Band 
Zweyter Theil [5].
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Aickman n.

Aken .

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sll. I.^j Aick mann (Wilhelm), studirtein seiner Jugend Philosophie und Naturkunde,legte sich aber unter Leitung des John Medinazu London auf die Malerey, reiste nach Italien und der Lürkey, und fand zuletzt an John,Herzog von Argyle, einen freygebigen Gönner.Für den Herzog von Kingston, der eine Gemäl-desammlung anlegen wollte, mußte er in Italien Bilder aufkaufen, die er, durch sein eifrigesStudium der Meister verschiedener Schulen,gut zu schätzen und von Kopien zu unterscheidenwußte. Seine eignen Arbeiten erwarben ihmin London einen großen Ruf; allein er unterlagseinem schwächliche» Körper und starb, nachWalpole, 5 o Jahre alt 1701, in Leicester-fields,nach dem Verfasser des Florentinischen Museumsaber, 1746, in dem Schlosse seines Protektors,des Herzogs von Kingston. Wahrscheinlich istWalpole's Angabe die richtige, da sein Leich-nam, wie er verordnet hatte, in Schottland beygesetzt wurde. Von seinen Werken findetman weder bey Walpole, noch bey andern Ma-lerbiographen die geringste Notitz. Die weni-gen, die wir kennen, sind folgende: Ein Por-trät von Allan Ramsay , das auch G- Whitevortrefflich in Kupfer gestochen hat; ein Bild-niß des Herzogs don Greenwich ; ThomasBradbury; John Campbell, Herzog von Ar-gyle ; Thomas Wenthworth u. s. w. FiorilloV. 540—541. Die gleich vorhin angeführtenBildnisse der Herzoge von Argyle und Green-wich bat I. Simons, und eines des H. Gay(des Fabeldichters?) T. Kyte, und F. Milvus(nicht Milvius) gestochen.

sl. II/j Aigen (Karl), geb. 1684 (nicht1694, wie es in unsern Zusätzen heißt) und ge-storben zu Wien 1762. Von deutschen Galerienbesitzen von ihm, unsers Wissens, die einzigezu Wien zwey kleine Landschaften auf Leinwand,deren eine mit einem Bauern-Jahrmarkt, dieandre mit einem Bauerntanz und einem May-baum stafflet ist. I. A. Pfeffel hat nach seinerZeichnung den H. Kajetan in kl. 4° gestochen.

— — (Johann Joachim), ein von Nürn-berg gebürtiger Goldschmied, der um 1670 Sil-berarbeiten für die Kirche des Klosters Radischbey Olmütz fertigte, in 1676 die lutherische mitder katholischen Religion vertauschte, und dar-auf sich zu Olmütz niederließ. AusführlicheBeschreibung des Mariaberges unweitDlmütz. Das. 1679 8° S. 18Z.

Aiglftorfer (Augustin). So nennt Li-porvsky einen Maler im Markte Gars, der1777 im Langhause der dortigen Klosterkirchedie Freskogemälde gefertigt habe.

Aigner oder Ainger (Anton), wurde1747 Königlicher Hofmarmorirer zu Dresden ,wobey er zugleich als Steinmetzmeister und Bild-hauer in Ornamenten genannt wird. Sächs.Hof- und Sraarskalender. Derselbe waraus Zürich gebürtig ('), und wurde später mit290 Rthlrn. Pension zu Dresden in Ruhestandversetzt. M-c.

— — (A. F.), ein sehr geschickter Bild-

hauer zu Prag , st. daselbst 1789. Von seinerArbeit ist das dem General C- R. Freyherrnvon Ellrichshausen , auf der Manahilfschanzedaselbst, auf Befehl Joseph ll. ,77-, errichteteDenkmal von rothem Marmor. DIabac;.

— — ( ), (ob vielleicht ein Sohn

des obigen Anton?) ein Baumeister, wahrschein-

lich französischen Ursprungs, der den berühmtenSibyllen-Tempel in Gallizien und viele andreprächtige Gebäude in Polen aufführte, leitetein 1808 den Bau des Monuments, welches diePolnische Legion des Generals Zajonzeck, aufihre Kosten, dem Kaiser hJapoleon zu Ehren inder Gegend von Kalis; (Kalisch) errichten ließ,und der in einer, der Trajanischen ähnlichen (?)Kolossalsaule bestehen sollte. In 1810 erhielt ervon der Königl. Gesellschaft der Freunde derWissenschaften zu Warschau den Auftrag zuErrichtung eines Denkmals für Copernicus.Seine schon in 1807 dieser Gesellschaft vorge-legte Geschichte der Baukunst, nebst einem ar-chitektonischen Wörterbuche, wurde sehr gerühmt,und erwarb ihm die Stelle eines Mitglieds der-selben. Auch noch >812 las er in einer ihrerVersammlungen eine Abhandlung über den Ge-schmack im Allgemeinen, und über denjenigenin der Baukunst insbesondere, -rr-o.

Aigremont (I. de Laon, Sieur d'), s.unten Laon .

Aikin (, ), gab, wie es heißt, eine

Abhandlung über die Glasmalerey r8oi zu Lon-don an's Licht. Ob als selbstausubcnder Künst-ler, ist uns unbekannt.

Ainckhurn (August) wird i 536 als Münz-meister des Grafen von Stollberg und König-stein genannt. Hirsch, teutsches Münzar-chiv I. 280, 287.

— — oder Einkorn (Gregors erscheintin dem zweyten Buche eines Manuskripts vonE. Iuncker: Ebre der gefürsteeen Graf-schaft Henneberg , als Hennebergischer Münz-meister, 1546. Auch eine andre ungedruckte biszum Jahre 1688 laufende Chronik der StadtSaalfeld gedenkt seiner i 566 als Herzogl. Säch-sischen Munzmeisters. Vielleicht hatte er damalsseinen Sitz zu Saalfeld .

Ainger, s. oben Aigner.

Ainkürn, s. oben Ainckhurn-

Ajtai (Michael D.) vermuthlich ein Ungar.In des k. X. <lo Vasserberg läscio. tcrtiusoperum min. mosticorum et rlisgortalionuni.

Vinäobonav 1776, 8", sieht man eine von ihmzu Wien 177h radirte Pflanze.

Aitken (Johann), Arzt, Mitglied vielergelehrten Gesellschaften und Vorsteher der Ge-sellschaft der Wundarzney- und Entbindungs-kunst zu Edinburg um 1786. Er gab ein Werküber die Entbindungskunst, dessen Kupfer ereigenhändig zeichnete. < 5 . H. Gpohr (Ueber-setzung dieses Werkes. Nürnberg 1789, 8",Vorrede, S. IX.)

sl.H Akama, s. Accama im Lexikon undoben.

Akarisi (Evaristo Luigi). Vor uns liegengetuschte Zeichnungen, welche Mvbilien u. dgl.darstellen, die er in der letzten Hälfte des acht-zehnten Jahrhunderts fertigte. Vermuthlich sindes Kopien nach Unterberger, da man auf den-selben liest: kli

Aken (Arnold van), wahrscheinlich ein Nie-derländer von Geburt, gab (wie wir glaubennm die Mitte des achtzehnten Jahrhundert) inEngland Blätter mit kleinen Figuren, Land-schaften, Gesellschaftsstücken u. s. w>; dann eine

(>) Wohl ein Irrthum.

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