Juvenas, 1821.
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daß es Labrador sei. Die strohgelben Blättchen, die dazwi-schen eingestreut sind, dann auch wieder an anderen Stellen fehlen,ließen sich nicht bestimmen. Einige Krystalle mit deutlich zumessenden Flächen sind wahrscheinlich Magnetkies; auch ihr Ver-halten vor dem Löthrohr spricht dafür; doch sind sie nicht mag-netisch. Auch die Meteorsteine von Stannern und nach Laugierauch die von Jonzac und Lontalax sind so zusammengesetzt, nurfehlen die gelben Blättchen. Die Masse ist dem Dolerit desMeißner außerordentlich ähnlich, nur noch grobkörniger; bei denMeteoriten von Ensisheim , Mauerkirchen , Barbotan, Lissa u. A.dagegen hat die Grundmasse keine deutlichen Gemengtheile.
Laugier und Vauquelin behaupten einen Gehalt an Ku-pfer, wie auch Laugier in dem Meteoriten von Lixna. Chladni hatte schon frühe aus dem grünen Lichte mancher Feuerkugelnaus einen Kupfergehalt geschlossen. Nach Shepard aber undder Analyse von Rammelsberg ist der weiße Gemengtheil
nicht Labrador, sondern Anorthit. Das Ergebniß war :
Meteoriten
von Juvenas
Ogehalt
nach Abi ch :
Kieselsäure
44,38
23,06
(4)
16,73
(y
44,12
Thonerde
33,73-
35,12
Eisenoxyd
3,29j
0,70
Kalk
18,07!
19,02
Magnesia
0,36
5,59
0)
0,56
0,17
Natron
1,03
Kali
Phosphorsäure
0,33s
0,25
0,54
99,94.
Schwcfeleisen
0,71
102,44.
2) Nicht durch Säuren zersetzbarer Theil
Kieselsäure
52,07!
Thonerde
0,24,
Eisenoxhdul
30,81
Kalk
5,68
Magnesia
9,98/
Natron
0,41s
Chromeisen
2,13
Titansäure
0,16
Ogehalt.
27,27
12,57
101,48.