Band 
Zweyter Theil [5].
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159
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Arditi

A r e t i n o.

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Arditt (Dr. Michael). So nennt das Tüb.Runstbl. 1822. 2^1 den wahrscheinlich noch ge-genwärtigen Generaldirektor der königl. neapolit.Museen und Ausgrabungen von Alterthümern,der die kostbare Sammlung ägyptischer Monu-mente aus dem bekannten Museo Borgia, mitder schon im borbonischen Museo vorhandenenvereinigt aufgestellt hatte. Ob dieser Ardirtselbst ausübender Künstler sey, ist uns unbe-kannt.

Ardner (Wolf), wurde 1694 als Münz-wardein der gefürsteten Abtey Murbach imElsasse bestellt. Hirsch deusch. Münzarch.VU- 3 i 6 .

sn.^j Ardolna (Anna Maria). Ihr eigent-licher Wohnort war Rom . Man kennt von ihrunterschiedliche Schriften in italienischer undlateinischer Sprache.

Ardüsser (Johann). Ein zu seiner Zeitbekannter Ingenieur - Hauptmann der StadtZürch i 65 o. Derselbe gab: Vierzehn Büchervom Feldmessen 4" Zürch , 1647. Dann: Ar-chitektur von Festungen ibid. i 65 i 4 ° mit Kupf.Nach ihm soll I. ab Heiden eine Karte desVelrlin in quer Fol. gestochen haben.

sl.^I Arduin ( ), der im Lex. als Ar-

duvino angeführte Bildhauer. Sein dort an-gezeigtes, am Karmeliterkloster zu Venedig be-findliches Marmorbild von iZ 4 o findet sich ab-gebildet bey Licognara I. 27.

sl.^ Arellano (Johann de). FlorillolV.297 setzt seinen Tod in 1676 und sagt von ihm:Wegen drückender Familienlast habe er oft ge-schwind arbeiten, und die Blumenstücke desMario de' Fiori kopiren müssen. Das Schönstevon ihm finde sich in Privalhäusern. Dann inder Sakristey von St. Geronimo zu Madrid wohl ausgeführte Kinder mit Blumen, Früchtenund Vögeln, und einiges Andres bey den Reco-letos zu St. Jsidor el Real, und im NeuenPallaste.

Arenberger (Johann Heinrich), Land-bauschreiber in königl. pohlnischen, Churf. Säch-. fischen Diensten um 170c». Eine vor uns lie-gende, schön mit der Feder gezeichnete und mitmeisterhaft geschriebener Schrift versehene Kartedes Landstriches von Dresden bis Warschau ,trägt seinen Namen.

sl. III Arend, s. Arnold von Geldernim Lex. und in den Supplem. und bey FiorilloD- s- v- Arend.

sl. III — — s. unten und in unsernSuppl. Arndt. In Ftorillo's Deutschlanddann erscheint auch unter diesem Namen derArnold von Geldern des Lex. und unsrer Suppl.

sn.^j Are »hold (Gerhard Justus). Nachihm, der gar Vieles für Buchhändler zeichnete,kennt man auch eine von R. A. Schneider -727gestochene und bey Homann in Nürnberg ver-legte Karte des Bisthums Hildesheim Aufderselben, die er vermuthlich in seiner Jugendverfertigte, nennt er sich der Rechte und derMathesis Befliessenen.

sUJ Arens (Johann), deutscher Baumei-ster, der auch schon oben, in diesen neuenSupplementen 8. v. Ahrens erscheint. Hiersetzen wir noch hinzu: „Derselbe entwarf zuerst

den Plan zu Verschönerung des 110,000 Ouadrat-schuh haltenden Platzes zu Hamburg , auf wel-chem einst die tausend Jahr alte Domkirchestand. Nach seinem Tod (er st. vor 1808) setzteder panische Professor Hansen diesen Plan fort;verändert und vollendet wurde derselbe durchden eben (1808) von Rom zurückgekehrten Ham-burgischen ArchitektSregemeister. Ob er gegen-wärtig ausgeführt sey (denn die damaligen Zeit-umstande erlaubten es nicht), ist uns unbekannt.Tub. Morgenbl. 292.

Arenre (Pedro de), ein uns bisher ganzunbekannter spanischer Maler, st. 1644. Vonihm, oder doch aus seiner Schule sieht man inder Kathedrale zu Murcia eine Geburt Christi,und eine Anbetung der Könige, deren Maniermit derjenigen der venetiantschen Bassano'sähneln soll. Tüb. Runstbl. 1822 S. S8ö.

Arenrs (Friederich), s. Ahrens imSuppl. und oben.

-7 - (Johann), Nach FiorÄo D.III. 56 fuhrt S- Leeuwen denselben um 1690(nicht 1620) an.

(6eorAius) piox. . . . Derge-stalt haben wir die nur noch halb sichtbarenUeberbleibsel der (auspolirten) Künstlerbezeich-niing eines großen Kupferstiches gelesen, wel-cher ein Seegefecht mit den Türken darstellt undin dem dritten Theile von Aug. Oldoini's vimoet res Aestse pontiücum romanorum. lio-mae ap. klliU. et -^nt. cie kudeis 2677 Fol.gefunden wird

Aretaus (Daniel), ein Bildhauer vonCorvei in Westphalcn, den der König von Dä-nemark i /»55 zu sich berief. Man vermuthet,er sey der Verfertiget des bekannten von einertrefflichen Künstlerhand gefertigten sogenanntenOldenburger - Hornes. Weinwich Runst-Hlstorie.

Areti'n (Christoph Freyherr von), der be-kannte bayersche Staatsmann, war zugleich auchein vorzüglicher Kunstkenner. Er war es, der1808 die Herausgabe des auf der Münchner -HofbibliothekbefindlichenGebetbuchs eines bayer-schen Herzogen von i 5 i 5 mit Dürerschen Rand-zeichnungen in Steindruck herauszugeben unter-nahm, und die Ausführung dem H. Strixnerübertrug. Tüb. Lunstbl. 1820 S. Z96.

— — (Paul von Ehrenfeld). Bürger zuPrag, zeichnete (16,9) eine Karte von Böhmen ,die er dann immer verbesserte, und erst 16Z2zu Prag durch Paul Bayard in Kupfer bringenließ. Dlabacz. Nach (Riegger) Materia-lien zur Seastlstick von Böhmen (in. 6 i 5 )hingegen wäre dieselbe schon früher, .dann aber,revidier, wieder 1602 erschienen. Dann hatspäterhin (i 665 ) Dem. Wussnn eine Kopie der-selbe» geliefert.

Areti'no (Andreas). So heißt bey Lanzi(Lcl. lerr.) l. 318 ohne Weiteres, ein Maler,Schüler von Daniello('), der um i 6 i 5 nochgelebt habe.

sl. IiJ — — (Lione), s. Leo Leon, imLex., im Suppl. und unten.

sl. n.^ — — (Spinells), s. Spinello

Splnellt, im Lex. und im Suppl-

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ki) Wer hier gemeint sey? Ein Peregrino di Sau Daniello war der Beyname von Martin daUdine.