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Die Feuermeteore : insbesondere die Meteoriten historisch und naturwissenschaftlich betrachtet / von Otto Buchner
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Neuere Meteorsteine.

Die Basen des Augit sind also zum Theil durch die Säure -weggenommen worden. Demnach besteht der Meteorit von Ju--venas aus Anorthit (ca. 36 <>/g), Angit (ca. 60 Chromeisen!(1,5 o/o), Magnetkies (Vi °/o), und vielleicht aus kleinen Mengen!von Apatit und Titanit. j

Nickel wurde von keinem der Analytiker aufgefunden; auf-ifallend ist noch der große Gehalt an Thonerde und Kalk »nd>die geringe Menge von Magnesia.

Am 3. Juni 1822 fielen zu Angers nach einer Explosionaus einer Feuerkugel viele unregelmäßig eckige Steine nieder, vonwelchen einer 30 Unzen wog. Einige, die fast im Augenblick desHerabfallens aufgehoben wurden, zeigten keine besondere Wärme/wohl weil sie sich auf dem Weg ihrer Kleinheit wegen abgekühlthatten. Zu Poitiers erschien das Meteor in derselben Zeit'und Richtung als schöne Sternschnuppe mit eigenthümlich sich'veränderndem Schweif, der V<e Stunde lang sichtbar blieb. Daßman diese Erscheinung in Angers selbst nicht beobachtete, magdaher rühren, daß das Meteor im Zenith platzte, daß der Mondhell schien, und in 880 . noch Abenddämmerung war.

Zufällig während eines heftigen Gewitters fiel am 13. Sept.1822 bei Epinal in der Gemeinde la Baffe ein Meteorsteinunter heftigem Getöse, das sich wesentlich von dem gleichzeitigrollenden Donner unterschied. Ein Bauer bemerkte das Nieder-fallen und Zerspringen des Steins, ohne aber eine Lichterscheinuugdabei wahrzunehmen. 12 Schritte von den Köpfen seiner Ochsenwar in der weiten, bäum- und stranchlosen Sandebene ein rundesLoch und darin die noch heißen Bruchstücke eines Steins, der wiedie Wände des Lochs geschwärzt, innen aber grau, durch klein-kugelige Ausscheidungen körnig und zerreiblich und voll glänzenderPunkte und metallischer, eiseuartiger Fasern war; viele Stückewaren beim Zerschellen in die benachbarten Felder geschleudertworden. Vauquelin's Analyse ist nur insoweit von Interesse,als durch dieselbe ein Nickel- und Chromgehalt festgestellt wurde.

Durch ihr Aussehen besonders ausgezeichnet sind die Meteor-steine von Renazzo, Prov. Ferrara , die am 15. Jan. 1824