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Dritter Band. D bis E.
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Dupnytrm Duquesne 463

kunst, die Chappe nachher verbesserte. Voll Gelehrsamkeit und Originalität ist s..,>Iäi»nirr -an lliii^lne cle8 ,'e>u8lelluii<n,8 et zur I'txplio.ttiou cü' lu lüblu pur>A;iii„inn,ir" (1181). Nachdem er 1188 einen Sitz in der Vra.lriole <Ic58oe>j'li>>us ei !»'!>,-s Ieltre8 erhalten hatte, begab er sich nachParis, wo er zu einemder 4 Commissarien ernannt wurde, uni das Vermöge» aller pariser Stiftungenfür Unterricht und Gelehrsamkeit auszumitteln. Als Mitglied des Nationalcon-,ventS hielt er sich stets zu den Gemäßigten. Dies brachte ihn auch in den Rathder Fünfhundert, und die allgemeine Achtung, die der thätige und gelehrte Ge-schäftsmann genoß, öffnete ihm das Nationalinstirut. Das Tribunal und der ge-setzgebende Körper schlugen ihn zum Senator vor. S. Werk: „< >,i°üne llo tc>»81,-8 6»Ite,8. ou la reichn», univeisollc" (1194, 3 Bd., 4., mit einem Atlas) fandin Deutschland, Holland, Frankreich und Italien bittern Tadel, bleibt jedoch im-mer ein bewundernswürdiges Denkmal der Gelehrsamkeit. Er wollte darin nichtnur alle Mysterien des Alterthums, sondern auch den Ursprung aller religiösenÜberlieferung erklären. Es folgte darauf noch ein Auszug von einem Bande.Viel Aufsehen machten seine beiden Denkschriften über diePelaSger, über ihren Ur-sprung ausÄchiopien, und wie sieüber Libyen, Cyrenaica und Nordafrika sich nachSpanien, Griechenland und Italien verbreitet halten; dann eine andre Denkschriftüber den Thierkreis von Denderah (s d.) und über den Phönix. In s. letztenWerke: „VI>-n>»iio expllr.tttt Oll e.nüiagur ubxiunln^iguc e> n^vilinlxiftgiiv"(189k, 4., IN. Kpfrn.), bewies er, daß die astronomischen und Rel'igionsmeinun-gen der Griecben, Ägypter, Chinesen, Perser und Araber einen gemeinschaftlichenUrsprung hätten. Er starb aufs. Landgure bei Dijon den 29. Sept. 1809, 61 I.all - ud hinterließ im Manuscript ein Werk über die Kosmogonien und Theogonien,womit er s. „Oi igu ue-tlc tt>ii5 !<'-i vu!i,>" noch mehr begründen wollte. Auch ver-suchte er darin, die Hieroglyphen ftl erklären.

Du puytren (Guillaume), der berühmteste franz. Wundarzt unserer Zeit,Lehrer der Klinik bei der medicinischen Facultät zu Paris und Oberwundarzt imHötel-Dieu; geb. den 5. Oct. 1118 zu Pierre Buffire. Er machte so schnelleFortschritte in (.Studien, daß er schon im 11. JahreProftctor an der 1H« <>«5-nlic zu Paris wurde, und bald Vorlesungen über Wundarzneikunst und Anato-mie hielt, die viele Zuhörer fanden. Seit 1802 war er zweiter Wundarzt imHütel-Dieu, bis er 1815 an die Spitze dieses großen Epitals kam. Als praktischerWundarzt hat er sich durch viele, mehr oder minder glückliche Neuerungen, und be-sonders durch s. Kühnheit und Geschicklichkeit Ruf erworben. Er hat verschiedeneWerkzeuge theils erfunden, theils verbessert, dahin gehören u.A. sein 8peo»lunizur Wegschaffung der Mutterpolypen durch Brennen (Kauterisiren) und s. Staar-nadel. Man verdankt ihm einige schätzbare Entdeckungen in der pathologischenAnatomie. Er hat z. B. gegen Bichat S Behauptung, daß jedes Gewebe orga-nischen Verletzungen, die demselben eigen sind, ausgesetzt sei, fast unwitersprechlichgezeigt, daß alle Gewebe gleichmäßigen Veränderungen unterworfen sind. Erschrieb seit 1803 einige chirurgische Abhandlungen, die theils einzeln gedruckt wur-den, theils in Sammlungen stehen.

Duguesne (Abraham), franz. Admiral unter Ludwig XIV. , geb. zuDieppe 1610, lernte den Seekrieg unter s. Vater, einem geschickten Echiffscapi-tain. In s. 11. I. wohnte er dem Treffen bei la Rochelle bei. ImKriege gegenSpanien von 1631 that er sich hervor. 1644 diente er in Schweden , erst als Ma-jor, dann als Diceadmiral. 1641 nack Frankreich zurückberufen, befehligte er dieUnternehmung gegen Neapel. Bordeaux zwang er zur Unterwürfigkeit, als es sichempört harte, trotz des Widerstandes der Spanier . Im sicilischen Kriegeschlug er 3 Mal die vereinigten Holland , und spanischen Flotten unter Ruyter.Als er Atgier und Genua gezwungen hatte, Ludwigs XIV. Gnade anzuflehen, er-

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