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Wolf.
bey dem Despoten in der Moldau um i 5 s 7 -LS hier's Münzbelust. k.X VII. 082.
w 0 lf ( ). Nach einem solchen hat G.A. Wolfgang das Bildniß des Jesuiten G. A.Wolfgang gestochen. Mrc.
— — ( ). Ein (in 1808 junger) deutscher
Künstler arbeitete damals mit Andern an den Zeich-nungen zu dem Werke über die Costume's auf demKönigl. National s Theater zu Berlin . Wahrschein-lich ist es derselbe, von welchem auf dem Berliner-Salon 1804 eine große Zeichnung (Karthon undKleßamor, nachOffian) ersichtlich war, welche inmanchen Stücken (in der Zeichnung z. B> weit mehrals in der Composition) sehr gerühmt wurde.
— — ( ), Kupferstecher in Mannheim ,gab in 1807 die Karte zu G. F Rufs Elementar-Abriß der Weltgeschichte, ökkrc.
— — oder Wolfs ( ). Einer der vielen
Kupferstecher zu Berlin (1809.) für die Buch-händler.
— — ( ). Ein Kupferstecher, gab theilsnach seinem Bruder (den wir übrigens eben sowenig näher kennen als ihn), theils ohne weitereNamen als den (einigen, vier Gattungsblätter,welche im Gantkataloge von Brandes (deutscheSchule) unter den Rubricken: I'^mitie, la Dou-ceur, ls äouce Ninetts, und les kommes ästerre erscheinen.
— — ( ). Ein Bildhauer zu Berlin 1802
und >8og. In letzterm Jahre nennt man ihn —unter denen Bezirksvorsteher» dieser Stadt.
— — ( ). Ein solcher zu Eisenach 1810,
der von keiner Bedeutung zu seyn scheint, ^c.
— — ( ), Hofsteinmetzmeister zu Cassel
1786. Hessen - Casselschen Sraarskal.
— — ( ), Hofmaler zu Gvtha 1719,
s. oben den Maler Joh.Heinr. Wolf.
— — ( ). Ein Schüler Fügers, der zu
Wien 1792, 26 Jahr alt, starb. In der durchBarrsch beschriebenen Sammlung von Handzeich-nungen des Prinzen Carl von Eigne befandensich von ihm zwey getuschte und weiß gehöhteBlatter. Sie enthielten: Venus aus dem Badesteigend, und drey Kinder in einem Garten beyeiner Fontaine (Entwurf zu einem Familien-gemälde). M-c.
— — ( ), Professor und Zeichenmeister
an der Theiner-Hauptschule in Prag , zu Anfangdieses Jahrhunderts. Vermuthlich ein Cohn vonFranz (W-).
— — ( ). Ein geschickter Zimmermaler
— — ( ), vermuthlich Ingenieur. Ein
vor uns liegender Prospekt von Ostende , wiesolche Stadt im Anfange des Jahres 1604, imJuly und August desselben aussah, Alles diesauf einem Blatte in gr.Fol. schlecht radirt 1604»ist bezeichnet: invent. klor. kalt. sculp.
er impre!. Vermuthlich gehört dies Kupfer zuMcteran's holländischer Geschichte. 7 k/§c.
" 7" ( )- I" iskeninich's Griginal-
Beptragen zur Lennrniß von Holland . B. I.Tübingen 1809. 6.2)4. lesen wir: »Vor nied-rem Jahren excellirle ein armer Jude im Haag,Namens Wolf, in der Kunst Figuren auf Glas Wolfgang
.
in punktirter Manier hervorzubringen, und hat be-wundernswürdige Stücke geliefert. Da sie immerseltener werden (er ist verstorben), so giebt manitzt für ein einziges Weinglas von ihm in Auktio-nen 5 bis r 5 Dukaten."
Wolf ( ). Unter den in Dresden 1810
«inpassirten Fremden, erscheint ein BaumeisterWolf aus Böhmen . Akrc.
wolfaerr oder Wolfaerrs (Arthus).Die Geschichten der Apostel waren der Lieblings-stoff seiner geschichtlichen Gemälde, und er erhobsich zu der Würde seines Gegenstands wenigstensweit mehr als Andre seiner Kunstgenossen, undzumal seiner Schule. lOercaM/n II. 869. Seinselbst gemaltes Bildniß befand sich um 1782 inder Sammlung von Malerbildnissen des GrafenFirmian auf dem Schloße Leopoldskron bey Salz-burg. Daß irgend etwas nach ihm gestochenworden, ist uns unbekannt. Wohl kennen wirsein Bildniß von van Dyck gemalt, und vonC. Galle (». K. auch von S. a Bolswert) gestochen.
wolfarrb (Anton). Ein geschickter Schülerdes Malers Christian Brand zu Wien , wo er sich1794 noch aufgehalten zu haben scheint. Seinergedenkt das Französische verzeichniß der Hand-zeichnungen des Prinzen Carl v. Ligne, durchBarrsch S. -77.
— — (Tobias). Ein Kupferstecher zu Hof,von dem sich Arbeit findet, in dem seltenenBuche: ^l. ZÄc. L/iroarr Lslendarium, prae-terjnlianurn et dre^orianum, tertium sive in-termeäium. Das ist: Mittelcalender rc. Hof16)9. 4° Schad'« Ppnacothek S. 241-248.264. Wir kennen von ihm (den wir für einenGoldschmied halten) ein in qu. kl. Fol. schlecht ge-stochenes Blatt, was einen Wolf Christoph vonReitzenstein, todt auf dem Paradebette zeigt.
— — ( ). Ein erfahrener Maurermeister,
der das Rathbaus der Stadt Borna in Sachsen (seit - 54 «) erbaute. Spater brannte jedoch das-selbe ab. Seb. Lühn's Bornische ChronickChemnitz it>88. 4 °>
wolfersdorf (Julius von ). Ein Sächsi-scher Edelmann, der vermuthlich auch in Mili-tair-Diensten von Chursachsen stand. Nach ihmradirle Joh. Jac. Gabler in sehr gr. Fol. einenPlan von der Belagerung Leipzigs 1687. Mrc.
* Wolfs, s. Wolf im Lex. und oben.
Wolffermann (Martin). Ein Maler undkacklrer, den das Hamburger-Adreßbuchi8»6 (das von 1804 noch nicht) benennt.
w 0 1 ffs, s. Wolf im Lex. und oben.
Wolfgang (Andreas), ein Maler von Chem nitz , den das Lex. nicht kennt, war der VaterGeorg Andreas des ältern, und somit, soweites uns bekannt ist, der Stammvater dieses Künst-lergeschlechts. Näheres wissen wir nichts von ihm.Reisen u. wunderbare Schicksale der bepdenBruder A. M und JG-Wolfgang u.s.f.S. 8i.
* — —^ (Andreas Matthäus , gewöhnlich
Andreas), älterer Sohn des nachfolgenden Georg Andreas des altern, welcher im Lexikon unterdem Art. seines Vaters ericheint, nach Rost geb.zn Augsburg 1662 und gest. daselbst 172b. Dieäußerst naive Beschreibung von seinen und seine-Bruders Schicksalen zu Algier (2^. ü. I. 1767.).Von dem Sohn eines derselben verfaßt, verdient