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Erster Band. A bis Bl.
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402 ^l gvnt Iiselie Argonauten

als nöthig befundenen Sicherheitsmaßregeln. 1816 und 1817 widersetzte er sichManchem, was die Regierung vorhatte, und behauptete, daß die Geistlichkeit undandre Localeinrichtungen von den Gemeinden und nicht vom Staate unterlaltenwerden müßte», auch daß keine Ausnahmegesetze nöthig seien. 1818 verthedigteer den Grundsatz, daß die Charte keine Gnade, sondern eine Einschränkung derRechte der Nation sei. Er redete stets im Sinne der liberalen Köpfe für gemein-nützige und wider alle privilegirende Staatseinrichtungen und Ausschließungen all-gemeiner Eoncurrenz. Er behauptete die Gefährlichkeit der Privilegien für dieGeullichkeit in Frankreich und die Nützlichkeit der allgemeinen freien Getreidc-eiusukr; das Gegentheil nannte er eine Prämie für reiche, unkundige oder müßigeGutsherren. 1819 und 1820 vertheidigte er die Grundsätze des Gemeinnützigenin den Debatten über die neuen Gesetze.

-Vr^ent I>c l> e (franz. zerhacktes Silber), unedles Metall, das mitSilber überzogen ist.

A rgentan, ein von Geitner in Schneeberg aus Kobaltspeise seit 1822bereitetes Kunstmetall, das dem -Lilber ähnlich, zu Geschirr und andern Gerüchenverarbeitet wird.

A r g i p h o n t e s, s. ArguS.

A r g o, s. Argonaut e n.

Argalis, Argolia, die östliche Landschaft des PeloponneS , die gegenN. an Achaia und Korimb, gegen Nordost an den saronischen Meerbusen, gegenW. an Arkadien, gegen S. an Lakonien und gegen Südwelk an den argolischenMeerbusen grenzt. Nach ihr wurden die Griechen insgesammt bei den älternSchriftstellern häutig Argiver, auch Argolier genannt. Hügel und Berge wechselnmit fruchtbaren Ebenen und Thälern.' Das an Denkmalen der griech. Mythologievorzüglich reiche ArgoliS ward früh angebaut; InachuS um 1800 und Danaus um1500 v. Chr. ließen sich hier nieder mit 'Ansiedlern aus Ägypten . Hier herrschtenPelopS, ein Ankömmling aus Kleinasien , von dem die Halbinsel den Namen hat,und seine Nachkommen AtrcuS und Agamemnon, Adrast, EurystheuS, DiomedeS hatten hier ihre Staaten; Hercules wurde hier geboren. Am dumpfe Lerna todtsteer die Hydra, und in der Hohle Nemea erdrückte er den Löwen. Seit den ältestenJenen zerfiel es in die kleinen Königreiche ArgoS , Mycenä, Tirynth, Trözene, Her-mione und EpidauroS -, welche in der Folge Freistaaten bildeten. Die Hauptst. Ar-gos hat ihren Namen seit 1800 v. Chr. bis jetzt behalten. Ihre Einw. waren be-rübmt wegen ihrer Liebe zu den schonen Künsten, besonders zur Musik. Hier undin Delpbi wurden den Brüdern Biton und Kleobis, die als ei» Opfer der Liebe fürihre Mutter starben, Statuen errichtet. 1825 befanden sich zu ArgoS eine Gelehr-tenschule und eine Schule des wechselseitigen Unterrichts. Nahe bei ArgoS liegtNapoli di Romania (s. d.). das alte Nauplia, mit einem trefflichen Hafen, diewichtigste Festung derHalbinsel. Aufder Stelle des jetzigen Dorfes Kastri am ägäi-schen Meere lag ehemals die-LtadtHermione, mit einem den Grazie» geweihtenHai-ne; gegenüber die Insel Hydra s.d.). Bei der Stadt Epidauros am ägäischenMeere, dem Gesundbrunnen des alten Griechenlands , hatteAskulap (s.d.) seinenTempel. Au Trözene, dem jetzigen Dorfe Damala, wurde TheseuS geboren.

Argonauten, jene Heroen des griech. Alterthums, welche, um das gol-dene Vließ zu erobern, eine gefahrvolle Reise durch damals unbekannte Meere nachKolchis machten. Äson, König von IolkoS in Thessalien, hatte, von Alter entkräf-tet, die köiiigl.Würde seinem t^ohne Iason übergeben, bis derselbe aber volljähriggeworden, seinen HalbbruderPelias zum Reichsverweser ernannt. Als die bestimmteZeit verflossen war, erschien Iaso», das väterliche Reich zurückfedernd. Pelias, demAnscheine nach bereit, ihm den Thron einzuräumen, machte ihm nur die Bedingung,zuvor das goldene Fell jenes Widders, auf welchem PhrypuS und Helle (s. d. und