__ grosse SonnettMhren accura t zu beschreiben. i^-Z
vor die verlangte Stunden - Circkel haben / aus welchen man durch N und s und durchdie vorige Puncten stlbige ziehet. Endlich beschreibet man dem V. Numero derV. Aufgab gemäs/ nach dern vorhergehenden n. Numero, die zwey kleine auf demFundamental Circkel perpendicuiar stehende Circkel / die zwey Tropicos, mbemewandern Tangenten des halben Wmckels / von 23. Graden 30. Minuten / mm«lich 11. Grad 45. Minuten von 2 sowohl gegen n. als s seyet / und mit dem Tan-genten des Compiements auf2Z. Grad 30. Minuten/ als der 66.Grad 30.Mi-nuten von dar aus in dem Gegentheil / oder mit dem Secanren der 66. Grad. 36.Minuten die Centra zu solchen auf der verlängerten Maas-Linie s n suchet / ausdenen man dann die Tropicos gehörig ziehet / wozu man immer einerley scalambrauchet / so wird auch die Sphsra rekta nach der Projektion sich richtig zeigen.
Die XXI. Aufgab.
Wie man / wann der horizontale ©tani> einer Uhrflachen
von einem weit- entlegenen Orth vorgegeben worden / die rechte Stel-lung/ welche die corresponckrende parallele Flache über dem Horizont ei-nes andern Orths erfordert / nach der Projektion , aus dieseraber auch nach dem Caicuio richtig darthun
könne.
jJr finden m der letzten Aufgab des ersten Theils eine Methode, nach, j welcher diese Aufgab durch die Berechnung loiviret worden / und fügen'^iDnun eine andere denen Aufgaben dieses Theils / wie sich solches auch nachder Projektion thun lasse / und daraus/ wie es auch mit dem Caicuio geschehen kön-ne / nicht ohne Nutzen bey / hierzu dienet uns abermahlen das öffters bemeldteExempel von dem Capite bona? Spei , bey welchem nach der Projektion auszufin-den / was nemlich die allda vorgegebene horizontale Flache in Ansehung des Nürn-bergischcn Horizonts bey einer mit jener parallel Muffenden Flachen vor eineStellung bekomme. Um dieses zu erfahren / nimmt man erstlich die Grösse einerScake von IOQQ. oder ioooo. Theilen / ziehet damit den Fundamental CirckelNosw, der den Nürnbergischen Horizont pra;scntiret/ creutzweis aber ingeraden Winckel« durch das Centrum Z»als durch den Polum dieses Circkels / so'r^.xmwohl die Linie N z 8, die den Nürnbergischen Meridianum, als die Linie ozw,Fig-if-die den Verncaiem primarium andeutet / und beschreibet dann nach dem m.Num.der n. Aufgab/ vor Nürnberg den ^uinoktiat- Circkel / dessen Distanz von demZenith der Polus-Höhe über dem Horizont gleich ist / weil nun die Disterentia.Longitudinis zwischen Nürnberg und dem besagten Cap. gegen Morgen 9. Grad42. Minuten / dessen Latitudo aber / so mittägig / 34. Grad 15. Minuten groß ist /so setzet man jene nach dem 3. Satz des n. Num. der vii. Aufgab von JE gegen O inK, und beschreibet nach Anleitung des in. Num. in der Xi. Aufgab/ durch zwey ge»gebene Puncten / als durch P. den Welt Polum / und durch K einen grossen Circkel/der den eapischen Meridianum bemercket / alsdann aber durch die Puncten a und 6.welche nach dem ii. Num. der XiX. Aufgab in dem ersten Theil bey dem BogenW A und o B die Amplitudinem von 60. Graden vor den eapischen Parallelumgeben / und durch 8 so bey der Distanz z s der Nürnbergischen PoluS Höhe 2 JE tund der bekandten Lati tudine JE s entfernet/einen kleinenCirckel als den verlangten Pa.ralielum; oder man beschreibet selbigen ohne Ampiitudine nach dem IV. 8tum. derv - Aufgab. Endlich ziehet man durch das zenith z, und den Durchschnitt in r.wo der eapische MittagCirckel den besagten Parallelum durchschneidet/eine geradeLinie L z i D. die das Azimnth giebet/ so wird man bey z. p.r einen Triangul er-langen/ aus welchem das verlangte zu deduciren j in diesem haben wir zu wissenvounöthen erstlich den Winckel szd, ( als das Compiement von dem WinckelP Z D m diesem Triangul /) dessen Bogen / so auf dem Horizont zwischen demNürnbergifchen Meridiano und dem Azimuth stehet/ die Declination der Flächengiebet/ und dann die Distanz ID , als das Compiement auf Z l der Distanz' U zwischen