Band 
Zweyter Theil [5].
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5071
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Wett.

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vier mittelmäßig componirten, schlecht colorlrten undgemalte Erfindungen für die Arbeiten dieser Män-ner ausgaben. MnV/er - TVacüo. 1/j.

X6. Die Vorbenannten de wett oder Dürverrfind alle in Hamburg geboren, und ihr Geschlechtist ausgestorben. Auffallend ist es, daß kein hol-ländischer Schriftsteller von den beyden so sehr ge-schickten Künstlern Johann u. Emanuel Düwerr,die sich doch in Amsterdam unter Rembrandt sosehr vervollkommneten, Erwähnung thut. 1 . c.

Wert ( ). Von einem solchen (ob viel-

leicht von einem der obbenannten Söhne vonJohann) besaß des oft erwähnte Kabinet SchmidtzuLiel (1809.) ein schönes, ganz im Geschmackevon Arnold Houbraken gemaltes Bild: Das Innereeines Bauernhauses, wo getrunken, gespielt undgetanzt wird.

* — — s. auch gleich oben wer, und obenund im Lex. Were.

Werter (Hans), ein Glockengießer. S. untenSim. wild.

* Werkstein (Friedrich). Nach ihm gestochenhaben z.B.E. Schalch das Bildniß des TheologenJ.R. Zwinger , P. Schenk (wahrscheinlich geschabt)dasjenige von A- Grapheus, und I. I. Thourneiserdie des Theologen Peter Werenfels , und desArztes Emanuel König . ^l/rr.

Werkstein (G.) )

> S. den gleich ff.Art.

-(Jacob.) )

— — (R-). Auf mehrern von P. vonGunstgestochenen Bildnissen, z. B. des RechtsgelehrtenGerl. Suiker, des Prinzen von Wales GeorgAugust rc. findet sich die Adresse: etS. 7 /^tttenirLxcuclerunt. Beyde waren zu Ende des XVII.Jahrh. Buchhändler zu Amsterdam , die den Kupfernzu Büchern ihres Verlages ihre Adresse aufstechenließen. I. Werkstein, Buchhändler zu Amsterdam um 17^0, verfuhr eben so, z. B. aufBildnissen vonHoubraken. Mrc.

wetze! (Andreas), fertigte 1626 die Deckeund das Gestühle der Kirche zu Krumbkennersdorfbey Freybcrg in Sachsen , wilisch FreibergerRirchenhistorie II. 099.

— — (Anton). So heißt irgendwo ein um1700 lebender Kupferstecher, der allerhand kleineBlätter, und dann Bildnisse dunkeler Männer mitlauten Namen, wie z. B. des Johanns von Veltheim,Erbschenken von Hildesheim , und Erbküchenmeistersvon Braunschweig (dies nach eigener Zeichnung),dann des Gotteögelehrten L- Prälorius u. s. f.gekratzt habe.

— — (Franz), Hofgartner von Chur-Cölln,zu Augustusburg. 176Z.

— — (Johann Adam Ludwig, gewöhnlichJohann Ludwig), der Sohn eines Geistlichen,geb. zu Münchberg 17.76. Er studirte, bereisteverschiedene Länder, wurde 1774 Pagenhosmcisterzu Anspach, erhielt den Titel als Kön. Preußischergeheimer Hofrath, und lebte noch 18,i 5 in gedach-ter Stadt. Er war ein großer Kunstfreund, dereine artige Kupferstichsammlung besaß, in Pastellmalte, und gut zeichnete. Unter andern tuschte erauf seinen Reisen die schönsten Gegenden in Bister.Fikenscher gelehrtes Fürstenrh.Baireur.

— — (Johann Baptist), war des Fürstenvon Fürstenderg Hofgärkner zu Donaueschiugen

Wetzet.

1799, und Joseph wetzel, in gleichen Diensten,damals solches zu Hüfingen . In 1766 war einThomas Wetze!, Hofgartner zu Donaueschiugen;so wie gedachter Joseph (w) Uncergärtner da-selbst. M-c.

weyel (Johann Ludwig), s. obigen JohannAdam Ludwig weyel.

— (Joseph), s. obigen Joh. Bapt.weyel.

— — (Sebastian), ein Architekt der in 176..als Conducteur in chursächsische Dienste trat.

— — (Thomas), s. oben Johann B.weyel.

— — ( ). Eine Leipziger Buchhandlung

bot in 1799 aus: weyel's in Rupfecgestochene Vorschriften, zu Erlangung ei-ner guten kaufmännischen Hknd. Preiß 20Groschen.

-( ). In Meusel's Misrell.

XXIX. 260 — 61. liest man in: Artistisch. Be-merkungen a. e. Reise d. einige (siegenden d.Frankischen -Rreises, was folgn » Noch muß ichSiemiteinem Manne bekannt machen, den Sieschonals Schriftsteller durch seine deutsche Ausgabe vonHollands philosophischen Anmerkungen über dasSysteme llo la natore u s. w. kennen werden,welcher aber auch als Künstler und Kunstkenner,hauptsächlich der Antike, von Ihnen näher gekanntzu seyn verdient. Es ist der Markgräflich ^ Ansba-chische tzr. Hofkammerath und Bibliothekar weyel,ein Mann, der in den mehresten Fächern derKunst sich viele Kenntnisse gesammlet, schone Rei-sen durch die Schweiz , Frankreicy, England undItalien gemacht hat, bey dem Sie nicht nur eineschätzbare Bibliothek, besonders, was die englischeund französische Litteratur, Naturgeschichte undMathematik betritt,'sondern auch eine auserleseneSammlung von französischen, englischen und an-dern Kupferstichen unserer neuen Meister antreffenwerden. Er besitzt ohne Zweifel auch eine dervollständigsten Sammlungen von Pasten und Schwe-felabgüssen, und wohnt im Restdenzschlosse, woer vorlrefljch eingerichtet ist. Er selbst ist einguter Zeichner und malt in Pastell. Ich sah vonseiner Hand unter andern ein großes, richtig undiebhaft gezeichnetes Blatt, welches den Ulyssesin dem Momente vorstellt, wo ihm Tiresias unddie übrigen Schatten erscheinen; dann verschiedenemit Bister lavirte Zeichnungen von Ruinen undLandschaften, welche er zum Theil auf seinenReisen verfertiget hat, und keinen gemeinen Dilet-tanten verrathen."

weven (Johann), ein irriger Name für obi-gen Weren.

* Weuer, ein irriger Name für Weyer imLex. und unten.

Wey (F.). Also (vielleicht abgekürzt in demGeschlechtsnamen) bezeichnet sich der Radirer einesunbedeutenden Blattes, zu des M. Wasmuth:/Anales eoeli et tempornm restlcuti, welchesWerk zu Kiel 1684 Fol. erschien.

* — — (Gabriel), eine Kürzung hes im Lex»und unten erscheinenden Namens Gabriel Weyerauf Kupferstichen, ^c.

*Weyandr( ), hieß Ludwig. DieserSchwede halte in Italien studirt, und hielt sichdann an dem Holstein - Gottorpischen Hofe auf.

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