Dömberg.Dortmund
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hie zur Liturgie der.Griechen gehörten» .Die kretische und spartanische Gesetzgebung«ines Diinos'uUd . Lykurg .zeigte sich uM'EieleS strenger als die mildere atheniftheSolon's. Die Spartünexivncn behielten die leicht geschürzte und heitere Iägert, acht,Während die Ionicrinnen das lange, faltige Gewand anlegten- Beides hat die Kunstibeglisirt, jenes in der Diana und ihren Nymphen, dieses in der Pallas Athene undden Kanephören. Nicht minder hervorstechend zeigt sich derselbe Gegensatz an Wer-ken der Baukunst iii der starken, schmucklosen dorischen, und der schlanken, schönberziertcn ionischen Säule. (S. Säülenordnung.)' Auch in der Musik der 'Ak-te» gab es eine dorische Tonart. (S. Ton, Tonart.) >61.'
Dörnberg oder D o r r e n b e r g (Baron v>), aus einer alten FamilieHessens , war unter der westsick. Regierung Hberster der Jäger von der Garde. Em-pört durch den Druck seines Vaterlalides, nährte er die Hoffnung, das fremde Jochabzuwerfen, und nahm an den geheimen Einverständnissen Theil, die in dieserAbsichtichrch ganz Deutschland unterhalten'wurden. Als der 1809 zwischen Frankreich UndOstreich aufs neue begonnene Krieg die Hoffnung belebte, erfolgte am 21. April inkein Dorfe Walhausen ein Aufstand. Die Bewohner rotteten sich bewaffnet züsgm-b>en l-nd zogen die Sturmglocke. Der König schickte D. gegen sie ab. Dieser abersafte, in der Meinung, daß er seine Truppen leicht überreden werde, den kühnen Plan,Hieronymus selbst gefangen zu nehmen. Die Soldaten weigerten sich jedoch, ihm zusalze,i, und kehrten nach Kassel zurück. D., dem kaum einige Hundert Bauern blie-ben, konnte den Truppen, die wider ihn geschickt wurden, nicht widerstehen, und flüch-tete „ach Böhmen, wo er in das vom Herzog von Braunschweig geworbene Corpst^at. In Kassel als Hochverräther zum Tode verurtheilt, nahm er an den Unterneh-iüungen dieses Corps Theil, folgte dem Herzoge auf seinem Zuge zur MeeresküsteA>d schiffte sich mit ihm nach England ein. 1812 diente er unter dem russ. Heere im>orps des Grafen Witgenstein, vernichtete 1813 das Mvründ'sche Corps bei Lii-heburg, und stand vorThionville. Er trat dann als Generalmajor in hanöverischeDienste und ist gegenwärtig hanöverischer Gesandter in Petersburg . . ,
D o rpat, Dörpt (esthnisch 'I'»rt-I.i»),am Embach, vormals eine nicht^bedeutende Hansestadt, jetzt eine Kieisst. der Statthaltersch.Riga (821H.,. 8600. Aw. . gfoch jetzt ist hier der Handel in LandeSerzeugnissen zur Ausfuhr über Ikarwaü»d den Peipuüsec, ungeachtet mancher Versandung dieser Wasserstraße, ansehnlich,wird nach Vollendung des Alepandereanals noch bedeutender werden. Dorpat Ehielt durch Gustav Adolf 1630 ein Gymnasium. Er erhob dasselbe im Feldlager
. durch die Stiftungsurkunde t
fltud, Liefland, Esthland und Kurland bestimmt und erhielt eine den deutschen Uni-^''sitäte,, ähnliche Einrichtung. Die iLtudirendcn (100) tragen Uniform und ha-üach zurückgelegten Studien und besonderer Prüfung der Kenntnisse und des'j^Averhaltens, Rang mit einemObcrofsicier. Die Bibliothek in der ehemaligenst- s>nkirche ist schon an 12,000 Bde. stark. Die Universität hat.ein theolog., einyuvlog. und ein Medicin. Seminar, ein Naturalien-, Mathematisches, chemisches,„"^'siches, militairisches, Modell - und physikalisches Cabinet, eine Sternwarte, ei-
Al-
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dhianisthen Garten, ein Museum für Gemälde, Landcharten,. Kupferstiche,
^ münier, ein chemisches Laboraloriusti, medieinische, chirurgische, klinische und t—^^^hugsanstalten, ein Gymnasium mit einer Kreisschule, Buchdruckerei undBuch-,„."klu,ig. S. die Denkschrift zur 25jähr. Stiftungsfeier ^ 12. Dee. 1826), Fol.,-^pf. Dorpat liegt an der Hauptstraße von St.-PeterSburg nach Deutschland ,ftlmigegend ist reizend und fruchtbar.
ii» n ° j'ck m und an der Emscher, votmals eine freie Reichs- und Hansestadt^stfiüischen Kreise, jetzt in der preuß. Provinz Westfalen , zum Regierungs.