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Art and.
Artois.
dieses Bildes s. l. c. i8iö S. 9>k> u. 92» undhieß es damals, Kunz sollte es stechend
Artau d ( ), von Lyon , ehemaliger
Obrist-Licutenant, Correspondent des Institutszu Paris und Direktor des neuen Museumsseiner Vaterstadt, für dessen eigentlichen Stifterer zu betrachten ist, ein eben so bescheidener alsunterrichteter Mann, der Gelehrsamkeit undGeschmack mit vieler Anmuth der Sitten ver-eint, und namentlich in theoretischen sowohl alspraktischen Kenntnissen der Malerey, Kupfer-stecherey und mehr andern Zweigen der bilden-den Künste bewandert ist. Er selbst besaß eineSammlung griechischer und römischer Alterthü-mer, besonders schöne und gut erhaltene Vasen,welche nachher an ermeldtes Museum kamen,und ihm zu ordnen aufgetragen wurden. Schonfrüher gab er: I)e8eriptic>n d un Mossi^uerep>re8en tant le8 leux du (Ürcsue decouvertü Q^on le 18 k'evr. 1606. Jmperialfol. 2« S.mit einem ausgemalten Kupfer, welches er selbstgezeichnet und gestochen hat, (ein Laborde'sMosai^ue d'italicL nacheiferndes Prachtwerk).Wohl verschieden hievon ist es noch, wenn esanderwerts heißt: „Gestochen von ihm kenntman ein in der Nahe der Abtey Ainay 1808gefundenes altes Mosaik, welches die circensi-sche» Spiele vorstellt, nebst einer Beschreibungvon ihm (gr. Fol. mit mehrern Blättern) L^on«des LaUanelie ei elie8 lVorrnsnd. Er
lebte noch wenigstens 1811. Seine Anfangsberührte Charakteristik findet sich in dem franzö sischen Monireur vom 3 . Aug. i 8 i 3 . Lorck.diotiee de8 ^ntiquite8 et de5 lableaux duA1u8ee de I^on 8°. I^oii 1808 clies Lal-lauelic.
— — ( ), wahrscheinlich von Geburt
ein Franzose, aber Mitglied der Akademie vonCortona . Bey ihm sah' man 1809 zu Paris eine Bildersammlung von lauter italienischenKünstlern aus den vier Jahrhunderten, welcheder Periode von Raphael vorhergiengen, die erin einem kleinen raisonnierenden Catalog erläu-terte, welcher zur Aufschrift führt: 6on8iders-tions sur l'etut de la peinture eu Italic dai>5leg ljuatrc 8ieele8 9U1 ont preeede eelui delia^lrael. Allein es walteten mancherley Zwei-fel über die Authenticität wenigstens eines Theilsdieser Bilder ob. Auch haben wir seither überdas Schicksal derselben nichts weiter vernommen.
Areaur ( ), kommt 1799 als Portrait-
und Miniaturmaler zu Dresden vor. S. Dres-den zur Rennrniß seiner Häuser rc.
7 lrraperires, König von Persien , drech-selte sehr schön und hatte sich dieser Kunst so hinge-geben, daß er darüber das Regiment vernach-läßigte! Frislus Ceremonie! der Drechsler S.285 u. a. m.
sl.^I Areeaga (Johann de) Fiorillo IV.199 und 280 nennt ihn aus Versehen gedoppelt.Geb. zu Cordova 16,0. Sein zweyter Lehrer,Velazquez , verschaffte ihm zu Madrid die Er-laubniß, die Bildnißmalereyen von Tizian , Ru bens und Vandyk in den königlichen Zimmernkopiren zu dürfen, wodurch er sich ein vortreff-liches Kolorit erwarb. Nach seiner Rückkehrin seinen Geburtsort malte er verschleime Sce-nen aus der Legende des heil. Franziscus für
den Kreuzgang des Klosters gleiches Namensdaselbst, und unterzeichnete alle Bilder mit derstattlichen Inschrift: xinxit, wiewohl
er die meisten Kompositionen von Kupferstichenentlehnt hatte. Diese und ähnliche Freyheiten,die er sich nahm, bewogen seinen Lehrer, Ca-siillo, auf ein Gemälde von sich die Worte:iVow pinxit -Ilkaro, zu setzen. Nachdem erdas Porträt des Bischofs Juan de Alarcon unddie Bildnisse seiner Vorfahren nach alten Ori-ginalen gemalt hatte, kehrte er nach Madrid zurück, wo er viel beschäftigt, und von demgroßen Liebhaber der Künste, dem Admiral deCastilla, zu dessen Maler ernannt wurde.^ Erstarb im I 1680. Seine kleinen Porträte inOel werden sehr geschätzt, vorzüglich wegen ih-res schönen Kolorits; er war auch Dichter undhat mehrere Manuskripte hinterlassen, die bio-graphische Nachrichten von Becerra, Cespedesund Velazquez enthalten und nach seinem Todevon Palomino benutzt sind. Seinen Tod setztübrigens Fiorillo an der einen der genanntenStellen schon um 1667 an.
— — y Alfaro (Matthias), ein spani-scher Maler, Schüler von Johann de ValdessLeal. Zu Sevilla findet man von ihm eine großeAnzahl hübscher Werke. Sie stellen fast sämmt-lich Ansichten von Tempeln, Pallästen, großenStraßen und Gärten dar, weil er dabey seinegründlichen Kenntnisse der Perspektive zur Schaulegen konnte. Er war ein thätiges Mitgliedder Akademie zu Sevilla , und hat auch einigeBlätter in Kupfer gestochen. So z. B. nachFranz de Herrera aus der Kirche St. Francisczu Sevilla die Kirchenlehrer die das Sakramentanbeten, und eine Empfangniß der Maria.Fiorillo IV. 220 und 33 (s.
fl. ii.^j Arremisia, s. Gemileschi imLex. und Suppl.
Arrer ( ), ein Dilettante aus Zürch ,
nach dessen Landschaften Brodtmann daselbstlilhographirte Blätter gegeben hat. Tüd.Bunstdl. 1822 S. "2.
Arrica (Franz de), aus einer edeln Fami-lie von Huesca , war Maler und Architekt. Ergab sich auch mit der Mathematik, Kupferste-cherkunst und Poesie ab, und bewies eine großeUniversalität des Geistes ('), Er starb im Jahr1711 und hinterließ ein Legat zum Beßren einerLehrerstelle der Mathematik in Huesca . Fio-rillo IV. 37ü.
Artiquez (Castiel i), ein spanischer Bau-meister, s. unten Castiel.
Artner (Wolf), ein Münzwardein, sieheoben Ardner.
Artsis (Franz), ein Goldschmied aus derPicardie, wurde 1672 zu Lyon , als die franzö sischen Katholiken zur Zeit der Pariser -Blut-Hochzeit wütheten, umgebracht. C r 0 c > u s GroßMarryrbuch 1617 S. 1^27.
sl.^I — — (Jakob van). Seine Landschaf-ten sind in einer großen Manier gemalt; Himmelund Fernen sind gleich (^) und von vieler Ab-wechslung; die Bäume haben schöne Formen,und scheinen von der Luft bewegt zu seyn; dieVorgründe zeigen eine reiche Vegetation. In
(>) Seme wichtigsten Schriften sind: Eine Abhandlung über den Festungsbau (8° I» korlikesdonelcmcnwl.); vs Llogucncia Lsx-auoola; und ein Lustspiel: Llasones Aragon en la conguisra UeHuesca ^ balalla de ^lcaiar.
(2) Soll wohl heißen leicht.