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Ueber Eis und Schnee : die höchsten Gipfel der Schweiz und die Geschichte ihrer Besteigung / G. Studer
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gipfel sich allmählig zur Normalhöhe von 2,000 m ernie-drigen (die Cima del Uomo hat noch 2,389 ra ), fehlt zwar,der steile Aufbau des Gebirges nicht, allein die geringereErhebung und das mildere Klima üben ihre Rechte aus.Es schauen die trotzigen Felsgestalten weniger wild undseltener aus dem grünen Teppich, der die Berge bekleidet,heraus, und bis hoch an die Bergwände hinauf reichendie Nussbäume und Kastanienwälder, während an ihremFuss, an den Ausläufern gegen die italienische Ebene,die Weinberge mit dem Lorbeer, den Orangen-, Citronen-,Feigen-, Granat- und Mandelbäumen wechseln und nebendem Geschiebbette ausmündender Bergströme die üppigsteVegetation in ihrer Schönheit prangt.

Die mannigfaltige Gestaltung der Gruppe der Süd-<tlpen bringt es mit sich, dieselben zur leichteren Ueber-sicht in folgende drei Einzelgruppen abzusondern: a. die'Savoyeralpen; l). die Walliser - oder penninisclien Alpen ;c - die Tessineralpen.

Der schweizerische Streifen der Savoyeralpen hätteseine Begrenzung im Norden am Genfersee , im Osten imThal der Rhone von ihrer Ausmündung in den Genfersee His hinauf nach Martigny , im Thal der Dranse und imTerrexthal bis zum Col de Ferrex; im Süden in der^lontblanckette; im Westen im Massiv des Buet, im Thal-^eelcen von Sixt und im Thal der Dranse bis zu ihrerAmsmündung in den Genfersee bei Thonon .

Die Walliser alpen würden sich vom Col de FerrexHis zum Giacomopass zwischen Pomatt und dem Bedretter-thal erstrecken und es wären ihre Grenzen: im W. dieH'errexthäler von Courmayeur bis Martigny ; im N. dießhone von Martigny bis zur Ausmündung des Eginen-Hhals; im o. das Eginenthal, der Nufenenpass, das hin-