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Wilde.
1700. §<>. Dies Werk wurde damals mitLfr Groschen bezahlt. Rost VI. 3 oZ. halt dieseMaria irrig für die Tochter des Franz dewilde.ssL-c.
Wilde (Johann Wolder Wilhelm), ein Zim-mermeister zu Hamburg , den das Adreßbuchdieser Stadt von 1806 (in dem von 1804 er-scheint er noch nicht) anführt.
* — — (Maria de). Auch wir wußten ihrenim Lex. ungenannten Vater nicht zu nennen, biswir solchen durch den gleich vorstchnden Art. er-fuhren. Bey Rost VI. 5 o 3 . sind ihre Blatterunrichtig (statt i/oZ) mit 176z datirt.
— — (Michael), ein Glockengießer zu Bres-lau, der i 586 die große Glocke von n 3 Ctnr.des dasigen Maria Magdalenen-Thurms verfer-tigte. Beschreib, der StadtBreslau. Brieg1794- 8°. S.442.
— — (de), ein Maler unsrer Tage in Eng-land, nach dem Freemann (180g.) ein Bildnißdes Kchauspieler's Phillips schön in Med. 8°.punktirte.
* — — s. auch oben u. i. Lex. Wild undWilt.
wilden er, s. unten wilmer.
Wildenhayn (Carl Friedrich Wilhelm),vielleicht des Nachfolgenden Sohn, Schüler derbey der Akademie zu Dresden neuerdings einge-richteten Kunstschule. Auf der dortigen Ausstel-lung 1819 sah man von ihm einen Prospekt inSepia, nach dem Pros. Richter copirk.
— — (Johann Andreas), wird in dem
Dresdner politischen Anzeiger Jahrg. 1770.x°. XXIX. gelegentlich, als „Hochgrafl.Solms,sischer Amts-Baumeister zweyten Antheils," zuBarukh in 2770 aufgeführt.
Wildenorv, s. unten Willdenow.
* wildens (Johann). d'Argensville setztfeine Geburt in 1600 an. In seinen Werken fin-den sich die kleinsten Naturdetails ausgedrückt.Bekanntlich bediente sich Rubens seiner und Udenszur landschaftlichen Etassrung; aber die Arbeitdes Unsrigen zeigte mehr Freyheit im Großen;und Rubens sagte oft, daß kein Anderer es soWohl verstühnde, die Hintergründe mit dem Haupt-gegenstand zu vereinigen. Daher ist die Anekdote,daß jener eines Tags seinen Stolz gedemäkhigthabe, indem er ihm zeigte, daß Er selbst auchLandschaft malen könne, völlig aus der Luft ge-griffen, und eine Verwechselung mit dem, wasJanssens und Rombouts mit ihm wiederfuhr.wildens malte auch Bildnisse. Seine beydenvom Lex. angeführten Arbeiten in der St. Josephs-Kapelle der Fackes-Nonnenkirche zu Antwerpen stellen ein Flucht und eine Ruhe in Egypren dar,wo Engel die H. Familie mit Erfrischungen be-dienen Die Landschaft übertritt alles Schönedieser Art, und die Figurenstaffirung von Langen-Jan darinn scheint von van Dyck zu seyn.
I. 536 — 38 . In Deutschland besitztvon ihm, unsers Wissens, einzig die Galerie zuDresden eine (in* 4 "br. k? Il^hohe) Winter-landschaft, mit einem rückkehrenden Jäger stafflet,der einen Haasen tragt. Als gestochen nach ihmnennt der Katalog von winkier eine schöne Land-
Wilhelrn der Eroberer.
fchaft, mit einem Postillon im Vorgrunde, vonW. Hollar (i 65 o.) *). Dann eine Folge von12 schönen Bl. (die zwölf Monate) von H. Hondins,I. Matham und A. Stockius (1614.); eine an-dere von sechs (genannten) Holländischen Ansich-ten, mit A ^.sec. bezeichnet (also vön ihm selbst)in R. de Boudu's Verlage (1616.), und nocheine von sechs allegorischen Blattern, auf Er-eignisse Großbritanniens und Orani'ens zielend(eine mit der schönen Jnnschrift: ?u1clirso xroÜbertatls amore) von P. Nolpe.
Wilderer (Johann Christoph Jakob). Soheißt bey Mensel III. ein 1809 noch lebenderCandidat des Prcdigtamts und nicht gemeinerDilettante der Kupferstecherkunst zu Nürnberg .Dort wird von ihm mancherley Landschaftliches,und darunter ein Stammbuch von 86. geetztenBlättern in Querockavformat, „mit vergoldetemSchnitt, in.einem doppelten niedlichen Futte-ral" (?) angeführt: Gegenden, wahrscheinlich meistum Nürnberg ; mit dem sonderbaren Beysatze:„Jede Vorstellung ist — achtmal vorhanden;und ob jedem Blatt ist ein larer Raum, welchenFreunde zum Einzeichnen ihrer Namen gebrauchenkönnen." (Pr. 1 fl. 45 Kr.)> Einiges hat er auchnach Griöler, F. Kobell und Molitor Heetzt;nach letzterm z. D. das Titelblatt des erwähntenStammbuches. Lauf. Merisel's Arch.II. (2.)i 56 . u. 164. u. ff.
Wildfang (Lorenz Henning), Hofbau-schreiber zu Ludwigslust in Mecklenburg Schwe-rin 1786. Mrc.
Wildner, f. untenwiltner.
*wildniß (Johann), ein Maler, von demsich in der Firmian'schen Sammlung, auf demSchlosse Leopoldskrvn bey Salzburg, eine Feuers-brunst befindet. Hübne r's Beschr. von Salz-burg I. 429. Da jedoch unsere Quelle nicht alle-zeit die Namen richtig schreibt, so könnte etwaauch Johann wildens darunter gemeint seyn.
wildr (Johann), ein Glockengießer in Böh-men . In i 586 goß er eine Glocke für die Kirchezu Wtelna, an welcher: Hans wildt, und er-wähnte Jahrszahl geschrieben sieht. Dlabacz.
Wildungen (Ludwig Carl Eberhard HeinrichFriedrich, gewöhnlich Ludwig von), der bekannte,und, wie wir hoffen, noch lebende Jagdliebhaber,und — warum nicht? — auch Kunstdilettante,lebte 1802 zu Marburg als Oberforstmeister, Rergierungsrarh, und Ehrenmitglied der Casseler-Kunstakademie. In den von ihm herausgegebnenTaschenbüchern fürForst- undJagdfreunde, findensich nach seiner Zeichnung gefärbte, vonG.Boet-tigerrc. radirke Blätter, welche Vogel und Thierein landschaftlichen Umgebungen darstellen. Auchzu: IVluseurn X. 6. fteskesnum. ?ars entomy-lo^ics. b.ix>8. -788. 8. zeichnete er eine MengeInsekten, die Hoppe auf drey gefärbte» Tafelndarstellte. Noch an einem andern Ort heißt es:„Schöne, in Wasserfarbe gemalte Vögel von ihmkannte man schon um l/gZ." Meusel's M>«c.XXIV. 552 . Seine mancherlei weidmännischeSchriften in Prose und Versen von 1788 — 1817sind allen Liebhabern bekannt.
Wilhelm der Eroberer , und sein SohnWilhelm Rufu «. Was diese beyden Engli-schen Könige im Xl. Jahrh, für die Schönen Künstegethan, s. bey Fiorillo V. 40 —4 1 . u. 46.
«'-) Nach einer andern Noti; kennt man nach ihm von Hollar noch eine zweyte Landschaft, worin» ein Jägermit seinem Hund erscheint.