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Die Feuermeteore : insbesondere die Meteoriten historisch und naturwissenschaftlich betrachtet / von Otto Buchner
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Literatur.

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Selbst in wissenschaftlichen Kreisen sind die Forschungenund Beobachtungen über Fenermeteore, so merkwürdige Phänomenedieselben auch sind, noch vielfach unbekannt. Kein Wunder! diemonographische Literatur ist sehr arm an Schriften über Feuer-meteore, und einzelne Notizen und Beobachtungen, Berechnungen,Analysen rc. sind in den verschiedensten Schriften zerstreut. Umein Gesamintbild dessen zu erhalten, was über diesen Gegenstandschon gefunden, festgestellt wurde, ist nöthig, die wissenschaftlichenJournale Deutschlands, Frankreichs, Englands und Amerikas durchzugehen, die Daten zusammenzutragen und so allmälig zuzeigen, daß wir zwar mancherlei sehr schätzbare Beobachtungenüber Feuermeteore besitzen, daß aber noch immer nicht alle ihreRäthsel gelöst sind. Das Hauptverdienst dieser Schrift möchtenun sein, die Resultate der Forschungen in den verschiedenstenLändern in sich zu vereinigen. Mit möglichster Sorgfalt wurdensie, soweit das Material irgend zugänglich war, zusammengetragenund daraus mit besonderer Berücksichtigung der Geschichteder Wissenschaft ein Gesamintbild entworfen.

Zu diesem Zwecke standen an monographischen Schriftennur wenige zu Gebot. Epochemachend als das erste Werk überFeuermeteore ist »Eh ladn!, über den Ursprung der von Pallasgefundenen und anderen ihr ähnlichen Eisenmassen und einigedamit in Verbindung stehende Naturerscheinungen« (Lpz. 1794)zu betrachten; nicht minder wichtig ist Chladni's spätereSchrift «über Feuermeteore und die mit denselben HerabgefallenenMassen«, nebst einem Nachtrage von v. Schreibers : «Beiträgezur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-massen« (Wien 1820), welche zugleich eine größere Anzahlz. Th. trefflicher Abbildungen enthalten. Zwischen beiden erschien(Orleans 1812) ^Li^ot äs Nor^nös' Nämoirs bmtorigusst pb^siczus 8ur iss siiutss äsg pusrrss tonibäs8 8ur In 8ur-tass äs la tsrrs", welches recht werthvolle Notizen und Beob-achtungen enthält, in Deutschland aber nur wenig bekannt wurde.«Parisch, die Meteoriten im k.k. Mineralienkabinet zu Wien «(Wien 1843) ist ein im höchsten Grade verdienstliches Schriftchen