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Die Feuermeteore : insbesondere die Meteoriten historisch und naturwissenschaftlich betrachtet / von Otto Buchner
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Meteoreisen

Mangan, Arsen, Calcium, Magnesium, Silicium, Kohle, Chlorund Schwefel (zusammen 2,072), und macht 95 bis 98 PC. desGanzen aus. Der Schreibersit, welcher in Flitterchcn durch die:ganze Masse verbreitet ist und beim Lösen in Salzsäure zurück-bleibt, bildet kleine, dünne, grauweiße Blättchen, die sehr glänzend,spröde und stark magnetisch sind; einige haben deutlich die Formeiner langen, rechtwinkeligen Tafel, oder bilden ein grauweißes^Pulver. Fischer fand sie zusammengesetzt aus-.

Eisen

56,430

Nickel

25,015

Phosphor

11,722

Chrom

2,850

Kohle

1,156

Kieselsäure

0,985. '

Ein sehr merkwürdiger Meteoritenfall wurde im Januar,1844 bei Corrientes in Südamerika beobachtet. 400 Mannlagerten bei Caritas Paso im Freien, als sie um 2 Uhrplötzlich wie durch einen elektrischen Schlag geweckt wurden. Esfiel nämlich unter unbeschreiblich intensiver Lichterscheiuuug inschiefer Richtung, etwa unter 60° Neigung von O. nach W., ein^Meteorit in Gestalt einer langgezogenen Feuerkugel, deren Bahn:durch einen langen Lichtstreif bezeichnet wurde, der in der Näheder Feuerkugel intensiv leuchtete, dann aber an Lichtstärke ab-nahm. Der Fall war unausgesetzt von einem fürchterlichen Ge-töse begleitet, das nicht dem Donner glich, überhaupt nicht mitetwas Anderem verglichen werden konnte; es war stoßweiße undunterbrochen. Die Luft war stark bewegt, dann folgte ein kurzerWirbelwind. Die Masse fiel etwa 2400 Fuß von den Be-obachtern nieder, doch erlaubte die Hitze keine größere Annäherungals auf 60 bis 70 Fuß. Sie schien tief in die Erde eingegrabeuzu sein, und durch die aufsteigende heiße Luft schien der Bodenförmlich zu wallen. Die Masse hatte eine sphärische Gestalt,deren Größe nach jeder Seite auf 3 Fuß geschätzt wurde; siewar äußerst glühend und leuchtend. Später wurde versucht,Stücke davon abzuschlagen, was aber durch die Festigkeit der