mit bekannter Fallzeit.
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Auch eine andere 1831 bei Magdeburg gefundene Eisen-masse, die für Meteoreisen gehalten wurde, und deren einzelneKlumpen zusammen 137 Pfund wogen, wies sich später als einHüttenproduct aus; ihre chemische Zusammensetzung (Eisen, vielMolybdän, dann Kupfer, Nickel, Kobalt, Mangan, Arsen, Kiesel,Phosphor, Schwefel und Kohle) war eine wesentlich andere, alsbei Meteoreisen; auch entstanden beim Anätzen keine Widm an n-stätten'sch e Figuren. — Das hierher gehörige Eisen vonAachen wurde schon erwähnt.
Auch mehrere Eiscnmassen, welche in neuerer Zeit in Ame rika bekannt wurden, sind zweifelhaften Ursprungs; doch sinddie eigentlichen Eisenmeteoriten bei weitem häufiger, wenn auchnicht diejenigen, deren Fall selbst beobachtet wurde. Die Zahldieser ist sehr beschränkt; schon früher wurden die Meteoreisen-fälle bei Lahore in Ostindien (1620) und Agram (1751) er-wähnt. Aus der Schilderung ist ersichtlich, daß der Fall undalle damit verbundenen Erscheinungen übereinstimmen mit denBeobachtungen bei Meteor stein fällen.
Die erst gefallenen Meteoreisenmassen unterscheiden sich we-sentlich von denjenigen, welche unbekannte Zeit lang auf, oderin dem Boden lagen. Jene haben eine platte, dünne, schwarzeKrusteaus Eisenoxhdul und Oxyd-Oxydul, ganz analog der Frisch-schlacke. Sie bildete sich unzweifelhaft durch Oxydation beimDurcheilen der Atmosphäre, und alles Geschmolzene wurde da-bei abgerissen, so daß nur das zurückblieb, welches durch die Ad-häsion festgehalten wurde. Nach v. Reichenbach drang an! einem Stück Tolucaeisen diese geschmolzene Masse selbst in eineSpalte desselben ein. Unzweifelhaft hatten alle Eisenmeteoriten ur-sprünglich diese Papierdünne schwarze Rinde, doch wurden siedurch langes Liegen in der Erde auf der Oberfläche mehr oderminder, bis zu st? Zoll tief, oxydirt. Daher kann man sicherannehmen, daß alle Eisenmeteoriten, welche jene schwarzeRinde haben, nur kurz auf der Erde lagen, auch wenn ihr Nie-derfallen nicht beobachtet wurde. Hierher gehört z. B. ein kleinerMeteorit, welcher im Sommer 1846 in Darmstadt gefunden
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