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Die Feuermeteore : insbesondere die Meteoriten historisch und naturwissenschaftlich betrachtet / von Otto Buchner
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121
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mit zweifelhafter Fallzeit.

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Masse mißlang. Sie wurde deßhalb als ein Stein von Eisen(zneckra cks llierro) betrachtet.

Diese sind die beobachteten Meteoreisenfälle; bei einigenanderen besteht Zweifel darüber, ob wirklich Zeugen bei demNiederfallen waren, oder ob der später gefundene Meteorit auseiner Feuerkugel stamme, deren Zerplatzen früher bemerkt wurde.So fiel 1827 bei Waterloo, Seneca County (New Aork),ein Meteorit, aber erst später ^vurde Meteoreiscn gefunden. Eswog 9 Pfund, hatte keinen hackigen, sondern krystallinischen Bruch,und beim Aetzen traten außer schönen Widmannstätten'schenFiguren Partikelchen von Schwefelkies hervor. Die Masseenthielt 98,7 °/g Nickeleisen, welches aus 92,4 Eisen und 7,6Nickel bestand.

Am 5. December 1842 platzte bei Epinal eine Feuerkugel,aber erst 1851 wurde auf Nachsuchen eine fast 2 Pfund schwereEisenmasse gefunden.

Am 18. Oct. 1854 will ein Schäfer bei Tabarz am Fußedes Jnselberges bei Gotha einen noch glühend heißen Meteoritengefunden haben ; da er aber stark oxhdirt war, so ist anzunehmen,daß er schon lange im Boden gelegen. Er wog nur 3 Loth,war aber offenbar nur ein Stück einer größeren Masse. Dasspec. Gew. ist 7,737 ; beim Aetzen treten die Widmannstätten'schenFiguren in feinen Streifen und Linien in großen, nach verschiedenenRichtungen laufenden Partien hervor. Auch graugelbes Eiufach-schwefeleisen ist darin enthalten. Eberhard fand bei derAnalyse :

Eisen Nickel Kobalt Phosphor Schreibersit

92,757 5,639 0,791 0,862 0,277.

Bei vielen Meteoreisenmassen ist schwer anzugeben, in wel-cher Zeit dieselben als solche erkannt wurden. Viele derselbenwaren schon lange bekannt und lagen unbeachtet unter freiemHimmel; ihre Festigkeit widerstand meist den Angriffen derSchmiede der Nachbarschaft, die sehr gut die metallische Naturderselben und ihre Verwendbarkeit erkannten; oder sie dienten