Band 
Dritter Band. D bis E.
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Elephant Eleusis

ist das freiests, thätigste, mithin vorzugsweise das erregende, belebende Elementunter den genannten dreien. Aus dem Wasser ist alles Feste hervorgegangen, ausihm hat sich nicht nur das ganze Mineralreich niedergeschlagen, sondern das Meerist auch die erste Geburtsstatte der organischen Welt. Aus dem Bisherigen wirdZeder leicht den Schluß ziehen, daß die physischen Elemente auch das Enthaltendeder chemischen sind. Es kann keine andern Grundstoffe geben als diejenigen,welche aus der Zersetzung der Luft, des Wassers und der Erde hervorgehen. DieseGrundstoffe sind Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Kohlenstoff, und es istdaher die Zahl der chemischen Elemente der Zahl der physischen gleich. Wasser istzersehbar in Sauerstoff und Wasserstoff, Luft in Stickstoff und Sauerstoff, auchetwas Kohlenstoff, in den Erden und Mineralien kommen alle 4 Grundstoffe vor.Im Wasser ist der Sauerstoff überwiegend oder herrschend, in der Luft der Stick-stoff, in den Erden der Kohlenstoff. Unter diesen 4 Grundstoffen betrachten einigePhysiker den Sauerstoff und Wasserstoff als die beiden Urstoffe oder chemischenUrelemente, sodaß alle andern Stoffe oder chemischen Elemente nur Modifikatio-nen oder verschiedene Combinationen dieser 2 Urstoffe wären. Diese Annahme hatauch viel Wahrscheinlichkeit, da es fast außer Zweifel gesetzt ist, daß der Stickstoffein in bestimmtem Verhältniß mit Sauerstoff synkhcsirter (combinirter) Wasser-stoff, der Kohlenstoff aber ein terrificirter Wasserstoff ist, welcher mit dem Sauer-stoff den gleichen Gegensatz bildet, wie der eigentliche Wasserstoff. So gibt dieTheorie der Elemente die anschaulichste Erkenntniß des Charakters der Natur,welcher Einheit in der Mannigfaltigkeit und Mannigfaltigkeit in der Einheit ist.Dgl. OkenS „Naturgeschichte für Schulen" (Leipzig 1821), im Eingänge.

Elephant, das größte Landthier, das einen 3 Ellen langen beweglichenRüssel (sein Hauptorgan), 2 lange, dicke, gebogene Zähne, einen kurzen Hals,kleine Augen, große, lappige, herabhängende Ohren, dicke Füße, einen dünnen,kurzen Schwanz und eine dicke, sparsam mit Haaren besetzte Haut von graueroder bräunlicher Farbe hat. Er wird 12—>16 Fuß hoch. Seine Nahrungsind Vegetabilien. Er läßt sich vermöge seiner großen Klugheit und Gelehrig-keit zu allerlei Künsten und Arbeiten abrichten. Bei den Persern kommt erzuerst als Kriegselephant vor. Seine Heimath ist das südliche Asien und Afrika ,und danach unterscheidet man eine asiatische und afrikanische Gattung. Er wirdwahrscheinlich 200 I. alt. In Siam u. a. Ländern ehrt man (eine Spielart)den weißen Elephanten vorzüglich, über den indischen Elephanten s. m. A. W.v. Schlegel's „Indische Bibliothek", 1. Bd. — Elephantenpapier, so be-nannt von der Größe der Bogen, die 3 Ellen lang und eben so breit sind. —Elfenbein oder Elcphaurcnzähne. Wir erhalten die meisten aus Afrika . Ausdem Abfall des verarbeiteten Elfenbeins wird durch starkes Glühen das sogenanntekölner Schwarz bereitet. Es ist eine vortreffliche schwarze Malerfarbe, dagegenliefert das in offenen Gesäßen calcinirte Elfenbein die schönste weiße Farbe.

Elephantiasis ist eine Hautkrankheit, die am häufigsten in den war-men Zonen vorkommt und schon deni persischen Arzt Abubekr Mohammed Rhaziübekannt war. Sie befällt entweder den ganzen Körper oder einzelne Theile, trittmit Fieber ein, von dem sie oft auch in ihrem Verlaufe begleitet wird, und endigtsich meistentheils tödtlich. Die Füße schwellen dabei unförmlich auf, werden ge-wöhnlich knotig, sehen dunkelgefärbt aus und lassen einen Vergleich mit den Füßeneines Elephanten zu; daher der Name. Auch in Südamerika ist diese Art Aussatzbekannt und in Colombia u. d. N. San-Lazarp-Übel verbreitet.

Eleusis (jetzt Lessina, ein Dorf), war nächst Athen die ansehnlichste Stadtin Attika, wo der geheime Gottesdienst der Ceres und Proserpina , die Mysterien,nach ihr die eleusinischen oder die Eleusinien genannt, gefeiert wurden, IhrStifter, sowie die Zeit ihrer Stiftung, kann nicht angegeben werden; .sie waren