von PeeerIselburg: Kaiser Matthias nebst seinerGemahlin Anna, beyde aufEinem Blatt in qu.Fol.((?. st^ursv., kaltk.La^lnox exo.); der
Gottesgelehrte Joh. Schröter i 6 i 3 . Fol.; die Ge-schichte des verlohrnenSohnes auf4Bl. qu.Fol.,sehr artig (S. Car/Mo-e exo.); von Baltbas.Gchrvan: Die Auferstehung Christi Fol. (Car,-Moa7exc.); von Heinr. Ulrich: Eine Madonnamit dem Kinde, ein kleines niedliches Blatt«.Ferner: „ Eine Handschrift nennt noch, als vonihm selbst für den Verlag des B-Caymox radirt:Die Sinne 5 Bl. in Fol., und ein Ecce Homo jn Fol.Dann nach ihm von Hans Georg (Georgi?):Die Verklarung Christi Fol.; von O- Iselburg:Die Auferweckung Lazari 1817. Fol.; vonDierr.Krüger: Eine Charitas in Fol., blaturss vsrülusus, Satyre und nackende Kinder 12 Blatt;von Heinrich Ulrich: Ein Zeichenbuch für dieJugend 1612 in qu.8°. igBl., und 12Landschaftenrano in Oktavformat.
weyer (Hieronymus). So wird anderwertsder Künstler genannt, nach welchem obige Blät-ter a.d. Geschichte des verlorenen Sohnes wärengestochen worden,
* — — (Jacob), ein Maler, von dem sichin der Gallerte zu Kopenhagen einige Schlachten-stücke finden: Hau der's Beschreib, von Ko-penhagen 2te Aufl. Daselbst 1777. 8°. S. c> 5 .Das Lex. welches ihn als I. Weyer kennt, undihn unter Johann Weyer rubricirt, hält unsernJacob daher irrig für Eine Person mit gedachtemJohann.
*— — (Johann). Nach einem, von einemsolchen um 166Z (das Lex. setzt seine Blüthezeitschon um ivio) gefertigten Gemälde, hat Joh.Dürr das Bildniß von Joh. Reichard, Land-rentmeister zu Altenburg im Sächsischen , kl. Fol.gestochen *). Vergl. auch oben Jacob N)eper.
— — oder weuer (JohannFriedrich), einvon Markhennersdorf gebürtiger Maler, der sichi8iZ (damals sec. 3 o.) zu Deubitz im KönigreichSachsen aufhielt, Mrc.
— — oder Weyrer (Stephan), Kirchen-meister zu Nördlingen , ein geschickter Baumeister,nach dessen Entwürfen die kostbaren Gewölbe derdortigen St.Georgenkirche von i-jgb—ibob voll-endet wurden. Derselbe st. i 5 a 8 . Die ausführ-liche Beschreibung dieses merkwürdigen Gebäudess. aus Bep schlag's iJördling. Geschlechrs-hift. B. 1 . S. 70. u. ff. Fi 0 rill o's Deutsch!. I.336 — 08.
— — — — des Obigen Sohn, gleichenNamens, ebenfalls Baumeister , st. 16)2 I. o. 338 .
Weyermann (Albrecht). Von einem solchenerschien 1808 bey Becker in Ulm der erste BandHistorisch- Litterarisch- Artistischer - Nachrichtenvon merkwürdigen Gelehrten und Künstlern derehemaligen Reichsstadt Ulm . Ob der Verfasserselbst Künstler war, ist uns unbekannt.
* - — (Jacob). Sein Bentname zu Rom war Compaviva. Er soll sieben Sprachen sehrgut verstanden haben. Descamps lll. 41.
* — — (Jakob Campo). Einige setzen seineGeburt in 1677. Ein vierter Theil feiner Maler-geschichte erschien, nach seinem Tode, zu Dor-drecht 1769. Von seiner eignen (schmutzigen)
Lebensbeschreibung eine deutsche Übersetzung 8».Franks, und Leipz. 1764. Dies sicher. Andre nen-nen schon eine solche Verdeutschung dieser Selbst-biographie von 1756, wovon sich die Urschrift auchin erwähntem vierten Theil seiner Malergeschichtefinden soll. Zu dieser letzter» zeichnete er selbsteinige Bildnisse, die von Dirk Jongemann gesto-chen sind.
*Weyermann oder Weyhermann(Jacob Christoph). Auf Kupfern nach ihm zz.B.von Setletzki gestochen) wird sein Taufname Jo-hann Christoph rc. geschrieben. Wir kennen der-selben aber folgende: Von D. Nessenthaler (/Mrt.
sxo. V.), 12 Blatt qu kl. Fol.mit biblischen Historien; von I. G. Ringlin,eine Folge Landschaften; von B. S. -Setletzki(Aoü. 6. Mers exo. 7 ). V.), zwey Folgen inqu. Fol. jede von 6 nummerirten Bl. mit Husarenin verschiedenen Kriegsvorfallen — und eine num.Folge von HBl. i„ qu.Fol., mit Bauernlustbar-keieen und Zänkereien; von Jac.G. Thelot (Fo/r.Frieck»-. />ob§t exo. -).v.), die tzirfchjagd unddie Reigerbeitze 2 Bl. in gr. qu.Fol.; von Jac.Wangner exc. O.V.), verschiedene
Darstellungen von reisenden Personen auf 6 Bl.in qu.Fol.
* - — (Johann Christoph), s. vorstehndenJacob Christoph (W-).
Weyers, s. nuten wyers.
weyersdorf (Johann Ludwig von), tratibgZ als Münzmeister in Pfalzgräfliche Dienste.Hirsch teutsch. Münzarch. VII. 3 o 3 ..
Wcyerzikss ), ein gemeiner Landmannaus dem Fürstenthum Berchtesgaden , von der Na-tur mit großem Genie für bildende Kunst ausge-stattet, der sein Geburtsland niemals verließ, undvon dem doch seine Landsleute nichts anders zuerzählen wissen, als: Wo er gewohnt habe: daßer ein Misantrove war, und mit Trotz daS Al-mosen ausgeschlagen, welches gutmüthige Men-schen ihm oft anboten. Von ihm sah man, nebenAnderm, eine Büste von weißem Marmor, welcheeinen ehrwürdigen Greis vorstellte, dessen Augenund Lippen so viel Sanftes, und dessen ganzesGesicht so viel Ausdruck gegeben war, daß mansie nicht ohne Rührung betrachten konnte. Gegen-wärtig ist dies seltene Kunstwerk nach Wien ge-bracht, und mit der Unterschrift: Opus monti-culss kerckrss^allensls, clicti aufge-
stellt worden. Wenn er eigentlich gelebt habe, istuns unbekannt. A. e. Aufsätze von VN. vierrhalerin den vaterländischen Blättern für den Öst-reich. Baiserstaat (1808.).
weygand oder Weygandt (Georg Frie-drich, a. t,. I. F.). Ein in Fol. schlecht geetztesBildniß des Kaufmanns J.J. Wochler (zu dessenLeichenpredigt durch W. C. Fürst 1711. Schwein-furth Fol. gehörig) ist bezeichnet: Seor§. kriech/^erZMt sculp. Lbrac. (1711.). (Ebrach liegt imBambergischen). Andecwäits sagt man, er habeauch zu Bamberg das Bildniß des Rechtsgelehr-ten G. Adam Willius ohne andern Namen als denseinigen gefertigt. Noch kennen wir von ihm einein kl. 8°. schlecht punktirte Abbildung des wun-derthatigen Marienbildes bey den Jesuiten zuBamberg .
— — — — (Sebastian). So heißt beyMeusel III. (1809.), ein damals zu Breslau le-bender Hofmaler des Fürsten vonHohenlohe-Oeh-
2) Wäre der llnsri-e nicht etwa eher der Sohn des Johanns im Lerikon?
A i 4