Band 
Zweyter Theil [5].
Seite
6034
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geputzte Weise mit langen Barten (?), Perser/Tataren u. s. f. in Distermanier. Bey wmklerheißt er ebenfalls Zeichner und Kupferetzer mitfester Nadel, ein wenig in Rembrandtö Geschmacke.Dort werden von ihm ebenfalls Blätter von vor-bedeutetem Innhalke, nach seiner eignen Erfindung,mit 1773 und 76 datirt angeführt; daß solche inBistermanier gearbeitet seyen, wird hier nicht er-wähnt. Noch nenm einer unserer Freunde vonihm artige und sehr beendigte Figurenstücke, mitder Feder gezeichnet, und mit Bister ausgetuscht.Neueres von ihm, und namentlich auch seinTodesjahr, ist uns unbekannt. Bey Mensel III.(180g.) erscheint er nicht mehr.

*wochrer( ). So wird bisweilen wuchrerdes Lex. und unten in diesen Zusätzen geschrieben.

Wodiczka (Heinrich von), Ingenieur zuSalzburg und Oberinspektor des Wa sser- Brücken- u.Straßenbaues 1813. weilmeyer's Salzburg .Das. i 8 i 5 . S. 89.

Woditzka ( ). So heißt ein um 1802

und wenigstens noch um 1809 zu Prag lebendervorzüglicher Zimmermaler (?). Nach Men-

sel III. exceUirt er in Fresco - Arbeiten. Öonk.feuere Abhandlungen d. Böhm. Gesellsch.d. Wissensch. III. 107.

Ob die beyden vorstehnde Künstler nicht, mitungleicher Rechtschreibung, von gleichem Ge-schlechte, und der erstre vielleicht ein Sohn deszweyten sey, ist noch die Frage?

W 0 d n i a n s k p (I. E.). So nennt Dlabacz einen Maler zu Prag , nach dessen ZeichnungA. Wauner ») einen Johann von Gott , und dievier zu Ehren Johannes von Ncpomuck errichtetenTriumphpforten, auf vier Tafeln gestochen hat.

woebken (Traugott Hermann), ein Con-ducteur zu Berlin 179h.

wo eh »er (Paul Heinrich Ludwig), wird inden Berliner-Adreßkalendern igoi zu Ber­ lin und i8vh zu Oranienburg als Bauconducteurgenannt

Woehrer (Ludwig), ordinairer Bauaufseherbey dem Hofbauamte zu Wien 1793. Hof- undGraars-Schematismus von Wien .

woehrmann (Matthias), ehemals Malerzu Elchstadt, dann Hofmaler zu München , wo er1794, b 6 I. alt verstorben ist. Lipowsky.

Wo elfe! (Johann), Hofzimmer r u. Brunnen-meister zu Bayreuth 176h. /llrc.

woelker ( ). Ein solcher gab in 1808

zu Berlin , gemeinschaftlich mit Jugel, schönilluminirte Blatter zu Müchlers zwey Liedern:Die Blumen, und der Schmetterling, welche derKönigin an ihrem Geburtstag überreicht wurden.

)k/5c.

Woellner (Georg), wurde dem GoldschmiedeHans Dürr dem altern zu Dresden , ih88 aufvier Jahr in die Lehre gegeben,

wördenhof (Niclaus Friedrich), ein Mäu-rermeister zu Hamburg 1806. Tl/rc.

woereshoffer oder woerkshoffec( ), Inspektor, doch wohl des Bauwesens,

zu Greifswalde in Schwedisch - Pommerm Erzeichnete i8n zu des Biederstedt: Denkwürdig-keiten aus der Geschichte der Nikolaikirche undGemeinde zu Greifswald . Das. 1812. Fol. dieinnere Ansicht dieser Kirche, welche von Meno HaaS gestochen ist; ein artiges Blatt. In derVorerinnerung obigen Traktates, ist er Woe-reshoffer; auf dem Kupfer dagegen woeris-hoffer geschrieben. Auch in Biederstedc's Ge-schichte der Nikolaikirche. Greifswald 1808. 8".finden sich nach dem Unsern von Ludw. Schmidtgestochen, zwey Blätter in 4°, die äußere An-sicht solcher Kirche von i 5 i 5 und von 1808 dar-stellend. Sein Name ist hierauf einmal alsMoerishöser und das andrem»! alsMorishösecirrrig »erstochen.

*woer,ot, s. oben und im Lex. voeriot.

Woerle (Peter Georg). In MöbsensSammlung von Aerzte - Bildnissen S. 99.,wird ein in Fol. gestochnesBildniß des H.Pantaleonangeführt, welches bezeichnet wäre: ^eter 6eor§/i/^oXe atram. 8in. (Tusche) äel.

Woerl in (Zacharias), s. obenwerlin. Hierbemerken wir noch, daß sich auch sein Bildniß inganzer Statur von Joh. Christ. Dietzsch gestochenfindet, ^rc.

Woernigen oder woeringen (Johannvon), kommt um 1^94 als Münzwardein derStadt Cölln und des Westphalischen-Kreises vor.Er st. idn. Hirsch teutsches Münzarch. III.32 i. 402.

wo ernte ler (Carl), der beßte Schüler desPortraitmalers Christian Dav. Müller zu Dresden ,den dieser um oder nach der Mitte des vorigen Jahr-hunderts gezogen haben muß. Heller S. 120.

woerschi (Jakob), ein Maler s. oben JgnazSchilling.

Woerschler (Johann Georg), wurde 1760als des Fürsten von Baden (- Durlach) Münzmeistecverpflichtet. Hirsch teutsch. Münz- ArchivVIII. 829. rc.

* w 0 g oder woge (Daniel). Die nach sei-ner Zeichnung gefertigten Blatter zu Masche'nsgottesdienstlichen Alterthümern derObotriten u. s. f.erschienen zu Berlin 4°. 771. In Sprenge l'sHandwerke u. Hünste fortgesetzt v. HarrrvigSamml. X. Berlin 1773. 8°. S. 96. sagt man,er halte sich itzt (»77».) in Strelitz auf, sey vonBerlin gebürtig, und wäre im Bildnißmalen einSchüler von Pesne . In 1786 sandte er vonStrelitz, zur Ausstellung in Berlin , ein Brustbildund eine Landschaft mit Mondschein. Meusel III.(1789.) s. v. woge, zählt ihn noch unter dieLebenden.

W 0 gak (Johann). So nennt Dlabacz einenMaler in der kleinern Residenzstadt Prag , wo eri 6 i 5 mit einer Böhmin getraut wurde.

«Wogrer (Abraham), ist Eine Person mitAbraham wuchrers, von dem wir unten einMehreres, als das Lex. besagt, noch beybringenwerden.

'») Oben » v. wanner versäumten wir zu bemerken, daß bey Dlabacz iz Bl von demselben angeführt sind,wovon 12 (darunter auch jener Johann von Gott ) zu einem Duodez-Bündchen: Mariens Lustgarten,gefertigt worden, welches zu Prag 1704 erschienen war, woraus denn die ungefehre Blüthereit dieserbeyden Künstler erhellet.