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Die Feuermeteore : insbesondere die Meteoriten historisch und naturwissenschaftlich betrachtet / von Otto Buchner
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Meteorcisen.

Alle Analysen des Schreib ersits sind bis jetzt in ihrenResultaten wechselnd und daher ungenügend, weil er nicht vollkom-men von anderen Beimengungen der Meteoriten, Schwefel- undNickeleisen, getrennt werden kann.

Bei verschiedenen Analysen wurden folgende annähernd rich-tige Mengenverhältnisse von Phosphor, Nickel und Eisen ge- . ^funden:

Bohumilitz, Elbogen

Phosphor

I

Nickel Eisen

1 5

Seeläsgen

1

4 9

Ocatitlan, Cosby's Creek s

l

.4

Cooke County >

Mistecä . . . .

1

3 6

Arva . . . .

1

3 15 rc.

Shepard dagegen fand den L-chreibersit zusammengesetzt aus :

Eisen Nickel

Kobalt

Phosphor

57,22 25,82

0,32

13,92

56,54 28,02

0,28

14,86

4 2

—

1

und danach

berechnet 55,36 29,17

—

15,47.

Ohne also bis jetzt etwas

Genaueres

über die chemische

Constitution des Schreibersits angeben zu können, erhellt wenig-stens aus dem Angeführten, daß das Meteoreisen Phosphorme-talle enthält, während wir auf der Erde nirgends derartige Ver-bindungen vorfinden. Auch in dem metallischen Theil der Me-teorsteine findet sich der Schreibersit. Nach Rammelsberg besteht der magnetische Theil des schon früher erwähnten Meteo-riten von Kleinwenden aus :

Eisen Nickel und Kobalt Zinn Kupfer Schwefel Phosphor88,892 10,319 0,348 0,212 0,122 0,107.

Wird der Schwefel als in Einfachschwefeleisen enthalten ange-sehen, dieses berechnet (0,328 und abgezählt, so bleibt :Eisen Nickel und Kobalt Zinn Kupfer Phosphor

88,98 10,315 0,349 0,213 0,107