Wilkitt,
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Wilhelm.
Wilhelm (Lorenz), geb. ;u Wittigendorf inder Schönburgifchen Herrschaft Rochsburg ; wurde1622 als Kantor zu Zwickau angenommen, undst. dort an der Pest 16ZZ. T. Schmidt <thro-nick v. Zwickau I. 424. Wir kennen von ihmeinen selbst entworfenen und ohne viele Kunst ge,zeichneten seltenen Stammbaum des Freyherrn(,'tzt Fürsten ) von Schönburg, welcher von I.Herremann in 40, gestochen, mit einem um denRand gedruckten lateinischen Gedichte, zu Alten-burg 1828 erschien.
— — eigentlich Wilhelms (Matthias),Hoftischler zu Stockholm 172g.
— — (Michael Ludolf), Hofmaler despostulirten Administrators von Magdeburg , Her-zog August's von Sachsen, in seiner ResidenzHalle . Wir kennen ihn aus den Funeralien ge-dachten 1680 zu Halle verstorbenen Herzogs, woes heißt, daß er denselben nach seinem Ablebenmalen mußte.
— — ( ). Wird in der Wahl und
Krönungshandlung (des Kaisers Mathias) zuFrankfurt a. M. ibi2. 4° als Hofgolbschmieddes Churfürsten von Cöll» genannt, der sich >(>12mit seinem Herrn in obgedachter Stadt befand.Mrc.
— — ( ), ein alter Formschneider umi 5 ig, der nebst andern Künstlern, nach der Zeich-nung von Haus Burgmair, den Triumph KaiserMaximilians l. in Hol; schnitt. Neue Abdrückedieser treflicben auf der kaiserlichen Bibliothek zuWien verwahrten Stöcke, erschienen in einemgroßen gu.Fol. (iZ 5 Blakt): Violine er (.onckres2796. Man vermuthet, daß Er eine Person mitdem Formschneider Wilhelm L-efrink sey, dereben auch an diesem Werke arbeitete. Vskc.
— — ( ), ein Schlossergeselle zu Dres-den 1777, zeigte damals auf der dortigen Aus-stellung einige kleine Brustbilder, umgeben mitden Jnsignien des Ruhms, in getriebener Arbeit.Man bemerkte darüber, daß sein hierbey bewie-senes trefliches Genie alle Aufmunterung verdiene.M5ce/. La«o»r. Jahrg. 1777. E. roä.
— — eigentlich Wilhelms ( ), ein
bonducteur im Hannövecschen, der in i8vc> ge-nannt wird. vs-rc.
* — — s. auch Guglielmi, Guglielmo,
Guilli'elml, wilhelnii und willems, theilsim Lex. theils in den gegenwärtigen Zusätzen.
Wilhelm, (A.A. H.), ein geschickter Gold-arbeiter zu Hamburg überreichte 1809 der dor-tigen Gesellschaft zur Beförderung der Künste,deren Mitglied er ist, das, in Silber getrieben,vorkreflich gearbeitete Bildniß des verstorbenenSenator Günther. Mrc.
* — — (Hieronymus, oder Jeremias Bal-
thasar). Letzterer scheint sein richtigerer Taufnamezu seyn. Derselbe war von Gotha gebürtig,arbeitete zu Ilmenau , und war theils Medailleur,theils Gold - und Silberarbeiter, späterhin Münz-nieister und Münzeisenschucider in der damaligen,jetzt eingegangenen Sächsischen Münzstätte zu Il-menau .
* — — (Hieronymus Balthasar), hieß ge-
nauer Jeremias ZZalrhasar. Derselbe war spaterebenfalls Münzmcister und Münzeisenschneider zuIlmenau im Sächsischen . Letztre Münzstädlc ist ein-gegangen.
Wilhelms (Johann Caspar), Hofgolbschmiedzu Gotha um 1740, scheint um 1762 gestorbenzu seyn. ^c.
— — (Johann Conrad), erscheint 1786(und noch 1802) als Hofjubelier zu Hannover .Dort war zu dieser Zeit Franz Peter ZZundserrHofgoldschmied, .und Johann Heinrich RerstmgHofmeublen - Tischler. Der letztere war viel-leicht ein Sohn Georg Gottfried Rerstmg's,der 176z in gleicher Bestallung genannt wird.
— — (Johann Heinrich). „Die Frank-furter-Spengler" (sagt der ehrliche HüsgerrN. A. S. 364 - Not. 0) „fangen an, und werdenin unsern Tagen den Bildhauern gefährlich. Eingewisser Johann Heinrich Wilhelmi weis unterandern, sehr künstlich, aus weißem Blech nichtallein alle mögliche Verzierungen mit vielem An-stand zu machen, sondern sogar auch die größ-ten fteystehende Figuren, bis zu CollosalischerGröße, mit einer genauen Nachahmung der schwer-sten Stellungen schön zu verfertigen; wobey derVortheil zugleich obwaltet, daß deren Gewichtnicht so ungeheuer, als wie diejenigen von Steinbeschweret, und durch einige starke Anstriche mitDel-Färb gegen Wind und Wetter sehr dauerhaftgemachr werden können: Nur wünschre, daß ihreArbeiten mehr proportionirliche Größe für ihreBestimmungen harren." Husgen spricht, wie ob-steht, von ihm (1790.) als von einem damalsnoch Lebenden.
— — ( ), ein Maler zu Zittau um
1722. Nach ihm stach I. G. Wolfgang denGottesgelehrten G. B. Martini.
— — eigentlich willhelmi (Wilhelm).So hieß ein Silhouetteur, der sich, auf seinenReisen 1819 in Bamberg befand.
* — — s. auch oben und im Lex. Guglielmi,
Guglielino, (Liiillielmi und Wilhelm.
* W >' Ihelme, s. im Lex. und oben Wilhelm.
Wilke ( ). So heißt irgendwo, ganz
ohne Weiteres, ein Kupferstecher zu Bayreuth um i 8 o 5 .
— — s. oben auch wilcke.
wilkens, s. oben wilckeus.
wilkes (Johann Carl). In den Abh8)idl-d. schweb Akad. d. wissensch. auf 1772 findetsich ein von ihm erfundenes Persvectivmikromcterbeschrieben, mittelst welchem die Gegenstände, dieman durch ein Fernrohr oder Vergrößerungsglassieht, können abgezeichnet werden.
Wikkie, s. die gleich ff. Art. W-lkin undwilkins.
wilkin oder Wilkie (C.), ein Maler zuLondon , von dem man auf dortiger Ausstellungder Königl. Akademie «791 ein männliches Bildnißsah. Ob derselbe Eine Person sey, mit demKupferstecher E. wilkin, der das Bildniß einesH.Hoare nach I.Reynolds schön in Fol. punktirthaben soll, könmn wir nicht bestimmen. Wohl aberist er vielleicht der nämliche, der bey LiorlUo V.820. ein in neuern Tagen viel Aufsetzn machenderKünstler genannt wird, der zu den größten Hoff-nungen berechtige, und von dem es dann dortweiter heißt: „Die«es aufblühende Genie, einjunger Schotte, erwarb sich i8oli durch seinen
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