Band 
Zweyter Theil [5].
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Manen dieses großen Mannes genügen, Itio-I.iteui- riu 5 ^.vr. 1804 und übersetzt in Meus.Arch. I. (Z.) ng—143.

sl. 11.^ Aze, auch Adzer (Daniel Jen-sen). Der wahre Name dieses Künstlers istDan. Zeusen Adzer, und Aze ist ein Unding.Die Kopenhagner-Akademie sandte ihn, wie esirgendwo beißt, 1760 mit einem Gehalte von400 Thlrn. zu seiner weitem Ausbildung nachRom . Dieser Künstler st., zufolge WeinwichsS. 176, i. I. 1808.

sil-H Azel, s. Atze! im Supplem. undoben.

sn.^ Azeld auch Atzveld (Johann).Dieser geringe Kupferstecher, der Vieles fürBuchhändler arbeitete, hieß nicht Atzveld, son-dern schrieb stets sich Azeld. Er stach noch il>8..zu Nürnberg , scheint aber schon im folgendenJahrzehnde verstorben zu seyn.

Azevedo Vortes (Manuel de), portugie-sischer Oberingenieur, Brigadier der Infanterie,Kammerherr, Ritter des Christusordens undMitglied der portugiesischen Akademie der histo-rischen Wissenschaften. In 1722 gab er zu Lis-sabon ein Werk heraus, über die beßte MethodeLand- und Seekarten zu zeichnen und Instru-mente für Ingenieurs und Seeoffiziere zu ver-fertigen; und dann eben dort 1728—1729 einanderes in zwey Theilen über die Ingenieur-wissenschaften, betitelt: O L'„Fsn//sr>oF?/s2. 40. mjt Kupfern.

Azin (d'), ein französischer Ingenieur zuAnfang des XVIII. Jahrh. Ein von ihm ver-faßtes Buch über die Kriegsbaukunst, erschiennach seinem Tode unter dem Titel: l^ouveau8^8teme sur la maniere lle llet'enllreles xlaoes

Azzolini.

pur Ic rno^en lles contremine8. Ouvr.i^eposiliumo <Ie Vlr. I^aris 17Z1. 8°.

Eine andere Auflage kam zu Paris 1728 heraus,und eine deutsche Uebersetzung. Halle 17)7.Doch wollen Kunstverständige diesem Buche kei-nen großen Werth beylegen.

sli.^I Azkncourt (d'), s. Dazaincoureim Suppl. und unten.

Azour (d'), ein aus einer angesehenen Fa-milie abstammender Franzose, der ein besondererLiebhaber und Kenner der Baukunst war. Nichtallein, daß er deßhalb mehrere Lander bereis'te(so brachte er z. B- nach und nach 17 Jahrein Italien zu) und die vorzüglichsten Gebäudeabzeichnete, die er daselbst fand, so widmete erauch dem Vitruv ein mehr als vierzig jähri-ges Studium und hat sowohl diesen, als denFronnn erklärt und glossirt. Ob seine Arbeitenim Druck erschienen sind, ist uns unbekannt.D'Azour scheint zu Rom um 1690 verstorbenzu seyn. Listen S. ZZ. 109. u. ff.

Azzara, s. oben Azara.

Azzerbonk (Joseph), ein nicht ungeschick-ter Kupferstecher. In des Oronzio de Gernardi:I-'uomo AalieAAiante e I'urts rational» clelniiol», Varte II. Xapoli 1794» gr. 4 "- findetman Arbeiten von seiner Hand, nach der Zeich-nung von Franz Lapegna.

sl-H A; z 0 linioderMaZZ 0 lin ((JohannBernhard«»), blühete um 1210 (nicht idio, wiedas Lex. sagt). Unter seinen Wachsarbeiteubefanden sich Köpfe, welche zu athmen schiene».Eben so ausdrucksvoll und energisch sind seineOelgemälde, wie z. B. seine Marter von St.Agatha in der St. Josephskirche zu Genua.

ier,..) II. Zi/j.

Nach dem Art. Anton Allegri S. 103 setze:

sl. 11.^ Allegri (Pomponius), AntonsSohn. Von seinem Vater konnte er kaum dieersten Grundsätze erlernt haben, da er denselbenschon in seinem zwölften Jahr verlor. Dannsorgte sein Oheim Lorenz für ihn, der aber eben-falls fünf Jahre hernach Todes verblich. Obdann Rondani, ein getreuer Schüler seines Va-ters, oder Andere an seiner wettern Ausbildungarbeiteten, ist uns unbekannt; gewiß aber ist'S, daßer nicht geringe Talente besaß, zu Parma inRuf kam, und sich daselbst haushablich nieder-ließ. Lcl. ter?,. IV. 90—91. «Wenn"

(heißt es daselbst) «sein Genial» im Dome zuParma (die Jsraeliteu, welche Moses erwarten,dem Gott die Gesetzestafeln übergicbt) nicht im

Ganzen preißwürdig ist, s» ist es doch solchesin manchen Theilen- Man sieht darin einigesehr schöne Köpfe, einige Figuren in sehr geist-reicher Regung, und hauptsächlich einen wahrenund lebendigen Farbenkon. Der Irrwahn dann,daß derselbe frühe die Kunst verlassen, seineGüter in Correggio verkauft habe, und jung insehr elendem Zustand gestorben sey, wird authen-tisch mit Urkunden widerlegt, zufolge welcher erum i 493 noch arbeitete, und zu einer Zeit, wodie beßten Schüler seines Vaters noch lebten,Aufträge erhielt, in denen,,man ihn: ouimoxitlore nennt, was doch etwas mehr, alsetwa: Hochgeehrter Herr l bedeuten soll.