Band 
Zweyter Theil [5].
Seite
5094
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Künstler eines der berühmtesten Bilder in derWaUraffschen Sammlung zu Cülln seyn könnte,welches die Anbetung der Könige darstellt, unddort S- 4 l 517. ausführlich beschrieben wird.

Wilhelm (III.), König von Großbritan-nien . Ueber den Einfluß seines Charakters aufdie bildende Künste seines Reichs, heißt es beyFiorillo V. 491 92.So wohlthätig auchWilhelm'« III. Regierung für England war,indem das Reich in seiner religiösen und politi-schen Verfassung Conststenz erhielt und die engli-sche Nationalfreyheit wahrhaftig gegründet wurde,so unergiebig ist sie an berühmten Männern inallen Gattungen der bildenden Künste. Wilhelmhakte keinen Sinn für Literatur und Kunst; finsterund verschlossen, dachte er nur an die Ausfüh-rung seiner Ideen und Plane, die ihm zwar nichtLiebe und Zutrauen, aber allgemeinen Respectund Ruhm erwarben. Sein Rittergeist spornteihn zu einem thakenreichen Leben; allein die Mu-sen flohen einen Hof, an dem nur der Kriegeretwas galt. Wilhelm hat kein Denkmahl hin-terlassen, wenn wir den Pallast von Hampton-court ausnehmen, der aber nur verschönert zuseyn scheint, um mit dem täuschenden Glanz desfranzösischen Hofes zu wetteifern."

(Herzog von Sachsen ), s. obenSachsen . Wobey wir bemerken, daß die dortrubricirteir Wilhelm I V. Herzog von Sachsen,und Wilhelm Herzog von Sachsen-Weimar ,beyde nur Eine und dieselbe Person abgeben.

(Prinz von Hessen). So bezeichnet,und meist von i /58 datirt (eines indessen auch:llsknise 1787.) führt der winklersche Gantkatalogmehrere landschaftliche Blätter an.

* Bey Fiorillo Deutsch !. II. 27».in der Anmerk. heißt es:Wenn man es einemVasari, der die Raphaelischen Arabeske» kannte,nicht verargen wird, daß er von den deutschenZierrathen mit einer gewissen Geringschätzung re-det, so muß man auf der andern Seite seineWahrheitsliebe rühmen, wenn er in der Biogra-phie des Arnolfo di Lapo gesteht, daß die Kunstums Jahr 1174 durch die Bemühungen einesdeutschen Meisters, Namens Wilhelm, großeVorschütte gemacht habe."

(Abraham Christian), erhielt vonder Akademie zu Augsburg 1781, einen Preist füreine Zeichnung nach einem historischen Gemählde.Linderzeitung Jahrg. 1781. 8°. S. 1^2.

* (Anton), s. Guillielmi in

den gegenwärtigen Zusätzen. Es war im I.? 5 ,daß derselbe, nachdem man das alte FürstlicheSchloß zu Stettin , nebst der St. Okcenskircheniedergerissen hatte, ein neues Schloß und Schloß-kirche erbaute, und alles zierlich durchwölbte.

S Hering'« hlachricbt von der Stiftungder zwey Eollegiatkirchen in Alren - Sterrin.Das. 172h. 4 °. S. 4«-

(Carl Gottl), ein Maler, dender Dresdner Adresskalender auf 1812benennt.

* (Christian) , Kupferstecher, und

Mitglied der Franciscischen-Akademie zu Augsburg .Sein erster Lehrer war Joh. Georg Ringli. Daer den Engelbrechtischen Verlag unter dreier Firmafortsetzte, so sind seine meisten Arbeiten nichtunter seinem Name» bekannt, So heißt es von

fthm (-7(8.) bey Mensel l. Ebendaselbst II.

(1789.) wird seiner nicht gedacht. HingegenEbendaselbst III. (1809.) erscheint er wieder,doch ohne neues Hinzuthun, noch unter denLebenden.

Wilhelm (Christian Abraham), Kupferstecher,und seit 1782 Jnstructor an der Zeichnungsschulebey St. Anna zu Augsburg , geb. daselbst, undnoch lebend 180g. Sowohl im Zeichnen alsKupferstechen war er Schüler von Sichler,undin der guten Methode bey diesem Geschäft!"So geziert lautete es von ihm bey Merisel III.mit dem dann wieder (so wie es seyn soll) ganzprosaischen Hinzuthun:Bey allen Ausstellungender Kunstakademie zu Augsburg hat er sich durchZeichnungen hervorgethan."

(David), Stadtzimmermeister zu

Lauban in der Lausitz um 1700, baute einenKirchthurm zu Holzkirch . I. F. GregoriusEtwa« von Holzkirch . Laubau 1756.

eigentlich Wilhelms (Georg

Friedrich Christian), der Sohn eines Spediteurs,geb. zn Lüneburg 178b. Derselbe erlernte die

Historien-Malerei auf der Akademie zu Dresden von 1804 bis 1808, wo er Krankheitshalber inseine Vaterstadt zurückreiste, chkc.

(Heinrich). So hieß ein in der

ersten Hälfte des XVII. Jahrhunderts lebenderguter Bildhauer zu Regensburg . Sachs. Lur-Lab. 1(48. S. 061.

(Jakob), ein Glockengießer zu Pil-nitz in Böhmen . Derselbe goß in 1718 für dieKirche zu Losa auf der Piaster-Herrichafr einekleine Glocke, die hernach nach Konzogcd kam.Auf derselben las man: 8.8.8. 1 'rlrntas, miss-rers nobis 1718. Dlabacz.

(Johann). Derselbe war Stadt,Werkmeister (a. i,. Baumeister) zu Frankfurt amMain , um die Mitte des XVII. Jahrhunderts,der sich aber meist mit Zimmermannsarbeit be-schäftigte. Von seinem zu Nürnberg erschienenenBuche: ^rvliikectura olvilis oder Beschreibungund Vorreissuug vornehmer Dachwerke Fol. ken-nen wir theils eine Ausgabe ohne Jahrszah! (diebey Paul Fürst's Erben verlegt, und wohl dieerste ist), theils solche von den Jahren 16H4,1661, 1O68, 1688 u. >706. Kenner sagen von derletzter» Ausgabe in 2 Theilen; 5 Dogen Text,74Kupferblatter enthaltend,, die Beschreibung seyunvollständig, und die Risse wären meist nachalldeutscher Manier eingerichtet, (l/§c.

(Johann Friedrich), ein Skuben-maler zu Dresden , den der dortige Adreß-Lalender von 1819 anführt.

(JohannHeinrich), der Sohn einesSchusters, geb. zu Dresden 1787 Er lernteals Maurergeselle, und, um sich zum Meister zubilden, die Architektur bey dem HofbaumcisierHölzer in seiner Geburtsstadt, von i8r>ti an. Aufdortiger Ausstellung von 1807 fand sich von ihmein Gartengebaude in Ansicht und Grundriß;1808 ein fürstliches Landschloß, mit römisch ge-kuppelten Säulen in der Vorlage, auch in An-sicht und Grundriß; 1810 ein herrschaftlichesWohngebäude; 1811 ein herrschaftliches Palais,bcnebst Grundriß desselben,

(Johann Stephan), ein Bürgerund Bildhauer der Altstadt Prag , st. lt. Bruder-schaftsbuch der Marianischen Congregation beySt. Clemens 1752. Dlabacz.