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in der Richtung des kleinsten Raumes.
keulenförmige Muskelparthieen, welche offenbar zur Bewegung der Zange allein dienen.Überdiefs erkannte ich deutlich 5 Queerbänder im Körper, deren erstes hinter denDarmdriisen und deren letztes vor der contractilen Blase befindlich ist. Diese breiterenBänder sind offenbar jenen queeren feinen Doppellinien zu vergleichen, welche ich beiIiydatina setila als Gefäfse bezeichnet habe. Ein sie verbindendes Riickengefäfs fandich nicht deutlich. Der Erscheinung nach sind es häutige Bänder, die mit ihren Rän-dern an die innere Bauchhaut geheftet sind und zwischen sich und der Bauchhaut einenKanal lassen, also keine geschlossene lange Röhren. Die grünen Bänder in deft Con-ferven (Conjugaten, Spirogyren) zeigen eine ähnliche Bildung. Bei dem mittelsten der5 Queerbänder oder Queergefäfse heften sich die vorderen Längsmuskeln an. Endlichfand ich dicht neben dem zweiten Queergefäfse jederseits ein drüsiges Knötchen, vondem aus ein erst einfacher, dann dreigespaltener feiner Faden nach dem Darme undEierstocke verlief. Vielleicht gehört diefs zum Nervensysteme. Körperlänge Gröfsedes nicht ganz reifen Eies \ der Körperlänge. Entwicklungscyclus also zwischen ^und V"
21. Notommata Copeus N.sp. Ruderndes Nackenauge.
N. corpore magno, antice et postice (illic plus) attenuato, parte anali tanquamvaginata et in mucronem (cornu) induratum producta, auriculis valde elon-gatis setisque Iateralibus duabus.
Ich fand einige Exemplare dieses sehr ausgezeichneten Thierchens am 8. Juni 1833im Torfwasser bei Berlin .
Körper an Gröfse und Gestalt dem vorigen sehr ähnlich, auch überall in einen schlei-migen Überzug gehüllt, ohne gegliederte Fäden, etwa 3 mal so lang als dick. Es un-terscheidet sich im Schwimmen sogleich durch 2 gröfse biegsame Hörner am Räderor-gane, welche 2 lang ausschiebbare, cylindrische Theile des mehrfachen Räderorgans selbstsind und vorn einen einfachen Wimperkreis führen. Zwei andere, ungestielte, nichtganz geschlofsne Wimperkreise stehen dicht beisammen an der Stirn und dazwischentritt ein besonderer, cylindrischer, abgestutzter und vorn mit kurzen Borsten besetzterStirntheil hervor. Dicht hinter dem Räderorgane ist auf der Rückenseite eine langezweigliedrige Respirationsröhre mit fein gespitztem Endgliede. In der Mitte des Kör-pers zu beiden Seiten eine lange, gerad abstehende, bewegliche Borste von. der Längedes Zangenfufses. Rückentheil hinten in ein stumpfes, in der Mitte verdicktes Hornausgehend, das etwas kürzer als der Stiel des Zangenfufses ist. Zangenfufs noch nichtder fünfte Theil der Körperlänge, seine Basis etwas mehr als doppelt so lang alsdie Zange.
Vier Muskelparthieen bewegen das Räderwerk. Der Schlundkopf, bedeckt von einemdreitheiligen Gehirne, trägt vorn ein queer - elliptisches, grofses, rothes Auge und ent-hält 2 fünfzahnige Kiefer ( Polygomphia ). Ein sehr langer und dicker, einfacherDarm, nach hinten dünner werdend ( Coelogastrica ), vorn mit 2 halbkugelförmigen Darm-drüsen. Ein queer gelagerter Eierstock, wie eine breite Binde über dem Darme, durch