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Erster Band. A bis Bl.
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Adverbium

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Adriatisches Meer

Moscheen, unter denen die Selim'S II. lind Murath'S II. die prächtigsten sind,22 Beider mit schönen Wasserleitungen, bedeutende Weberei und Seidcnfabri-ken; a>:ch treibt sie Handel mit Rosenöl, da? in der Nabe am besten verfertigt wird.Dgl. Mannert'SGeogr. der Gr. u. R.", 7. Thl., S. 261 fg.; 'poeocke's ..Be-schreib. des IstorgenlandS:c.", 3. Thl.. S. 201 fg. 3.

A d r i a k i s ch e S M e e r, ein Busen des mittelländischen Meeres, den dieKüsten von Italien, Illyrien, Destination und Albanien (EpiruS ) einschließen.Sein Spiegel faßt etwa -1000 lAM. Er enthält an den östreichischen Küsten vielekleine Inseln und macht mehre Kufen, worunter die von Triest , von Wuarnaround Carraro bie bcrühnitesten sind. Seine Böschung heißt auch der Golf von Ve-nedig, welche Stadt einst die Herrschaft über das ganze Meer behauptete, dessenEingang noch jetzt die britisch-ionische Insel Corsü bewacht. (S. Venedig.)

Adstringentia (lat.), zusammenziehende Arzneimittel, als Gegensatzder auflesenden.

Adule, A d u l i t a n i s ch e r M a r m o r. Adule, eine «tadt inÄthiopien , die als bedeutendster Handclsort der Troglodrten und Ätbiopier von altenSchriftstellern erwabut wird, später der Seehafen und das Emporiiun von A rum(s. d., der Hauptst. Äthiopien ?), scheint dem heutigen Arkiko (15° 40' N. B.,jetzt die Residenz des Naib vond.stassuah) zu entsprechen. Adule verdankt ihre häu-figere Erwähnung einer Inschrift, die zuerst in der i'(>>»'pr,->s>>> ,st>>Vln>,nM an-geführt ist, einem theologisch-geographischen Werke des KosmaS Indikoplenstes zurZeit des Kaisers Iustinus in, 6. Jahrh. Die Inschrift, in Basanir cingegraben.stand zum Theil auf einem Throne, zum Theil auf eine»', davon getrennten «keine,und noch bemerkt man in ihren Überresten große Abweichungen dieser Theile, dieGrund wurden, sie für falsch zu erklären. Sie enthalt außer dem Geschiechtsregi-sier des 'ptolemäus Evergeres in einem zweiten Tbeste, den Salr für arumitisch,d. h. für abvssinssch-äthiopifch hält, das Vemeichniß von Völkernamen, über die einKönig sich der Eroberung rühmt. Die Schwierigkeiten gegen die Echtheit, nament-lich aus dem Datum, dem 27. Jahre der Regierung (wol nicht deS'ptol, Everge-tes), hak Bukimann scharfsinnig widerlegt und beseitigt (in seinem und Wols'SMuseum der Alicrihumskunde", 2. Bst-, S. 105 fg.); dock bleibt noch vielSeltsames und Unbekanntes, das durch die fortdauernde Aufmerksamkeit der Ge-lehrten auf das Vaterland dieser Inschrift, welches endlich uns genauer bekenntwird, vielleicht in der Folge verschwinden konnte. 10

A d v e n t (lar.), eigentlich die Ankunft, insbesondere bei den Christen dieZeit (4 6 Wochen) vor der alljährlichen Feier der Geburt des Heilandes.Bei den Katholiken bereitet man sich in dieser Zeit durch Bnßübungen. Fasten undBeten gleichsam zum Empfange des Welierlösers vor. Die Adventszeit toll schonvom Apostel 'Petrus eingesetzt worden sein; indessen gedenkt der'Prediger MarimuSLaurineissis derselben erst in einer Homilie. die er in der Mitte des 5. Iabrh. ge-halten hat. «eit dem im 6. Jahrh, zu Lerida gehaltenen Concilium durfte keineHochzeit in der AdventSzeir gehalten werden, damit die Christen das Abendmahldesto fleißiger genießen möchten.

A dverbiu m , Umstandswort (Einige nennen es auch BeschaffenbeitS-work), ist derjenige Red er heil (s. d.), welcher den Zweck hat, das Pratjeateines Satzes genauer zu bestimme», und sich daher auf das Eigenschafts- oder Zeit-wort zunächsibeüeht (s. Adjectiv ). Drückt ein Adjectiv summarisch die Beschaf-fenkeit eines zu beschreibenden Gegenstandes aus, und man will diese Beschaffen-heit genauer bezeichnen, so kann dies in unserer Sprache oft durch dieHinnifügungder Svlbe lieb oder durch die Worte sehr, wenig u. s. w. ausgedruckt werden. DieAdverbien dieser Art haben gewöhnlich mir dem Eigenschaftswort Einen grammati-schen,Stamm. Davon aber sind verschieden die Adverbia des Oris (hier, dort),