Drama
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ausmachen, und gezeigt, daß D. damals das Cap Horn gesehen hatte: eine Ent-deckung, deren Ehre iknn auch hätte bleiben sollen. Den 20. Nov. kam D. imAngesichte der Znsel Mocha, südlich von Ebile an, tvo er einen Sammelplatz fürseine Flotte besiinimt hatte. Da er keinS s. Schiffe eintreffen sah, setzte er s. Laufnacb Norden fort, längs der Küste von Chile und Peru , indem er jede Gelegenheitwahrnahm, sick der spanischen schiffe zu bemächtigen und Landungen zu machen.Da s. Mannschaft einigermaßen beutesatt war, folgte er der Küste von Nordame-rika bis zum 48" N. B., Weiler hoffte, eine Durchfahrt in den atlantischen Oceanzu finden. Getäuscht in s. Erwartung und durch die Kälte genöthigt, bis zum38" zurückzugehen, nannte er den Platz, wo er seine Schiffe ausbesserte, Ncualbion,und nahm Besitz davon im Namen der Königin Elisabeth. Den 29. Sept. 1579richtete er seinen Lauf nach den Molucken, und ankerte den 4. Nov. zu Ternate.Fast wäre er bei CelebcS untergegangen. Den 3. Nov. 1580 lief er zu Plymouth ein. Am 4. Apr. 1581 kam Elisabeth selbst auf der Themse nach Deplford, woDrake's Schiff vor Anker lag, speiste bei ihm am Bord, schlug ihn zum Ritter undbilligte Alles, was er gethan hatte. 1585 beunruhigte D. die Spanier von Neuen»auf den Fnsiln des Cap Verd und in Ostindien. 1587 befehligte er eine Flottevon 30 Segeln, die im Hafen von Catch eine Abtheilung der berühmten Armadaverbrannte, lind 1588 wurde er Viceadmiral unter Lord Esstngham, dem Groß-admiral von England, um sich der spanischen Flotte entgegenzustellen. Eine reichbeladene Gallione ergab sich ihm auf die bloße Nennung s. Namens, und bei derVerfolgung des geschlagenen Feindes zeichnete ersieh abermals sehrauS. 1589 er-hielt er den Befehl derjenigen Flotte, welche Don Antonio wieder auf den Thronvon Portuaal setze» sollte. Allein dieses Unternehmen scheiterte wegen des Mißver-ständnisses zwischen D. und dem Generale der Landtruppen. Der Krieg mit Spa-nien dauerte fort; D. und Hawkins schlugen der Elisabeth eine neue Unternehmunggegen die Spanier in Wesiindien vor, welche alle vorhergehende verdunkeln sollte.Sie wollten sogar einen Theil der Kosten tragen, und die Königin lieferte dieSchiffe. Man erreichte jedoch damit nicht ganz den Zweck. Den 12. Nov.1595, den Todestag von Sir John Hawkins , wurde Drake's Schiff beim Ab-segeln vom Fort von Porto-Rico von einer Kanonenkugel durchbohrt, welche denStuhl mitnahm, woraufDrake saß, ohne ihm Schaden zu thun. Den andernTag wurden die spanischen Schiffe vor Porto-Rico mit Ungestüm angegriffen, al-lein ohne Erfolg. Hierauf segelte er nach dein festen Lande und verbrannte Riode la Hacha und Nombre de Dios. Als er aber einige Tage nachher eine Unter-nehmung gegen Panama befohlen hatte, welche ganz verunglückte, wurde er dar-über so mißmuthig, daß er in ein schleichendes Fieber verfiel, welches s. Leben den30. Dec. 1596 ein Ende machte. Unter den ehrenvollen Anwendungen s. Ver-mögens muß eine Wasserleitung von 20 engl. Meilen erwähnt werden, die er 1581ausführen ließ, um Plymouth mit Wasser zu versorgen. Er ist eS, dein Europa die Kartoffeln verdankt, die er zuerst mitbrachte. S. „Ilie lamous vog.ago ok8ii I'caiwis UiMe iiito tlio 8ouil>-8t>a lwiice .aliout tlie evliolu ^lobe oktlio Oll N" (London 1600, 12.), verf. von Franz Pretty, der unter D. gedienthatte.
Drama (griechisch) bedeutet Handlung; gewöhnlich nimmt man es fürgleichbedeutend mit Schauspiel. Handlungen sind freie Kraftäußerungen vernünf-tiger sinnlicher Wesen, um durch Anwendung der gehörigen Mittel einen Zweck zuerreichen. Will man sie darstellen, so kann es nur geschehen durch Entwickelungder Gründe und der wesentlichen Veränderungen, welche zwischen dem Entschlußund der Ausführung liegen. Zudem man die einzelnen Stufen der Entwickelungdie ganze Zeitreihe hindurch verfolgt und sie darstellt, wie sie sich selber aus einan-der erzeugen, entsteht unbezweifclt eine größere Lergegenwärligung, »reiche jedoch