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und ihre Rathgcber hier den verübten Betrug eingestanden hatten, wurden sie nebsteinigen Mitschuldigen erst zur Kirchenbuße und Gefangenschaft verurtheilr und,weil die Partei der Königin sie zum Widerruf ihrer Geständnisse zu bewegen suchte,wegen einer Verschwörung gegen den König des Hochverraths überwiesen und den3V. April 153t hingerichtet. Warham starb früher, Fisher kam inVcrhast, undder ehemalige Kanzler Thomas Morus wegen Verdachts einiger Theilnahme in Un-tersuchung, die jedoch bald niedergeschlagen ward. (Dgl. Heinrich VIll.) 31.
Bartsch (Adam Johann Bernhard v.), k. k. Hofrath und Ritter des Leo-poldordens, erster Eustos der Hofbibliothek und der Kupferstichsammlungen, geb.zu Wien den 17. Aug. 1757, starb daselbst den 21. Aug. 1821. Er gehört zu denMännern, auf welche Deutschland stolz ist, weil sie deutsche Gründlichkeit undUniversalität zur Begründung systematischer Wissenschaftlichkeit so zu brauchenwußten, daß alle andre europäische Nationen sich ihren Anordnungen und Einsich-ten fügen müssen. Durch s. „ste peintre Graveur" in 21 Bdn. und durch s. wenigeMonate vor s. Tode vollendete „Anleitung zurKupferstecherkunst" (2Bde., Wien 1821) hat er sich des Danks aller sammelnden Liebhaber und ausübenden Meisterauf immer versichert. Er selbst war weit davon entfernt zu glauben, daß er Allesam besten wisse, und versicherte, daß er täglich lerne. Seine eigne» Kupferstiche(man denke an s. linmn tiiumzü,seine Thierstndien, s. Nachstiche nachRem-brandt, Potter u. s. w. geben ihm den Rang unter den ersten Kupferstechern mitdem Griffel und derRadirnadel. Er hat in verschiedenen Manieren »ach Gemäl-den jeder Periode und Ltchule nach und nach an 505 Blätter geliefert. Auch in derfarbigen Lavismanier hat er sich in Landschaften mit großeni Glück versucht. Eingenaues Verzeichnis s. eignen Werke ist von s. Sohne, Friedrich Joseph Adamv. Bausch, mit dem nicht ganz ähnlichen Bilde s. Vaters in einem Octavbande1818 geliefert worden. Als Tustos der unvergleichlichen öffentlichen Kupferstich-sammlung bei der Hosbibliothek, zu deren Vermehrung er inehre Reisen ins Aus-land machte, als Ordner und Ralhgeber bei der in ihrer Art einzigen Sammlungvon Handzeichnungcn und Kupfern des Herzogs Albrecht von wachsen-Teschen,als Rathgcber der hochbemittelten Sammler in der Kaiserstadt, die alle Selten-heiten seinem Blicke zuerst zur Prüfung vorlegten, konnte er allerdings da alsKen-»er absprechen, wo'Andre nur im Finstern tappen. Durch sein letztes Werk über dieKupferstecherkunst hat er hundert Ungewißheiten und Betrügereien im Verkauf desUnechten statt des Echten auf immer beseitigt. Der erste Theil beschäftigt sich miteiner kurzen, doch hinlängliche» Theorie der verschiedenen Stichgattungen und fälltam Schluß ein Kennerurthcil über die Vorzüge und Nachtheile einer jeden; dannwird gelehrt, nach welchen Merkmalen man Copie vom Urbilde unterscheiden müsse,und wie man zur Fertigkeit gelange, aus dem Kupferstiche den Meister anzugeben.Auf 11 Kupferrafeln, die in weiser Raumsparung in 113 Figuren die am meistenbestrittenen Kennzeichen berühmter Blätter nach ihrer Echtheit und Uncchrheit vor-bilden, wird Alles versinnlicht. Mehre nützliche Anhänge dienen zur Erläuterung.Ein alphabet. Verzeichnis der Meister und ihrer vorzüglichsten Werke befriedigtJeden im Wesentlichsten der Kenntnisse seines Fachs, der kostbare Werke nicht zurHand hat, und ertheilt Fingerzeige zu weiterer Forschung. Der britische Dücher-und Kunstkenner, Dibdin, gibt im 3. Bde. s. „stiblioArazilnesI, uutiguaiia»oiill piciuicsgue tour" B.'S Bild.
Baryton, s. Dariton.
Basalt (Basanir), eine Felsart, bestehend aus einem innigen Gemengevon Augit, Feldspath und Magneteisenstein, sehr dicht und Kart; im Bruchesiachmuschlig und uneben, fein- oder kleinkörnig, mitunter auch erdig. Nichtselten enthält er Dlasenräume, die mit verschiedenen Mineralien angefüllt sind,auch Einmengungen sinket man in ihm, und endlich geht er auch in andre ihm ver-