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niedre schöne Gemälde von Nicolaus Poussin , z. B. Noah's Opfer, die ?lnbetungder Weisen, die Aussetzung des Moses in den Nil, das Reich der Flora; von LeBrun : eine heilige Familie, I<; 8ll>.n,-r; und von Moucherou mehre gute Arbei-ten. Von neuern deutschen Meistern bemerfen wir viele köstliche Arbeite» von Die-terich, einige von McngS, ein treffliches eignes Bildnis; von Graff, eine Kinder»gruppe von Vogel, und Gerhards v. Ktigelgen letztes Gemälde: der verloreneSobn. dinier den Gemälden der italienischen Schule in der äußern Galeriesind besondres merkwürdig: Johannes der Täufer , von Battoni; eine treffl. Nach-bildung von Rafael's heil. Cäcilia, von Giulio Romano ; und die heilige Nachtvon Rotari. — Die innere Galerie enthält 348 Gemälde. Das erste darunterist: Rafael's Madonna , mit dem h. Sixtus und der h. Barbara, aus des Künst-lers schönster Zeit, 3 — 4 Jahre vor seinem Tode gemalt und ursprünglich für dasKloster der Denedickinermönche vorn h. Sixtus zu Piacenza bestimmt, das Idealaller Madonnen. Höchst anziehend ist es, hier die herrlichsten Werke Correggio's aus seinen 3 verschiedenen Manieren studiren zu können. Nirgends kann man die-sen Künstler besser kennen lernen als hier. Die großen Werke seiner ersten Maniersind überaus selten; die Madonna des h. Franciscus ist ein Gemälde aus dieserZeit, welches a» Reinheit des StylS und tiefem Gefühl mit Rafael's Werken wett-eifert; aus seiner zweiten Periode ist die heilige Nacht, dies wundervoll schöneWeihnachtsbild, dessen Hauptgedanke gewiß das Höchste ist, was neuere christlicheKunst hervorbrachte, und dessen Ausführung an Vollendung und Zauber Allesübertrifft, was irgend ein Künstler jemals leistete; außerdem ist noch die Madonnades b. Georg, aus der zweiten Periode, ein Bild von Farbenpracht und Licht-klarheit. Aus der dritten, vollendetsten Periode Correggio's : seine Madonna desh. Sebastian, seine kleine Magdalena, diese echte Perle im Gebiete der Kunst, unddas Bildniß seines Arztes. Rafael's geliebter Schüler, Giulio Romano , eifert inseiner heilige» Familie, Maria mit dem Wasserbecken, dem große» Meister glück-lich nach. Von Andrea del L>arto sind mehre herrliche Werke da, besonders Abra-hams Opfer und sie Verlobung der h. Katharina mit dem Jesuskinde. VonLeonardo da Vinci: das wundersam ausgeführte Bildniß des Herzogs Sforza vonMailand . Von Bartolomeo Bagnacavallo: ein Altarblatt im grandiosen Style,die auf Wolken thronende Maria mit dem Jesuskinde, zu deren Füßen 4 Heiligegleich Stützen der Kirche stehen. Die 4 Kirchenväter von Dosso Dossi , und seineallegorische Gestalt der Gerechtigkeit; der große Bacchuszug, von BenvenutoGarofalo , und seine das göttliche Kind anbetende Jungfrau Maria, und der leh-rende Christus von Giovanno Sellino, gehören zu den herrlichsten Werken des ern-sten, ältern Lttyls; aus noch älterer Zeit leuchten in kindlicher Klarheit und Innig-keit Franciscv Francia's allegorisches Gemälde, die Religion vorstellend, und PietroPerugino s Anbetung der Weisen, zu uns herüber. Die venetianische schule kannman hier kennen lernen durch viele treffliche Werke Titian S, besonders seine leben-atbmende Venus, seinen Christus mit dem Zinögroschen, seine heilige Familie,vom Herzog Alfons von Ferrara verehrt, und mehre Bildnisse; durch Palma Der-chio's Madonna mit dem uberau« lieblichen Jesuskinde, und seine 3 Schwestern;durch Tintorctto's Parnaß und sein Concert; durch Paul Veroncse's Kreuztragung,seine Jünger zu EmauS, seine Hochzeit zu Kana, seine Kreuzigung und seine Fa-milie Concina vor der h. Jungfrau. Von den Meistern der reichen lombardischenSchule besitzt diese Galerie die vortrefflichsten Werke, worunter besonders Annibale Carracci's emporstrebender Genius des Ruhms, seine Madonna des h. Matthäusund sein Chi isiuskopf; Guido Reni'S 2 Erlöserköpfe mit der Dornenkrone, seineErscheinung des auferstandene» Heilandes, seine Venus; Lodovico Carracci's kleineMadonna, welche die Leidensinstrumenle von den Engeln getragen erblick!; Alba-in's lieblicher Tanz der Liebesgötter, seine Venus, von scherzenden pfeilprüfcnden