Band 
Zweyter Theil [5].
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Pro.

* Feo oder v eo (Richard). Unter dem Namenveo kennt man von ihm eine Königl. EnglischeSchaumünze von 1746. S. Vollst.B rau n fchrv.Lüneb. Münz- undLNed. Rab. N°. 1181.').Derselbe lebte noch um 1770.

Feou-Tsao, ein Chineser, der in den fabel-haften Zeiten des grauen Alterthums lebte. Ersoll zuerst Häuser aus Holz, in Gestalt der Vogel-nester, zu bauen gelehrt haben. B-usch Handb.der Erfindungen.

Fepes (Thomas de), ein Spanischer Malervon Valenzia, st. 1674. Von ihm steht man inValenzia, Madrid und Sevilla viele Vorstellun-gen von Fischen, Blumen und Früchten, welchesehr geschätzt werden. Fiorrllo IV. Z»c>.

Fevele (Henry), ein Maurermeister und Bild,Hauer zu London , unter der Regierung KönigRichard II. Durch ihn und einen andern seinerKunstgenossen, Grephen Lore, ließ gedachterMonarch noch bey Leibesleben, doch nach dem Todeseiner Gemahlin, sich selbst ein Grabmal bauen.Laut einem diesfälligen lesenswerthen Contra«,der stch bey Rprner (koeäera VII. 795.) findet,verpflichteten sie sich, die Arbeit für 4«o Pf. zuliefern. FrorillsV. 162.

* Fgoner, s. im Lex. und oben Igonee.

F 0 lsrdt, s. gleich unten Festeste.

* F 0 le oder F 0 lr (Don Anton). Seine schö-nen Anstchren von Landschaften, Ruinen u. s. fiverschafften ihm die vielen Auftrage für dasTheater von Buenretiro sowohl als für Staffelei-gemäloe in die Zimmer des Pallastes Aranjuez.Frorillo V. Z92.

Foleste oder Folardt ( ), nachpapiüon

ein alter Formschneider, der zu Rouen gearbeitethat.

Fong-Zuene, ein Chineser, welcher aufdes Hoangti Befehl 12 Glocken aus Kupfer goß.Busch Handb. d. Erfindungen.

F s 11 ng (F.). So nenntBastrn (Lst III.) einenEnglischen Schwarzkunststecher, der in 1786 zuLondon nach Bucht (?), Smith u. a. gearbeitethabe, und aber wohl sicher kein Anderer als dernachfolgende Jacob F. senn wird.

(Jacob), Stecher in Schwarzkunst,geb. in England um 1755, und blühend zu London um 1786. Man hält ihn für einen Schüler vonI. R. Smith. Von ihm kennen wir, ne-ben einem Bildniß des Lord Bischof John vonPeterborough, nach W. Peters, eine MengeGattungsblatter, meist von der beliebten empfind-samen Art nach W. Deachy, Pr. Hoare, I.(a. K. P.) Hoppiner oder Hoppner, Morland,R. M. Paye, F. Schubin und I. Zossani. DannErnsteres nach B. West: Der junge Tobias machtseinen Vater sehend, und: Rückkehr des Verlor-nen Sohnes. Rost IX. 38i. Ohne Zweifel

ist es der nämliche Kupferstecher Foung, der um1802 ein Bildniß von J.Delille nach Monniec gab(AUg.Runst; III. 2lo.) und noch i8<rb zu London anfing eine Kupfecstecherschule zu errichten, welchesehr besucht wurde. iHrc.

Prrare.

Foung ( ), ein vortrefflicher Bildhauer in

Holz zu Stockholm um 1792. Er verstand nichtallein auf das Vollkommenste, was die innereVerzierung der Gemacher ersodert, sondern führteauch seine Arbeiten mit einer bewundernswürdigenSorgfalt und mit vielem Geschmack aus. Foungzog viele Schüler sowohl in der Bildschnitzerei(worinn überhaupt die Schweden sich auszeich-nen) als in der Kunst das Holz zu vergolden.

/--anfor'r 's. 11. ?sriz 1796. 8».

x. 127.

-- ( ), Lake und dessen Sohn,

Glasschneider zu London 1776, deren Firma sichin Directory kor tke Ve»r 1776. Honä.

8°. p. i/,z. angeführt findet.

Fpep (N.), ein Ingenieur um die Mitte desvorigen Jahrhunderts in Holland . Die Theile !II.IV- u. V. der Abhandlungen der Gesellschaftder Wissenschaften zu Harlem , enthalten vonihm Aufsätze über die Kriegsbaukunst, ^c.

* Fpres oder Fpes (Carl von). SeinFamilienname ist unbekannt, in dem er den seinesGeburtsortes führte; eben so wenig bekannt sindsein Geburtsjahr und sein Lehrer. In Tintoret's Manier schätzte man von ihm besonders ein«Auferstehung, die sich irgendwo zu Tournay findet, und ein Jüngstes Gericht für die Kirchezu Ooghlede zwischen Brügge und Apres. MehrAndres von ihm findet man in der Gegend diesesletztem Orts. van Mander sah' noch ausae-tuschte Feder-Zeichnungen von ihm in den Han-den seiner Wittwe, die er für Composition undCorrektheit sehr rühmt»). »Sehr fett" (sagtDesca»nps I. 93.) »genoß er dennoch (?) nureurer schwachen Gesundheit," und zweifelt dann,ob sein Selbstmord einem schwachen Geist oderseiner Eifersucht zuzuschreiben sey; so wie nochAndre behaupten- daß er schon früher in Italien geheiralhet, dann seine Frau verlassen, und nunseine zweyte kinbeklose Ehe für eine Strafe dessenangesehen, und sich aus Verzweiflung das Lebengenommen habe.

Frsls (Frater Mathias), ein Ordensmann,Zeichner und Kupferstecher zu Madrid , der sichtheils wie oben, dann aber auch IrsI« unddeIrsla schreibt. Wir kennen von ihm, nach eig-ner Zeichnung schlecht gestochen, acht Marien- undHeiligenbilder in gr. Fol. und 4°. Das jüngste da-von ist bezeichnet: k°l Matriti,. .Vlini^

rnu8 <jel. et so. lVIatriti -Znrio 1726, und dasälteste ist mit 17-si batikt. ^55.

Frrarre (Don Valerie), ein spanischer Ma-ler aus der ersten Hälfte des XV lll. Jahrh, der1725 nebst sieben andern geschickten Künstlern zuTaxatoren der Malereyen ernannt wurde. FiorrlloIV. 36o. Anm. 2. Nach dem Unsrigen hat Js aPalomo (a.!'. Palomino) das Bildniß des ArztesJos. Carvi (a. b. Serti > gestochen. AnderwcrtSnennt man noch (vom gleichem Stecher) nach ihmdie Bildnisse Philipp V. , des Barthol. Murillo,viele Heiligenbilder rc. Ob der Unsere etwa zuder Familie des Ignsz de Irrste (im Lex. u.Suppl.) gehörte?

* Friare (Jgnaz), s. Irrste im Lex. und iqdiesen Zusätzen.

-) Ohne Zweifel richtiger nennt der Balemannsche Mänzcatalog diese Medaille (auf die Verjagn»- derRebellen bey Cullvden) eben auch von 1746; und zwar wirklich mit: kt. l. bezeichnet.

-) Namentlich auch eine von gedachtem Jüngsten Gerichte,

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