Band 
Erster Band. A bis Bl.
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Abraham !

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cadakfta heraus, mag man nun, von A. anfangend und mit dem letzten Buchstabender ersten Zeile schließend, bei dem Lesen in eine Zeile überspringen, in welche manwill. Griechische Amulete, welche mit ^l!ü,V<äVOx Ul'.b beschrieben sind,lassen es nicht zweifelhaft, daß dieses magische Wort eigentlich Abrasadabra ge>zsprechen werden müsse, ungeachtet die Zuken auch dafür Abracalan sagen. DasWort Abrasadabra heißt aber wahrscheinlich göttlicher Ausspruch, von dem heiligenNamen des höchsten Wesens Abrasax oder Abras. Nach Andrer Meinung soll dasWort Abrasax aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Wörter Al>,ir,n>>'>> I,»Kodes,ch Vater, Sohn und heiliger Geist, und aus den Anfangs-buchstaben der griechischen Wörter ^-» 7-^,2 än-o (Heil vorn Holze des

Kreuzes entstanden sein. Das Wort Abrasax ist weder ägyptisch, noch griechisch,'noch hebräisch, s » der» persisch, und bezeichnet den persischen Sonnengott Mithras .Übrigens schrieb der Aberglaube dasWort Abracadabra auf die vorgenannte Weisein Triangelgestalt auf ein viereckiges Stückchen Papier , brach es so zusammen,daß die Schrift inwendig verdeckt war, durchnähte es über das Kreuz mit weißemZwirn, befestigte an diesem Briefchen ein dünnes leinenes Band so, daß man ver-mittelst desselben das magische Ding um den Hals hängen konnte dergestalt, daßes bis in die Herzgrube reichte, trug es nun 9 Tage am Halse und ging dann still-'schweigend früh Morgens vor Sonnenaufgang an ein Wasser, welches nach Mor-gen floß, nahm das Aauberbneschen voi» Halse ab und warf es rücklings, ohnees jedocb ausmachen und lesen zu dürfen, ins Wasser. S. Grotesend in der ,,En-'cvklopädie von Ersetz und Gruber". ,

A braha m, der Stammvater der Juden und ihr berühmtester Patriarch.!An ihn knüpfen sich die Geschichte des israelitischen Volks, die demselben von Gott gemachten Verheißungen und die zu seinen Gunsten gewirkten Wunder. Geb.zu Ur in Chaldäa. ungefähr 2000 Z. vor Chr. Geb., stammte er von Sem,,Noah'S ältestem Sohn, in der 8 . Generation. Er verlebte seine ersten Jahrein dem Hanse seines Vaters Thare, wo er vor der Abgötterei bewahrt blieb, die inseiner Familie berrschte. Geborsam der Stimme Gottes, welche, auf seine hoheBestimmung hindeutend, ihm befahl, sich in dem Lande Kanaan niederzulassen,ging er dahin mit seinem Vater, seinem Weibe und seinem Neffen, und ließ sichnieder zu Harau in Mesopotamien . Nach seines Vaters Tode führte er ein un-stätes Leben, theils um sich dem Willen Gottes zu fügen, theils um bequemeWeideplätze für seine zahlreichen Heerden zu finden. Er besuchte Sichern, Berhelund das Land Gerara, von wo er nach Bethe! zurückkehrte. Häufige Streitig-keiten zwischen seinen und Loih'S Knechten führten endlich zwischen Beiden eineTrennung herbei. A. blieb zu Mambreh, Loch aber ließ sich in Gomorranieder. Als er einige Zeit nachher erfuhr, daß 4 arabische Anführer Gomorraüberfallen und Loth mir seiner ganzen Familie und Habe weggeführt hatten, ver-folgte sie A. mit seinen 318 Knechten, besiegte sie und befreite seinen Neffenmit Allem, was ihm angehörte. Gott hatte A. die Zukunft offenbart undsein Bündnis mit ibni und seinen Nachkommen durch die vorgeschriebene Beschnei-dung besiegelt. Schon schien das hohe Alter der beiden Gatten die Erfüllung die-ser Versprechungen zweifelhaft zu machen, als 3 Engel in der Gestalt von Rei-senden bei ihnen einkehrten. >Lie waren abgesandt, L)odom und Gomorra fürihre Ruchlosigkeiten zu strafen, und verkündigten A., daß bei ihrer RückkehrSara Mutter sein würde. Ungeachtet ihres 90jährigen '.Alters ward sie schwan-ger und gebar zu der von dem Engel angegebenen Zeit Isaak. 'Als derselbesein 25. Zahr erreicht hatte, wollte Gott A.'s Treue auf eine neue Probesitzen und befahl ihm. den einzigen Sohn auf dem Berge Moria ;u opfern.Der Greis war bereit, dem Gebieter über Leben und Tot zu geborchen.Schon lag das Opfer auf dem Holzstoß und sollte den Totesstreich empfangen, als