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Handelt VON Metallen«
gemeiniglich im Giessen löcherichtDieser aber em-pfänget wegen dazu gethanen SatzS / einen sauberenFluß / und wird gelinde im saubern.
DieAlten haben selbigen / Beständigkeit halber/bey ihren Gebäuen gebraucht / und hat sich jhree»-rioütät dermassen sxceaöiree. daß sie nicht allein/Thürffe/ Seulen/ Bilder/ sondern auch an! statt derEysernen Tobbcn und 2 tnckern/ selbige vonKupfferbinnen Maures gebraucht / weil durch die Zeit dasEysen verrustet und vergehet / dieses aber unvergäng-lich bleibet.
Wir lesen / daß die hundert Thürne der Stattvs-
bylon t)(MMetall, Die Lolumnettorcul», auffderIn-sul Gade / der Colloilus Rhodis, als ein Wunder derWelt/ von Nmagene ebenmäßig auffgerichtet gewe-sen sind.
Es finden sich noch zu Rom vier Seulen zu 8. jo«hanLacerano, davon drey Lapitellen verkohl en/ wel-che durch Grelarem Auguiium von den Sporen derGalleren, (bcttJOm Marco Antonio MEgyPtM in der
See-Schlacht erobert / gegossen worden; Es sind auchThürne von Crouzo zu Rom / die weder der Kriegnoch Feuer conlumirt.zu sehen und überblieben / da-von die Kirchen/ als kanrkeon. heutiges 1 a Rorunda,der Tempel öaturni, sonstcn 8. Adriane, die Kirche8. Cosmo & Damiano . vor diesem der Tempel Ca.ttoris Lc kollux oder Romull und Remi, Item die Kir-che 8. Agnese. gezieret sind.
Ausserhalb diesen/ so über geblieben sind / ist Rommit Glichen Bildern / welche Coilossen gcnennet wor-den/ gezieret gewesen / das erste war eine Sracua Apoi-linis, so von der Statt Apollonia cranfporcirec worden /diese hat zur Höhe gehabt / auff ihre Art gemassen/dreyßig cubüos, oder Ellebogen.
Das ander war ein Bild Jupiters, welches durch
denKäyserciaudium indemLampoMartin istauffge-
richtet worden / selbiges Bild / weil es gar nahe an
deß kompei Ampkickeatrum auffgerichtet war/habensie Ihm den Nahmen Jupiter Pompejanus gegeben!3 » DfrBjblioceca deßTeMpelS Augusli^ar ein Apol-lo von 50. Schuen hoch.' dasviertewar imGapitolioein Jupiter, durch den vornehmen Bildhauer Lerviliumverfertiget/ und über hundert Schuenhoch.
Renculus ließ ebenmäßig eine 8tatuam Jovis auffdas Capitoüum von 80. Schuen hoch auffrichten; dasSechste/ wie alle sagen/ wareinWuuder der Welt/dieses warebendas Bild/ soKäyser r^ero, durch denBildhauer und ArcbiteLtum Lehodorum , von hun-dert und zwantzig Schuen hoch verfertigen/und ftlbpges in seinem vergüldeten Hause/ ohnweitdeßVelpa-üanilbeatri. heutiges Tags Colifeo genennet/ zumZierath seines Hauses auffrichten lassen / selbiger Co-loilus ist nachgehende/ auff daß das Gedächtnußdeßdteronis gantz in Vergessenheit kommen möchte/ derSonnen gewidmet worden; Es sind noch viele Artender Coloflen, davon etliche von grosser Höhe / der aller-gröffestc aber ist vö demLenodoro zweyhundertSchuehoch verfertiget worden / dieje sind alle von Metall oderBrouzo gegossen gewesen/ dadurch nicht allein die Ho-heit der Statt Rom damahlszu oonüderiren. sonderndie grosse Liebe und Lust/ so sie zu den Künsten getra-gen / auch zur Beständigkeit / keinen Fleiß und Kostengesparet/ erkandtworden/ Heutiges Tags aber wer-den an vielen Orthen die Künste nichts oder gar wenigconlideriret, die Beständigkeit wird auch unter demVerwandt / es müsse nun menagircr werden gedrü-ckt / welche menage offtmahls dem Herren ein garunvollkommenes Gebäue lieffert / und eiüen grossen
ruin causirc, dem Archicecto aber ( wiewohl unschul-dig ) keinen oder wenigen Ruhm giebet.
Solche Menage aber wird denen grossen gemein-lich unterm Schein derGetrewhcit vorgetragen/auchwohl auß Unwissenheit / diejenige aber seynd eben die/denen das raenagiren nutzet/ dann ihrer viele sich / des-sen zu genieffen/sich bemühen/ kommet also offtmahls/solche Art von menage dem Herren wenig oder garnichts zu nutze / den Gebäuen aber verursachet es einegrosse Kranckheit.
C A P UT X.
andele von der Qualität
deß Erdreichs.
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Achdem von denen Materia-lien . so zum Gebau gebrauchtwerden/ gehandelt worden / soist nötig/ daß von dem Orth oderGrund / wo selbige müssen an-gebracht und gebraucht werden( alS daö Fundament deß Ge-
bäues) in etwas gedacht werde.
Das Fundament ist eigentlich der Balls und Fußdeß Gebäues/ und wann selbiges nicht wohl versehenund angelegt wird/ ist es natürlich/ daß das Gedärrkeinen Bestand haben könne.
Die Fehler / so in Anlegung der Fundamente»begangen werden / seynd nicht leichtlich zu repariren,oder zu ändern / dieses (das Erdreich) ist das vor-nembste Theil der Beständigkeit/ und seynd im dritten
Capitccl