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punkte; der Palaiügarten in Neustadt, der Garten des Prinzen Anton und der desPrinzen Maximilian in Friedrichsstadt, Um D. sind der plauensche Grund unddas seiferSdorser Thal, welche Becker beschrieben hat, dem Naturfreunde begannt,sowie in der Nachbarschaft das königl. Lustschloß Pillnitz(s. d.), die Festung Kö-nigstein, der zu einer Irrenheilanstalt eingerichtete «onnenstein, die-sächsischeSchweiz (s. d.) und die durch die kesselsdorfer Schlacht berühmte,i Höhen beiKesselsdorf . Einen Wegweiser in einem Umkreise von 10 Meilen um D. enthältder 2. Theil von Hasse's „Beschreibung Dresdens und der umliegenden Gegend"(2. Aufl. mit 1 Charte) und Lindau ü „Rundgemälde der G-gend um Dresden ",mit Lehmannn's erweiterter Reisecharte. Der siebenjährige Krieg brachte den Florder Stadt sehr herunter; durch das Otägjge Bombardement im Juli 1760, alsFriedrich der Große die Stadt belagerte, wurde die Kreuzkirche nebst 460 Häusernin den Grund geschossen. Überhaupt ist D. den Zerstörungen des Kriegs oft aus-gesetzt gewesen, und die Wichtigkeit dieses Elbpasseö hat zur Anlegung eines festenPlatzes wahrscheinlich schon im 9. Jahrh.Gelegenheit gegeben. S. über die frühereGeschichte Weck« „Beschreib, von Dresden " und Hasche'g „Diplomatische Ge-schichte von Dresden " (1816). Die Östreicher besetzten die Stadt 1809, ohne ihrzu schaden. In den folgenden Jahren fing man an, die Fe mngswerke abzutragen,womit man jedoch beim Ausbruche des russischen Kriegs inne hielt. Marschall Da-voust ljeß, ohne Noch, d. 19. März 1813 einen Pfeiler und zwei Bogen der Brückesprengen, die das russische Gouvernement 1814 wieder aufbaute. Am verderblich-sten wurde für Stadt undGegend der Feldzug 1813. (S. d. folg. A.) Nach 9jäh-ngen Kriegs- und andern Drangsalen (von 1806 —15) zogen endlich, zugleichmit dem von seinen Sachsen ersehnten Könige Friedrich August , den 7. Juni 1815,hie Künste des Friedens und Fleißes in das von Herder als das deutsche Florenz ge-priesene Dresden wieder ein. Seitdem sind an die Stelle der ehemaligen Festungs-werke neue Wohngebäude, Gärten und Baumpflanzungen getreten. D. besitztgute Unterrichtsanstalten, u. a. die 1816 neu eingerichtete chirurgisch-medicinischeAkademie und die damit verbundene Thierarzneischule, die seit dem Frieden neugegründete Militärakademie, die 1725 angelegte Ritterakademie oder Erziehungs-anstalt für Ladetren, das technische Institut, das Vitzthum'sche Geschlechts-Gym-nasium (seit 1828), die Akademie der bildenden Künste und die damit verbundeneBauschule. Die letzte, 1763 erweiterte Akademie, von welcher sich ein Zweig inLe,pzig befindet, veranstaltet, jährl. am 3. Aug. eine Ausstellung von Kunstwerken.Auch blüht hier die Fabrik von «troharbeilen; weil verbreitet sind die Drechsler-waaren u. a. m. Die Anstalt des 11. Struve, in welcher Mineralbrunnenwassernachgebildet und sowol von Curgästen getrunken als auch versandt werden, bestehtse:r 1820. 1829 wurde eine Stadtpost und ein TorrectionshauS für verwahrlosteKnaben errichtet. Über den kirchl. Zustand s. die „Denkwürdigkeiten der Reforma-tionsgeschichte der «radt Dresden bis auf die neueste Zeit" (2 Anst., Dresd . 1827).Die bei Rittner erschienenen Kunstblätter (Ansichten von Dreüden und dessen Um-gebungen), sowie die vom Prof. Richter und dessen «ohn gez. u. radirten Ansichtenvon Dresden und dessen Umgegend, in 2 Samml. von 100 Bl., sind zu empfehlen.
Dresden im I. 1813. Der Wendepunkt des Kampfes um die Herr-schaft von Deutschland und Europa, den Napoleoon 1813 auöfocht, war Dresden .Eine Residenz bietet allemal viele Streitmittel dar, sei es quch nur, uni die politi-schen Kräfte eines Staats fester zusammenzuhalten. Hier ward der durch die Fe-stungen Torgau, Wittenberg und Magdeburg von Napoleon schon behauptete Elb-sirom ein Grund mehr, um sich mit seinem ganzen Heere (ä clxn-il. d. h. an beidenUfern des Flusses) bei Dresden aufzustellen. Er hatte meisterhaft in seine Be-rechnungen Pirna, den Lilienstein, den Kdnigstein und Stolpen gezogen, sodaßdie Gegend einem großen verschanzten Heerlager glich, aus dessen Schoße Schlacht-