Band 
Zweyter Theil [5].
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A >1 d r e a n i.

von Z. de Bologna, auf sechs Blätternvon vier Stöcken ( 35 " br., 27" 8"^ hoch).,8) Mucius Scävola , nach B. peruzzi, vondrey Stöcken (einige Drücke nur von zweyen,wo die Erhöhung weggelassen ist) ,0" hoch,7, 10" br.)

19) Der schon oben besprochene Triumph desCäsars, nach Manregna, von vier Stöcken,

- in neun Blattern, die sich zusammensetzenlassen (jedes hält , 3 " 7;/" ins Gevierte).Zu dieser Folge gehören noch, um vollstän-dig zu seyn, zwey Blätter: Das Titelblatt,mit dem Brustbilde des Herzogs VincenzGonzaga von Mantua , von zwey Stöcken,von gleicher Größe wie die Hauptblätter, undein zweytes (17" breites) mit 6 Corinthirscheu Säulen, und 3 noch auf einem drittenbesondern Blatte, um solche zwischen dieneun Hauptblätter zu stellen,so) Circe , die den Gefährten des Ulysses zutrinken giebt, von zwey Stöcken (iu" 6^"br., 9" 1"/ hoch) nach Parmesan; zwei-felhaft, ob von dem Unsrigen.

2>) Nymphen im Bad, nach Ebendems. vondrey Stöcken (10" 8^" hoch, 7" 4^" br.).sL) Die Tugend. Junge Frau, welche gegendie Liebe, den Irrthum, die Unwissenheitund den Wahn kämpft. Wie schön! NachI- Ligozzi, von vier Stöcken. (17" 10"hoch, 12" br )

s 3 ) Emblem« auf den Tod. Die drey Parzen,Adam und Eva und der Tod, nebst andernsymbolischen Figuren, nach I. FortunaFortunius (18" 8<" hoch, 12" 6"' br>).

24) Die Christin in Betrachtung über einemTodtenkopfe, von drey Stöcken, nach A>Easolano. (,o" 6^" hoch, 7" t?" br.).

26) Das Feuer unter der Frau. Sie hebt denRock, um ihr Gewand (!) vor dem zwischenihren Beinen angezündeten Feuer zu ver-wahren. Nach B- Malpizzi, von vierStöcken (10" 8", br., 7" 3 '" hoch) (I.

26) Ein Todtenkopf in natürlicher Größe, nacheinem Ungenannten, von vier Stöcken(,2" 6 "^ br, ,o" 5," hoch).

27) Die Anbetung der Weisen, nach Luin«,von drey Stöcken (,4" 2"^ hoch, >0" 3 "/ br.).

28) Der christliche Held, nach B. Francs.Er streitet gegen eine Menge böser Geister,und wird (auf dem nämlichen Blatte) vonChristo gekrönt, von drey Stöcken, (, 3 "3 ", hoch, 10" 5 "/ br.).

Diese beyden letzten Nummern, wovon in-dessen lVro. 28 wirklich des Unsrigen Zeichenhat, sind ungewiß.

Dann nennt Barrsch noch ,6 Blätter, welcheAndreani's Chiffer tragen, aber alle von an-dern Künstlern geschnitten seyn sollen, und nachff. Meistern gefertigt sind: F. Barozio, Matu-rini, Polydoro, Salviati und R. Sanzio.Hemecke will vollends noch dergleichen nachF. de Nanto da Sabaudia, B. Neroni und F.Vanni kennen, und zählt überhaupt (nach seinerweitschichtigen, aber nicht selten höchst unsichernKunde) im Ganzen 54 Bl. von Andrea«, auf;nämlich I-Bildniß, 4 « geistlichen, 8 weltlichen In-halts, und 5 von mancherley Erfindungen. Viel-leicht war es (wie schon unsere Zusätze meynen)nach der Zeichnung von Vanni, daß der Unsrigedie Blätter aus dem Paviment von Siena ge-schnitten hat.

Das Manuel von Jouberr meint, die Aehn-lichkeit seines Monogramms mit demjenigen vonA- Alrorfer habe bisweilen veranlaßt, daßman die Blätter des Einen für die des Anderngenommen.

(>) Vielleicht Variation der bekannten Fabel in

Andre uzzo.

Brullior nennt noch von ihm eine Kreuztrargung nach Franz Vanni, welche bey Barrschfehle.

Andreas (Gabriel), war 1620 als herzogt,sächsischer Münz - und Bergmeister zu Weimar angestellt, und,starb hier > 652 . Man hat aufihn eine uns übrigens unbekannt gebliebene in4°. gedruckte Leichenpredigt von I. Henzelmann.Einige nennen ihn irrig Andrea.

(Hans Wolf), ein Steinmetzgesellevon Rochlitz , der 1673 zu Dresden arbeitete. Eo.

sll.^ Schreiner, s. Schreiner imSuppl.

sk. H/j Pater; so nennt man zu-weilen den Andreas pozzo des Lex. und derSuppl.

Eine alte Handschrift, welche vonder Reform der Besoldungen der Hofbedientcnunter Churfürst August von Sachsen ,558 spricht,nennt einen Meister Andreas als damaligenHofmaler zu Dresden . M-s.

( ). So heißt ein berühmter Sie-

gelschneider und Goldarbeiter, der mit zweyandern seiner Kunstgenossen, Ulrich Ebber undConrad Luka, 1823 zu Regensburg blühete. Alledreye waren zugleich Gelehrte, die den Werthund die Aechtheit der in den Siegeln befindli-chen Bildnisse und Aufschriften aus dem Ver-hältnisse mit der Geschichte beurtheilten, gut-hießen oder verwarfen. Fiorillo D- 1 - 2092in.

( ), von den Böhmen Ondrzeg

Zacek genannt', ein Glockengießer und Bürgerzu Königsgrätz, ist von 1480 bis , 5 o 8 bekannt-Dlabacz.

( ), ein andrer böhmischer Glo-

ckengießer, Bürger von Prag , lebte ,542 undnoch ,565 daselbst. Dlabacz.

sl. 11.^ Andreas, oder Andreassl(Hypolitus). Lanzi (LU. terr.) IV. , 5 . nenntihn einen Schüler von Pipi, der nach dessenCartonen gearbeitet habe, und, neben andern,als verdienstliche Bilder von ihm, diejenigen zuSt. Barbara in Mantua .

sl. H.^ Andrasobn (Erasmus), s. An-versöhn im Lex. Suppl. und oben.

Andre, und Daniel, zwey russische Ma-ler der Vorzeit, welche bey Erbauung der Ca-thedrale zu Troitza, unweit Moskau , die Ge-mälde an derselben steinernen Wänden fertigten.Catharina II. ließ solche, da sie Alters halberverbliechen waren, von Neuem malen, gordi-sches Archiv. Riga und Leipzig . 8°. , 8 o 3 .Nov. S. 72.

Andreozzo, s. gleich nachstehnd An-dre,,zzo.

Andreuzzo (Anton di), ein Maler, der,370 dem Ugolino di prere Jlario, der al-lerhand Gemälde im Dome zu Orvieto fertigte,als Gehülfe beystand. Bey dem Baue diesesDomes erschien der Unsrige schon , 556 . Obvon ihm der Antonio d'Andreuzzo, Abbatedi St. Costanza, zu unterscheiden sey, der , 58 sebenfalls zu Orvieto als Mosaiker arbeitete,scheint uns noch unentschieden zu seyn. ä-orr««ksk ckr Orvrs-o p. ,,7, 285, 383 ,

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rr poetischen Perle Albert'» d'Lpb.