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Dur
Durchdringlichkeit
theilte ihm dieser eins der schönsten Landgüter, Beuchet, und erhob es zum Mar-quisen mit dem Beinamen Duquesne, um s. Namen zu verewigen. Mehr konnteer nickt rbun, da Duquesne Calvinist war. Doch war er der Einzige, der von derdurch Aufhebung des EdictS von NanteS verfügn» Verweisung s. Glauben-genos-sen aufgenommen ward. Er starb zu Paris 1888. Milde und Bescheidenheitzierten s. Heldentugenden. Ruyter war sein Muster. Er hinterließ 4 Söhne,von denen der berühmteste, Henri, Marquis v. D„ sich ebenfalls als Krieger undSeemann auszeichnete.
D u r (von <>»,»!;. hark) nennt man diejenigen Tonarten, welchen der harteoder vollkommene Dreiklang (s. d.) zum Grunde liegt; daher auch hal te Ton-arien. Man bezeicknet sie oft durch den italienischen Ausdruck »m^giore.
Durante (Francesco), einer der größten Kirchencomponisten, war 1663in Neapel geb. und verdankte s. erste Bildung dem berühmten Aless. Scarlatti .Der Ruf Pasqnini'S und Pittoni'S zog ihn nach Rom . Hier arbeitete er unrer derLeitung dieser Künstler, und lernte von dem eine» die Kunst des Gesanges undder Melodie, von dem andern alle Hülfsmittel des ContrapnnkteS. Dann ging erals Capcllmeister nach Neapel zurück, componirte aber fast ausschließlich für dieKirche. In der kirchlichen Vocalmusik erstieg er eine hohe Stufe des Ruhms.Auch bildete er die berühmtesten Tonkünstler des 18. Jahrh, in Neapel : Pergolese,Saechini, Piccini, Guglielmi, Traetta, Iomelliic., und starb zu Neapel 1755,62 I. alt.
Durchbrechen der feindlichen Schlachtlinie, eine See-Evo-lution, die oft mit Vortheil angewendet wird. In dieser Absicht wenden sich einebestimmte Anzahl schiffe auf ein gegebenes Signal schnell aus der Linie undgehen mit vollen Segeln quer durch die feindliche Linie, um den Feind schnell aufder andern Seite zu beschießen, wo er oft 2 bis 3 volle Geschützladungen er-halten hat, ehe er darauf zu antworten vermag. Fast alle Seetreffen zwischen denHolländern und Engländern, und zwischen diesen und den Franzosen , geben unsBeispiele des Durchbrechens der feindlichen Linie. Der niederländische AdmiralRunter scheint der Erfinder dieses ManoeuvreS zu sein; er führte es vorzüglich gut1666 bei Dünkirchcn aus, wo er mehre Male durch die Flotte des Admirals Monkbrach und sein schon abgeschnittenes Vordertreffen rettete. Dieses Manoeuvrewurde indeß, wenigstens bei den Engländern, so ungewöhnlich, daß selbst die In-structionen für Seegefechte auf ganz entgegengesetzten Grundsätzen beruhten. Einenglischer Gutsbesitzer, John Clerk, wurde durch Nachdenken über die Nachtheile,welche die englische Seemacht in den letzten Kriegen mit Frankreich erlitten hatte,auf die Unzweckmäßigkeit der gewöhnlichen Angriffsweise aufmerksam und theiltes. Ansichten schon 1780 dem Flaggencapitain des Admirals Rvdncy mit, und die-ser erklärte späterhin selber, daß er in der siegreichen Schlacht gegen La Graste am12. April 1782 die ihm bekanntgewordene» Grundsätze Clerk S befolgt, und nurder glücklich vollbrachten Durchbrechung der feindlichen Linie den Lieg zu dankengehabt habe. Clerk sehte s. System in den, zuerst 1782 erschienenen und 1804neu aufgelegten „Ick>-->v v„ iwv.A tuclicn" auseinander.— Einen ähnlichen Zweckhat gewöhnlich das Durchbrechen der feindlichen Schlachtlinie oder das Sprengendes Mittelpunktes in Feldschlachten.
D u r ch d rin g l i ck k e i t, Penetrabilität, ist die Eigenschaft der Körper,vermöge welcher sie im Stande sind, andre Materien durch ihre Zwischenräumehindurchzulaffen. Es gibt Stoffe, die alle uns bekannte Körper durchdringen;dahin gehört die Wärme. Andre Stoffe, z. B. der magnetische und elektrische,dringe» nur in gewiffeKörper ein. Feste Körper sind gewöhnlich für solche siüfsigeMaterien dnrchdringlich, welche sich an sie anhängen, oder doch von ihnen stark an-gezogen werden. Salze, Löschpapier, Schwamm und andre Körper lasten sich