Von nns unbekannter Hand wurde es zu Paris in Kupfer gestochen. LurzbJekrol. denkwür-diger Schweizer . S. 2',.
Argasr (Marc), erscheint 1770 als Drü-ckcnmcistcr (welchen Ausdruck wir für gleichbe-deutend mit Brücken-Baumeister nehmen)/ desOberamtes Saufenberg und Röteln, zu Lörrach im Dadeuschen. ^0.
Argeli (Lorenz). Kaiserlicher Ingenieur,gab: — „kortilicationis Auszug, und aller-kürzester Bericht." Franks, a. M- 162h. 12".mit Kupf. Scheibel' s Einleit. z. marbe-marischen Bücherkenntniß l. Iä7 und G.Draudllis Libliotli. Lxotica 1625 S. 614,wo er aber Lor. Angelt benannt ist.
Argens (Joh. Baptist Boyer Mar-quis d'). Dieser zu seiner Zeit angesehene Ge-lehrte, Friedrich des Großen Freund und Kam-merherr, hak zu verschiedenen seiner Werke ei-genhändig gezeichnet; so z. B. zu: l.a kicklo-sopliie llu Konsens. I^onclres 1/07 8 °. ziem-lich schlechte Sächelchen, die von Chapon ebenso schlecht gestochen sind; zu: Vlemoires clu 6 omiecle Vaxere/ pur l'auteui- des lettres jnlvcs.änislci-s. 1757. 12°. einige schlechte satyrischeBlatter rc. Nach Denina's 1 a Grosse lit-«etulie wurde er zu Aix in der Provence 1704geb. und st. 1771. Vergl. auch Boyer d'Aiguil-les im Suppl.
— — (d'), die Marquise. Man hat einvon I. F. Schleuen in 8°. gestochenes Bildnißdes vorstehnden I. D. B. Marquis d'Argens ,bezeichnet: kernt pur la IVIarguise
II.^I Argensvtlle (Anton Joseph De-zallier d'), Mitglied der Akademie der schönenWissenschaften zu Rochelles. Von seinem Vater,welcher die bekannten Vies des keirilresschrieb, gilt es, was Adelung sagt, daß er176h verstorben sey. In 1791 noch gab derUnsrige, als Fortsetzung des Werks seines Va-ters: Vies cles kameux Lculpteurs et Xrelii-teetes depuis 1a rcuaissLnoe des Xrts 2 1?om.z;>'. 8°. karrs, wie er in der Vorrede sagt,die Frucht einer Arbeit von vierzig Jahren, undgedachte damals auch eine neue vermehrte Auf-lage von der Arbeit seines Vaters, ohne Bild-nisse zu liefern, welche aber, unsers Wissens,seither noch niemals erschienen war. Eine deut-sche llebersetzung der ersten Auflage gab I. I.volkinann mit Anmerk. in vier Banden gr. 8°.Leipz. 768. Ob einer dieser d'Argensvilleselbst ausübender Künstler war, ist uns un-bekannt. Irgendwo heißt es wenigstens, daßA. Watteau ein Bauernmädchen, auf Zeich-nungsart nach einem dieses Geschlechts geätzthabe
sli.^ Argenr (d'1, hieß A- L. d'Argent,und wird 1798 und noch 1809 als Hofkupfer-stecher tzu Stuttgart » benannt. Derselbe hatvieles für Buchhändler geliefert, Bildnisse u. a.So z. B- zu der Flora, die um 1794 zu Tü-bingen in mehrern Bänden erschien; zum Ta-schenbuchs für Frauenzimmer von Bildung, auf1800 u. s. f. Dem nach zu urtheilen, was wirvon ihm sahen, war er nur ein sehr mittelmäßi-ger Künstler. Mit alle dem heißt es im Tüb.Morgenbl. 1812 S. 539. »Auf der Kunst-ausstellung zu Stuttgart 1812 sah' man vondem Hof - Kupferstecher d'Argent schöneEmailgemalde.
Argenra (Jakob), ein Ferrareser. Derselbewar, nach Lanzi (Lck. ierr.) v. 363 schon um
> 56 i bekannt, und Hofmaler des Herzogs vonPicmvnr, von dem man aber zu Turin undandcrwerts keine öffentliche Arbeiten kenne, sodaß er vielleicht bloß unter die Miniatoren zuzählen sey. War derselbe vielleicht Vater desBaumeisters Joh. Aleorri, Argem« genannt,den das Lex. kennt?
Argenti (Jakob), s. im Lex. undoben Aleorri.
Arguello (Johann Baptista). So nenntFiorillo IV. i 38 ohne Weiteres einen spanischenMaler, der gegen End des XVI. Jahrh, nebstandern seiner Kunstgenossen sich beschäftigte,die Kunstwerke in der Kathedrale zu Sevilla auszubessern.
Argunoff (Niklaus), Bruder des nach-folgenden Architekts, ei» Leibeigener des Gra-fen Scheremetjev zu St. Petersburg , war umido 5 daselbst als ein guter Maler bekannt.Beyde waren wohl gezogene und gebildete Leuthe.Geffenrl. Lstachr.
— — (Paul), ein russischer Architekt, bautedas gräflich Schecmetjevlsche Hotel zu St. Pe-tersburg , und war von Geburt ebenfalls einLeibeigener des Grafen. Geffenrl. Aachr.
Arbard ( ), Münsterwerkmeister zu
Slraßburg in der Mitte des XVll. Jahrh. Rissevon ihm, eben auch dieses Münster betreffend,finden sich auf der dortigen Bibliothek. Tüb.Morgenbl. -8o8 S. 1166.
Arbart (Joh. Jakob), erbaute seit i 636 ,nebst Andr. Rermann, das sogenannte Spital-bollwerk zu Straßburg . Als man i 663 (zudieser Zeit wird Arbart als Stadtbaumeistecund Ingenieur der Stadt Straßburg genannt)gelegentlich dieser Baute ein altes römischesBegräbnißmonument entdeckte, so zeichnete ersolches ab. Peter Aubry hat diese Zeichnungzu des kebelii ^nti^uitatibus keelesiae Ur-teilt. (Xl-Aent. 1669 40.) S. go gestochen; eineKopie davon liefert Schöpflin's Xlsat. Illustr.1?. I. p. 5 og. I. A. G i lbermann Local-Geschichre von Srraßburg. Das. 177bFol. G. 4 - 124. Die Sammlung der Universi-tät Göttingen besitzt mehrere Federzeichnungenvon ihm; als z. B. Ansichten von Schlettstadt 1643, des Petersthaler Sauerbrunnens oderWelschbads 1669, von Badenweiler rc. Außerdem Obgedachten hat Peter Aubry auch dasschlechte allegorische Titelkupfer einer Bibelüber-setzung Luthers (Basel iv 65 Fol.) nach ihm ge-stochen. Das schlecht radirte Titeikupfer zutlasp. Litsckii llommentarius in consuetu-dines keudorum edit. I. M. Litsedius. Xr-gentor. 1670. 40. ist mit seinem inv. et kceitbezeichnet; ob er dasselbe aber eigenhändig ra-dirke, ist vielleicht noch die Frage.
Arhus (Andreas Ottesen), ein Kupferste-cher, s. oben Aarbus.
Arlani ( ), königl. Münzwardein zu
Neapel , als welcher er schon r 683 und noch1781 erscheint.
^ Ar las - Fernand ez (Anton de).Fiorillo IV. 298 s. v. Fernande; sagt vonihm, nach Anführung seiner Bilder, die er schonals Knabe für den Hauptaltar von CarmenCalzada zu Toledo gemalt: »Ohne durch dieLobsprüche, die man ihm ertheilte, stolz undnachläßig zu werden, suchte er sich immer mehrzu vervollkommnen, und brachte es auch wirk-lich dahin, daß man ihn in seinem fünf und