupfer findet sich vor derL4. AUgem. Deutsch . Biblisch. Band XI^I.1798. weili lebte in der letzten Halste des vorigenJahrhunderts.

*') Nun, entweder von diesem Johann Christoph, oder dann von dem oben angeführten Christoph wdem jünger», nennt ein Verzeichniß meine« sei. Vaters (-. V. Johann w.) eine Menge BildnisseHeller und dunkeler Männer, nach I. L. Hlrschmann, D- C von Lauch, F. de Troy, u. s. w. mehrereaber ohne weitere Namen als den seinigen. Dann eine Madonna mit dem Kinde, nach G. Rhein.Dann wieder, «->. Johann Christoph (als bloßen Verleger), nebst mehreren Bildnissen nach Hirschmann,I. Kenkel, und Ungenannten, allerlei Mannigfaltiges; wie z. B. nach Eisier's Zeichnung: Laub- undBändellverke, so Th. — Anleitung iur Aeichenkuust» I-Bl.— Oersias <ie cliikereoces poslUles, nachS- le Elekc Ig Bl- — Ittstorlse celebrio, es V. ek bl. I'esismeari, Icou. 2Z>. res>resen,2i2s — ksssiov. e». I. 0 . ,tu^. Vinci. 69z.— 6Bl.— Gedächtnißhülfliche Bilderlust (vielleicht bemerkenswerth),

durch I D Köhlern P. P. Nürnberg 726. — rrguies ci NsKUeweos tliiiuois. Dann noch ein ungenann-tes Älakt nach C. Maratti. Wieder führt Murr von Christoph an: Limes „sluesüs «eu llocunieok»

roorslis e v»r,is rerulll nslurslium p-oprisrsribus, virtliluio virioeum^ue s^mkolici, imss-iuibus eolleec»

- Vioriberß-v 4. ioo Dl. (mit deutscher Auslegung 4. >b. 766 ) Dann von Johann

Christoph (esc.) Milche curieuse neu inventirte Schild, 21 Bl. — Und handschriftliche Zusätzemeines sei. Vaters zn Murr » Sibl. ebenfalls von Joh. Christoph: Anweisung zur ZeichenkunstLnwhl die schon oben, als von Christoph angeführten i»Bl.) Und endlich von C- Weigrl u-sloire <i»Oou>zuictl0lle 17 Bl.