Band 
Zweyter Theil [5].
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6114
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Serres ( ). Jnnhaber einer Ofenfabrik

zu Cölln 1814, damals einige 60 Jahr alt. Einnicht ungeschickter Künstler seines Faches vorzüg-lich in Blumen, Verzierungen u. s.f obwohl solchein einem veralteten (?) Geschmack ausgeführt sind.TKKr.

Limenes oder Limene; (Alexo). Soheißt bey Florillo IV. 99. ohne Weiteres einSpanischer Glasmaler des XVI. Jahrhunderts.

* (Franz). Derselbe besaß viel Leich-

tigkeit in der Führung des Pinsels, und ein bril-lantes Colorit, wodurch er sich nach seiner Rück-kunft aus Rom , wo er mehrere Jahre zu-brachte, Beyfall erwarb. Man sieht von ihmunter andern zwey Gemälde in der Kathedralevon Seu, und eine Anbetung der Könige inTervel, die nach dem berühmten Bilde vonRubens im neuen Pallaste zu Madrid , oder, waswahrscheinlicher ist, nach einem Kupferstich kopiertwurde, weil man hie und da einige Abweichun-gen vom Original wahrnimmt. Er starb zuSaragossa . Fiorillo IV. 282.

(Miguel). So hieß ein SpanischerMaler des XVIl. Jahrhunderts, Zeitgenosse vonAlouso Cano. Fiorillo IV. 268.

(Peter Ayber), Anverwandter undZögling des obigen Franz L. Von ihm kenntman einzig drey Gemälde in der Kirche der

H. Jungfrau zu Calatayud, nämlich eine H. Fa-milie, die Geburt Christi, und eine Anbetung derKönige. Sie haben ein schönes Colorit und einerichtige Zeichnung. FiorillolV. 007.

* (Raphael). Fiorillo I. Hw. nennt

diese» vornehmen Dilettanten einen der ausgezeich-netesten Schüler von Empoli.

oderLin, eno( ), Directorder Malerakademie in Mexiko . Nach seiner Zeich-nung gestochen ist das Blatt in Humbold's undBonpland's Reisen (dem Theile der die: lVlonu-inens stes peuples <le I'Amerique enthält),welches die Ritterstaküe Carls IV. von Tolsa,auf dem großen Platze zu Mexico darstellt, wovormals die Pyramide desMexilti, Schutzgottesvon Mexico stand. Msc. S. auch unten Lliiieno( I. und R.), und ist wohl der Unsrige mit einemoder beyden derselben Eine Person.

Lin> en 0 (I.), s. den nachfolgenden R.Limeno.

(Matthias). Ein solcher wird beyFiorillo IV. im Register, mit Verweisung aufS. 222. angeführt, den wir dort und dort herumnicht auffinden konnten.

(R.). Zu dem Wecke: Retrstos 6eDspanooles illustres von un epitome cle susviilas. Naäriä -791 lol., hat ein solcher meh-rere Bildnisse in klein Fol. gezeichnet, die von

I. A- Carmona und von F. Selma in Kupfergebracht sind. Einzig auf dem Bildnisse des Her-zogs von Alba, von B.Vazquez gestochen, nenntsich derjenige, der dasselbe nach einem GemäldeTitians zeichnete, I. Limeno.

Y.

Faire ( ). Nach einem solchen soll C. G.

Schultze eine Landschaft mit Ruinen in getuschterManier 12°. geetzt haben. Msc.

* Fannes (Ferdinand oder Hernand). Palo-mino" (heißt es bey FioriUo IV. 70.) «ist der

einzige Schriftsteller, der berichtet, daß sich die-ser Künstler unter Raphael zu Rom gebildet hat.So viel ist gewiß, daß er eilf Jahre nach demTode dieses großen Künstlers, nämlich im Jahri 5 äi, .in Spanien zu dem ausgebreitetsten Ruhmgelangte, wie man aus einer Schrift sehen kann,die in diesem Jahre über eine Arbeit von ihm inder Kirche von Cuenca aufgesetzt wurde, die ihmder große Kenner der zeichnenden Künste, derSchatzmeister und Canonicus von Cuenca, DonGomez Carrillo de Albornoz aufgetragen hatte.Das berühmteste seiner Werke in Cuenca ist einePietas und eine Anbetung der morgenländischenKönige. In beyden herrscht eine vortreffliche Zeich-nung und eine harmonische Composition, zugleichauch viel von dem Kunstgeschmack des Leonardoda Vinci , dessen Unterricht er vielleicht genossen hak.Palomino begeht den Fehler, daß er ihn in einemAlter von fünfzig Jahren, im Jahr 1600 , sterbenläßt, ohne zu bedenken, daß er nach dieser An-gabe im Jahr i 55 o, also dreyßig Jahre nachRaphaels Tode, hätte müssen gebohren seyn."

Fares (T.), ein englischer Lieutenant, vondem man aus der Ausstellung der Königl. Akademiezu London 1791, eine Marine und einen Prospektsah; ob in Oel oder gezeichnet, finden wir nicht.

Favarri(Hieronymus ). So nenntFitzrilloIV.172. ganz ohne Weiteres einen Spanischen Maleraus der erste Hälfte des XVII. Jahrhunderts, Zeit-genosse von Bartholomö Carducho.

Fck (Cornelius). Ein solcher soll geschrie-ben haben: Os nellerlanäschs 8ekeeps-6ou^v-iconsl (Schiffsbaukunst). Amsterä. 1667. Fol. mitKupfern. Msc.

Fden (Dietrich), Münzmeister des Grafen vonOstfriesland , in dessen Diensten er i 58 l oder -582starb. Hirsch teutsch. Münzarch. VII. 2v5.

Fear (I.). Nach einem solchen hat P. A.le Beau das Bildniß des Hyder Aly oval 4°. ge-stochen, und das der Lonkünstlerin du Gazon ingr. t>o. ^/§c.

Feares (Niclaus), ein englischer Kupferstecherdes letzten Viertheils des XVll. Jahrhunderts.Arbeit von ihm trifft man in L. Plukenety'skkztto^raplna. I^onclon 1691. 40- Außerdem soller die Gesandten von Bantam (>682.) nach H.Peart und das Bildniß Wilh. Waller's 8°. ge-stochen haben. M-c.

Feiin (Julius Conrad). In dem von ei-nem solchen verfaßten Lehrbuch der Experimental-Naturlehre (Anspuch 1796 bey Haueisen 8°.) findetsich eine radirte Kupfertafel mit mathematischenFiguren, bezeichnet: ^e/mexc.; was, wie wirdenken, so viel besagt, daß der Verfasser eigen-händig das Blatt geetzt habe. Vergl. auch den fol-genden:

oder Feiinie(J.G.), zeichnete einigeProspekte von Cadolsburg, die C- D. Henningauf einem Quartblatte stach, zu Oetters Be-schreibung gedachten im Anspachischen liegendenSchlosses. Erlangen 1785. Gchad's pma-corhek S. 129. 260. Unsre Quelle hat jedochviele Druckfehler; vielleicht könnte daher auchobiger Jul. Lonr. Felin diese Zeichnungen gefer-tigt haben.

Fenn (Johann), Architekt zu London undMitglied der Königl Akademie, ließ auf der Aus-stellung derselben 179», einige architektonischeZeichnungen sehen.