Band 
Zweyter Theil [5].
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6041
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Vorschriftenbücher des I. A. Mathey gestochen;die Titelblätter des Buches: Blüthe» aus Italien .Darmstadt :8o8. 8°.; einen Plan der StadtMan-beim nach W- vonWaitteur 1816 gr. Fol. (Preist i st.aj Kreuzer; kolorirt gedoppelt) u. s. f.

Wolf (F. I.). Von ihm in einer Art Tusch-manier mittelmäßig geetzt, vermuthlich zu Paris in der letzten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts,kennen wir zwey Blatter in Med. kl. Fol., beydenach Gemälden von I. B. Huet: Die Treue kröntdie Liebe; und die Unschuld empfängt von derLiebe zwey Lauben, als Zeichen der Sanftmuthund der Treue. ^c.

— — (Georg), anfänglich Baireutifcher Hof-gärtner, weiter dort Garteninspektor, und dar-auf des Probstes zu Bamberg und des KaiserlichenNebenstifts zu St. Stephan Zehend - Factor; blühtezu Anfang des XVIII. Jahrhunderts. Er mußdaher zu unterscheiden seyn, von einem gleich-namigen Baireutischen Hofgartuer zu Erlangen ,der in 1762 vorkömmt. Mrc.

— — — — ein Werkmeister zu Görlitz 1476, zu welcher Zeit er Verschiedenes für dasdortige Franciskaner - Kloster bauen sollte. Mrc.

— — eigentlich wolff(Gottfried Wilhelm),ohne Zweifel mit dem Vorstehnden der nämliche,Kupferstecher, geb. zu Danzig 1746. Ohne einenMeister im Zeichnen und Aetzen zu haben, übteer diese Kunst zu Berlin , arbeitete meist für dieBuchhändler, Und st. zu Alton« um 1781. Ander-Werts, wo er als „geringer" Künstler genanntwird, heißt es bann weiter von ihm: »Er ra-dirte nach Carl W. Hennert, und zwar zu dessenBeschreibung des Lustschlosses und Gartens zuReinsberg. Berlin 1778. 8°. ein Blatt in qu. Fol.mit Grund - und Aufrissen; nach Krüger und an-dern, zu den Beschäftigungen der Berliner Gesell-schaft nakurforschender Freunde. B. II. Berlin 1776. 8°.; nach C. L. Oesfeld 1778, Grundrissevon Potsdam und der Gegend zwischen Berlin und Potsdam , beydes in qu. Fol. rc. Dann an-deres zu Martmi's Uebersetzung der BüffonschenNaturgeschichte der Vogel; Dinnö'g pbilosopüiadotanioa. jZerol. 1780. 8". Gerhard's Geschichtedes Mincralreichs. Berlin 1781. 8°. Daß derUnsere sich noch um 178: von Berlin entfernte,und bald darauf zu Hamburg starb, sagt I. E.Bode 178» in seiner Beschreibung und Ge-brauch einer auf den Horizont von Berlin entworfenen Weltkarte. 8°. Vorrede S, V.

— — (G-). Ein Gantkatalog zeigt eine Folgevon 47 Kupfer in qu.Fol., unter dem Titel an:Neuerfundene Gartenparterrcs von Georg Hätzel,Hofgärtner zu Schönbrunn, für den Verlag desI. Wolf von G- Wolf gezeichnet. Ob hierun-ter etwa einer der oben rubricirten beyden Hpf-gärlner Georg Wolf zu verstehen sey?

— — eigentlich wolff (G. H.), Geheim-Canzelist zu Dresden , und als SchönschreiberSchüler von C- G. Roßberg. Er hat zu dem 1806i» Fol. erschienenem Theil II. des RoßbergischemVorschriftenwerkes, eine schöne (dort gestochene)Vorschrift geschrieben. Mrc.

— — (Hans). In dem Stammbuche einesin Gera wohnhaften Malers Caspar List, treffe

ich mehrere Künstler, die in dem Jahrzehnd i 5 g..sich einschrieben Doch erscheint hier auch einHans Wolf von Qbvernitz (so lesen wir diesesletztere undeutlich geschriebne Wort) ohne Weiteres;vielleicht gehört er auch den Künstlern zu.

Wolf (Hans), ein Steinmetzmeister zu Frei-berg in Sachsen 1681. Mxc.

— — (Heinrich Abraham), Hofwerkmeisterzu Cassel 1802.

— — (Henriette Louise), s. oben Tischbein.

— ^ (H.). Das Bildniß von Johann Schoop,soll, wie eine unserer unzuverlässigern Quellenbesagt, durch einen H. Wolfius in iti°. gestochenseyn. Mrc.

*— — (Jacob). DescampsIII.27r.be-merkt noch das Sonderbare von diesem wenig be-kannten niederländischen Künstler, baß derselbemit einem andern seiner Kunstgenossen, ebenfallsvon Gröningen , Johann Starrenberg, aufs engsteverbunden war, der den offensten, lustigsten Cha-rakter besaß, und sich und seine Talente sehr gutgeltend zu machen wußte — Alles in dem voll-kommensten Gegensatze mit dem Unsrigen.

*— (Jeremias). Die im Lex. ganz unrich-tige Angabe der Lebenszeit dieses AugsburgischenKupferstechers *) und Kunsthändlers ist dahin zuverbessern, daß derselbe 1724 5 i I. alt verstorbensey **). Fast unverständlich heißt es irgendwo:»Seine eigentliche Arbeit waren Bilder, die sich durchRäder ».Federn bewegten." (Aukomate?) In seinemVerlage fanden sich. neben einer Menge Bildnisseder damals cursirenden Potentaten n. a. Standes-personen, z.B. auch 8Bl. Schweizerprospekre »achI. M. Füßli. Öntersekiecllictie nnAenekrnsftrospects v. 8ckloes8ern. Kirchen u. Kioestern,so von /^u§8bnrA b>8 VVien an der Donau lie-fen , 62. 6l. — Das Rathhaus zu Augsburg inib. Bl. — Dann Lonyustes cls Douis XIV.(welche Deutschland ohnehin so theuer zu stehenkamen), nach Corvinus in iZ. Bl. — Verschie-dene Gattungen Hunde, nach G. P. Nugendas,von G- H. Schifflin gestochen. — Studien nach N. laFage — Emblemate nach Sperling — 4 - Land-schaften nach Millet — Die Überrumpelung derStadt Ulm , von Nugendas, u. s. f. u. f. Wasetwa von seinem eignen Grabstichel seyn dürfte,ist uns unbekannt. Auf vor uns liegenden Blät-tern nennt sich Christian Friedrich Rudolph alsErbe seines Verlags; und andre Quellen sagen,daß auch (spater?) Johann G.Herrel und J.F.Drohst Theile desselben an sich gebracht haben.

— ein Baumeister, der von16H4—57 die Saalbrücke bey Weißenfels wiederaufbaute, nachdem sie von den Schweden abgebranntworden. G-E- Drro Geschichte u. Topogr.von wer'ßenfels. (Das. 8°. 79b. S. 98.).

-- — (Johann). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein Goldschmied zu Nürnberg ,geb. ihgi.

— — — — Ein solcher erscheint als Glas-

maler zu Frankfurt am Main , in einer Zinsrech-nung des dortigen Bartholomäi-Stifts von 1620,an welches er für ein HalbesJahr ist. iLSchill.

*) Anderwerls heißt es: „Daß er selbst nicht Kupferstecher gewesen, wohl aber sich viele junge Leute gehal-ten, die für seinen (sehr beträchtlichen) Kunstverlag gearbeitet haben."

Indessen stimmt auch lftpowsky mit dem Ler. iiberein, da derselbe deß Jeremias Geburt ru Augsburgin >6?8 setzt.