Band 
Zweyter Theil [5].
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6045
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Wolf.

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Wolf.

Zwey Bacchantinnen.

Einige nach der Natur gezeichnete Akte.

Mehrere Vignetten und Titelkupfer zu Büchern.

Einige Porträte.

Von dem oben erwähnten Blatte von MenoHaas / welches 1806 zu i. Friedrichd'or Subscrip-tion angekündigt wurde, heißt es irgendwo: »Daßsolches in der wahren Manier in Strichen (?) aus-geführt sey, und daß Friedrich der Große darineine sprechende Aehnlichkeit habe." Außer demoben nach Mensel III. Angeführten kennen wirnoch von ihm selbst, aber mittelmäßig radirr, einDlattchen zu dem Almanach Hortensta, von A.Kühn. Berlin 1812; dann ein solches zu dem Al-manach Vergiß mein nicht, von H. Clauren .Leipzig 1818; und zu (nun wirklich Claurens) Al-manach gleichen Namens für 181g ein artigesBlättchen; auch soll er zwey allegorische Titelku-pfer zu C. Schöne's: Gustav Adolphs Tod, undzu desselben: Macht der Leidenschaft, die beydekl. 8°. zu Berlin r8r8 erschienen, geliefert ha-ben. kJach ihm dann sollen aber noch folgendeBlatter vorhanden seyn: Von D. Bcrger, daserste Jahrhundert der Russischen Monarchie, mitden Bildnissen der Russischen Monarchen in Agua-tinka sehr gr. Fol.; von F. W. Pollinger, dieKönigin Louisa von Preußen und der bekanuteMajor Schilt 1809; von F. Jugel, der EinzugNavolevns in Berlin (die Bildnisse auch besondersauf einem Blatt in Umrissen); der Einzug derVerbündeten in Paris i 8»4 gr. qu. Fol.; Fried-rich der Große , ganze Figur; der Abschied desFrcywilligen von seinem Vater; Friedrich Wilhelm besucht das Lazareth in Bautzen ; von Krethlow,ein Blatt auf den Tod der Königin Louise (Prä«numerationspreis 6 Rchsth.); von G A Lehman»,das Bildniß des Grafen F. A. von Kalkreuth.Ausserdem haben Bollinger, F. Bolt, C. Büscher,M.Haas, Meyer, J.Etöbcrrc. viele kleine Blätterfür Bücher und Almanache nach ihm gefertigt.

.Wolf (Ludwig), ein Christallschneider zu Wien dessen Wittwe noch 178, seine Geschäfte fortführte.Hof- und Sraars-Schematismus v. Wien 1782.

— — (Matthäus), Vater des obigen Ionas,war Baumeister des Herzog Albrechts von Bayern,und starb zu München i 663 . Liporvsky.

— — (Michael), Baumeister zu Weimar , in1625. dort zum Bürgermeister erkiest, starb » 635 .Werren's Weimar.

— Bürger und Goldschmied zuFreyberg in Sachsen . Von ihm findet man in derKirche zu St. Nicolai daselbst ein Kruzifix, wasmit seinem Namen und dem Verferkigungsjahrikho bezeichnet ist. Grübler Freyberg. Be-gräbt». Thl. I. S. 363 .

— — (Niclaus), Geschichtsmaler zu Dres-den, gebore» zu Kopenhagen 1762 und noch zuDresden lebend um 1809. Derselbe siudirte inder Akademie seiner Vaterstadt, besonders unterdem Professor Mankelberg, (richtiger Mandel-berg). Um 179a kam er nach Dresden , um diedortige Akademie zu benutzen, und alsdann nachItalien zu gehen (ob er dahin gegangen sey, wirdnicht gesagt). Von ihm kennt man, neben meh«rern Bildnissen, ein Altarblatt für eine Dorfkirchebey Kopenhagen , die Grablegung Christi, beynaheLebensgröße. Mensel 111 . Ueber diesen Künst-ler meldet uns noch einer unsrer Kunstfreunde:

» Auf der Akademie seiner Geburtsstadt erhielt erPreißmedaiüen im Zeichnen nach dem Modelle

177g und 1781, und in der Malerkunst 173» und1 / 85 . Obwohl dieser nicht ungeschickte Künstlervon Dresden aus, auf Kosten der Dänischen Re-gierung nach Italien reisen sollte, so blieb er dochin dieser Stadt seit seiner Dahinkunft 1790. Erhatte sich dock so der Liederlichkeit und dem Trunkeergeben, daß alles das Viele, was man von Ko-penhagen her für ihn that, nicht vermögend war,ihn aus seinem Schmutze zu ziehen. Auf derDresdner - Ausstellung »8»i, sah man von ihmvier Oelgemalde aus Wieland's Schriften: Eineglückliche Familie (nach dem goldenen Spiegel),eine Scene aus dem VII. Gesang des Oberon,und zwey Scenen aus dem Agathon. Mclauserschoß sich endlich » 8»3 zu Dreöden. DieserStadt hat er, neben seinem Leichnam, ein Anden-ken hinterlassen, indem nach seiner Zeichnung derdortige geschmackvolle — Leichenwagen erbautwurde."

Wolf (Peter), ward »583 zum Hofgold-schmieü, Eisenschneider und Wardein zu Berlin auf »5 Jahre angenommen. Don ihm sind ver-muthlich die um diese Zeit geschlagene Münzengeschnitten. In seiner Bestallung ward auch vor-geschrieben, wie er das, was ihm der Churfnrstl.Metallist (?) Leonhart Thurneiser in bewußtenGoldschmelz- und Gießungssachen auftrugenwürde, ausrichten sollte. (l^c.

— — (Sebastian), ein Maler, der von »586bis 1689 zu Frankfurt am Main wohnte. »Obderselbe" (sagt der tausendlnstige Hüsgen N. A.121.) »nach seinem Namen Wolf (so wie SeemannSeestücke) oder was er sonst für Gestalten durchseine Kunst in die Welt gesetzt hak, konnte mir,aller Anfragen ungeachtet, niemand verrathen.''

— — (Thomas, oder auch Johann); einGoldschmied zu Nürnberg , dessen Bildniß einUnbekannter in 8° gestochen hat. Diesem Bildnißzufolge war er 1624, 33 I. alt; es existiren da-von aber cwenn wir anders panzern recht ver-stehen) zweyerley Abdrücke, mit abgedachtem un-terschiedenen Vornamen.

— — — — ein Juwelier zu Leipzig ,

welcher die Tochter des dortigen GoldschmiedsSimon Lltzinger's »697 ehljchte. RrilZlN-gers Leipzig S. 14».

— — (Urban) ein verarmter Goldschmied vonAugsburg, der »636 durch Dresden ging, woihm seine Innung ein Almosen von » fl. 3 Gr.gab. 2»/5c.

— — (Wenzel). In des C- G M- geschicht-lichem Verzeichuiß aller öffentlichen Lebensbestra-fungen, welche in Zittau sind vollzogen worden»77Ü 4 °- S- 28 heißt es: »Im I. »702 wurde» Wenzel Wolf, ein Maler, welcher vor einigen»Jahren schon in Zittau und Ostritz , u. a. Orten»mehr, den Staubbesen bekommen hatte, mit dem»Rade vom Leben zum Tode gebracht, weil er,»nebst mehrern Diebstählen, sieben Kirchen erbro-»chen und beraubt hatte."

* — — ( ). Ein solcher (vielleicht der

Aaron Wolf des Lex.) wird 1728 als Edelstein-schneider zu Dresden angeführt im LebendenAönigl. Dresden .

— — oder Wolff Diesen Namen findetman auf Königl. Englischen Schaumünzen, von»745 und 46. S. vollstand. Braunschw.Lüneb. Münz - und Medaillen - «taPiner,N°. 1176 und »»78.

— — ( ). Ein solcher war Münzmeister

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