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Neue und gründliche Anweisung, wie nach einer universalen Methode grosse Sonnen-Uhren ... so wohl aus einem arithmetischen Fundament auf verschiedene Arth accurat zu beschreiben, als auch gantz geometrisch, nach der sphaerischen Geometrie richtig zu verzeichnen ... / Johann Gabriel Doppelmayr ...
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141
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biit ersten Punct und <tit den Welt Polum/ und notiret auf der besten Gircumferenz kitten andern Punct / so wird der Bogen Zwischen diesen erffaefttnh«ti»Puncten bey seiner c/orda. die verlangte ErhöhungWMMUL

Fundament d 7 r zu Ende des iRNum"tu der iv. Aufgab vorgestelltm Anweisung die Chordam des gegebenen Reciina-tio,!- ober lncbnat,on.Wmckels aus der dazu gehörigen 8cala. setzet solcheausdemPunctdes wahren Auf« oder Untergangs gegen die Seiten der besagten Circumfe-tenz wohin die Flache stehet/ wie auch die Chordam des Winckelsvon derBolus-Höhe des Otth« auf die S°.ten / wo der Welt Polus stchÄnd-c .mJ> misse? bfc^orclam zwischen diesen beeden Puncten / so wird sich ebenfalls der v r ang.te Wmckel richtig zeigen. Wann dieser Winckel mehr als 90. Grad macht/ nimmtman das Lnm^>iememauf 180. Grad/ so wird man den gesuchten Winckel haben/wir wollen dleseswiederdurchExempla noch deutlicher darthun / essind aber sel!bige allhier / da sonsten dergleichen Flachen zu sechserlei) Elasten reduciret worden /hier nur von viererlei) Gattungen / mdeme die Polar« und Lnumo^i-Flachen/weil jene nach dem obigen i. Numero gar keine 7 diese aber diegröste Zeiger-Erhö

ÄaUon"kommen / Ul) ^^chaffenhcit in keine Con-

1. Es seye vo/das erste zum Exempel von dem mittägigen redim'renden eine/die zwischen dem Nurnbergischen Zemth und dem Polo stehet/ und zwar von Maltem Zemth um 18. Grad 36. Minuten entfernet / und nach dem 2 Sau des

IV. Num. der X. Aufgab in der 9. Figur bey der CirckelFläche v/c> O voraekel T'E'-XLlet ist/ bey dieser Flachen leget man ein Linial an XV und Q, wie auch an W 2 p s '*accurat an / und nonretauf der Circumferenz bey den Durchschnitten die Punc-ten a und b, alsdann misset man auf der darzu bestimmten 8caladie Chordam die-ses Bogens a b. und findet den Wmckel aus demCanone 8inuum gehöriger Massen,so wird man den verlangten Erhöhungs« Winckel/ nemlich2i. Grad 56 Minutenvor solche Flachen bekommen. Oder man stellet die chordam sowohl des Win-kels von 18. Graden 36. Minuten der vorgegebenen redinirenden Flächen / von 0in a, als desjenigen der zu Nürnberg um 40. Grad 32. Minuten von dem Ze-nah reciirurenden Polar-Flachen von 0 in b, durch welche Puncten in a und bna^JMnreittuijj des m. Num Der iv Aufgab ebenfalls auch die Puncten c^p. Lcc.auf der Maas - Luve aus XV bey den Linien w a w b & c . dererminhet wer-den mögen/ und misset/wie vor/ den Bogen a b. so wird man eben diesen Wmckelerlangen / der auch allhier 21. Grad 56. Minuten groß befunden wird.

2. Von den Flachen / die zwischen dem Polo und bem Horizont sich befinden/seyedieMge wieder zum Exempel gegeben / die nach dem 3. Satz des iv. Num. vonder X. Aufgabln vorbemeldter Figur nach ihrer Redination von dem Zemth um54. Grad 22. Minuten entfernet vorgestellet worden / auf dieser apviidret man eben-falls ein Lmial bey XV und dann bey R, wie auch bey V und ?, und bemercket die inter-iectipnes auf der Circumferenz des Fundamental Circkels durch die Puncten buiib c, da man alsdann nach der chorda b c den Bogen des verlangten Circkels zufinden vermag. Oder man stellet die chordam von 40. Graden 32. Minuten /als den Abstand des Poli von dem Nbl. Zemth aus O in b, und dann eine anderevon 54. Graden 22. Minuten der Flächen Redination aus O in c, und misst wie-der bey einer Chorda den Bogen bc.fo wird die Erhöhung des Poli über dieserFlächen/ die hier 13. Grad 50. Minuten ausmacht / bekandr seyn.

3. Bey den mitternächtigen redinirenden / und zwar bey denen/ die zwischenoas Zemth und den ;£quatorem fallen/ mag man eine gleiche Vorstellung / um ge-genwärtigen Wmckel zu erlangen / machen / also ist z. E. bey einer solchen Flächen /die von dem Zemth um 1 6. Grad 40. Minuten rediniret / und sich in der IX Ff

gur nach dem 5. Satz des iv. Num. der X. Aufgab bey XV B o präventives J ab -xii.ser Erhöhungs Winckel / indeme man bey ^ und e, wie auch bey w und B ein Linial Flg ' 1 uAnleget / die Puncten g und d auf der Circumferenz notiret / nach der Ch.ordaves Bogens g d 57. Grck>i2. Minuten groß. Oder man stelletwieder die Chor-«LP von 42. Grad 32. Minuten aus 0 in g > eine andere aber des Redmahon-Wmckels von 16. Grad 40. Minuten aus Oind, und misst den Boaen ^ ä soMd sich solcher mit dem vorigen in einer Grösse befinden. * '

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