Band 
Dritter Band. D bis E.
Seite
471
JPEG-Download
 

Elba

Elbeschifffahrt

471

"ran e^e besondere Vorrichtung an der Dampfmaschine, um die Größe der abso-luten Elasticität der Dämpfe zu beurtheilen. Man kann hierzu ein empfindlichesThermometer brauchen, wovon die Kugel im Dampfbehälter von Dämpfen um-Zeben sein, die Röhre aber von denselben unberührt bleiben muß. Dabei wird aber"ne Tabelle erfodert, welche die absolute Elasticität des Wasserdampfes durch denWärmegrad ausdrückt. — Elasticitätszeiger, Mercurialzeiger oderBaro-^sterprvbe ist ein Barometer, welches in der Absicht an der Luftpumpe angebrachtlvitd, um zu zeigen, wie groß die absolute Elasticität der nach dem Auspumpen nochunter der Glocke befindlichen Masse sei. Das Quecksilber füllt in demselben nach°fM Maße, in welchem die Luft herausgepumpt wird. Da die hohen Glocken, unter^ ein gewöhnliches Barometer gesetzt werden kann, gewöhnlich sehr unbequem sind,^ hat man auf andre Einrichtüngen des Elasticitätszeigers gedacht; dahin gehört die^Engländers Smeaton, welche die Elasticität der verdichteten Luft unter der Glocke^mittelbar anzeigt. S. Brook's „Vermischte Erfahrungen über Elektricität, Luft-pumpe und Barometer", aus d. Engl . von Kühn (Leipz. 1780).y Elba . Diese kleine Insel (7^ OM., 13,000 E.), jetzt unter toscanischerandeshoheit, welche 1814 mit allen Souverainetätsrechten an Napoleon überlas-und von ihm seit dem 4. Mai besessen wurde, bis er sie den26.Febr> 1815,^ließ, wird durch den Canal von Piombino von Italiens Küste getrennt. Sie^gt h Meilen von Corsica und llch M. von Livorno enssernt. Das Klima istM„d. Der Hauptreichthum sind Bergwerke (Magnelstein, Silber, Marmor).

Eisenntinen von Rio liefern jährlich 36,000 Ctnr. Erz, die wenigstens 50p^ac. reines Metall geben. Seesalz wird jährlich gegen 660,000 Säcke gewon-auch der Fischfang (an Thunfischen und Sardellen) ist bedeutend. Dagegennd Ackerbau und Viehzucht sehr unvollkommen, sodaß Getreide eingeführt wer-^»Muß, Hauptstädte: Porto-Ferrajo, an einer sichern Rhede , hat 3000Emw.

b»»ke Befestigungen; Porto-Longone, an einer guten Rhede , hat 1500 E.^ 1557 Philipp 11. von Spanien das Gebiet von Siena an Cosinus I. von Flo-sfUz abtrat, behielt er sich einige Inseln und Küstenstriche, namentlich das Für-^chum Piombino, davon vor. Dies wurde 1736 an das Königreich Neapel ."gegeben und blieb dabei unter der Benennung des 8t->lo clrgü presiclii (Besa-^gsstaat), bis Frankreich denselben 1801 erhielt. Elba gehörte zu diesem Länd-»nd war, mit Ausnahme von Porto-Ferrajo, welches der Großherzog vonh §cana besetzt hielt, unter Neapels Oberherrschaft ein BesitzthuM der Herzoge. j'.Sora aus dem Hause der Buoncompagni, welchen auch Piombino (s. d.)

horte. — sjber das Manuscript von Elba s. Manuscripte,y; Elbe , entspringt aus dem Elbbrunnen auf der Elbwiese an der böhmischen, e"Ze w her schlesi'schen Herrschaft Kynast und erhält sofort Zuwässerung von 10k^"n Quellen. Die Quelle liegt 4260 F. über dem Meeresspiegel. In d^2^ Meilen bis Hohenelbe sinkt der Wasserspiegel 2814 Fuß, Die beidengroße und kleine Elbe, fließen bei Gcedorf zusammen. Bei Melnick inL, HMen wird die Elbe schiffbar durch die Aufnahme der Moldau; sie tritt beiHan^vetscham in Sachsen , beiMühlberg in Preußen ein. fließt dann zwischen"»f»»d Mecklenburg auf einer, und dem dänischen und Hamburger Gebiethc>tz ^ »ndern Seite, nach einem Laufe von 148 Meilen in die Nordsee bei Kup-nachdem sie 53Flüsse und über 300 Bäche aufgenommen. Bis Hamburg fischen mit der Flut Seeschiffe, hernach wird der Fluß viel seichter, Er ist sehry; "Eich ^ einige Goldkörner in den sachs. Bergzuflüssen, auch Carniole ,D?ch^nBrücken sind zu Dresden, Meißen, Torgau, Wittenberg undMecklenburg wird die Elbe mittelst eines Canals von Wismgr nachSchweriner -See mit dem baltischen Meere verbinden.

^ ° ^ schifffahrt. Sie war aufdiesem Flusse, der 10 deutsche Staaten