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dasBedürfniß zu befriedigen, bei den Deutschen zu borgen angefangen hat. Das"°tzüqlichste Werk ist hier noch Watt'g „Ulbüotb. Urin" (Glasgow , seit 1819.)X.. Geographie und Statistik. So groß die Verdienste der BritenGeographie auch in neuern Zeiten waren, so bestanden doch ihre Beiträge zurflammten Erdkunde hauptsächlich in wichtigen Reisebeschreibungen. Von allgemei-sn gevgraph. Werken erschien auch in unserm Zeiträume, wie früher, wenig, was^ das Ausland von Werth wäre oder auch nur mit Mentelles und Malte-Brun'sSchriften wetteifern könnte, welchen Pinkerton's(1811) u. Playfair's (1808—14)^vgraph. Werke, gewöhnlichen Hülföbücher, an sorgfältiger ZluSführung nicht^ichkommen. Zu den besten gehören das allgemeine geographische Wörterbuch:
>»Iliidin^l, ^aretleer" (1818 — 22, 6 Bde.), und Hamilton's ähnliches^erk über Indien (1815; n. A. Lond. 1828, 2 B.). — Um die alte Geographiestarben sich der verdienstvolle Rennel durch seine Erläuterungen des Rückzugs der^,000 Griechen (1816) und sein System der Geographie Herodot's , und Vincentchl'ch söm Werk über den Handelsverkehr der Alten mitJndien (1807) große Ver-gaste. Die Kunde des Inlandes wurde fleißig bearbeitet; fast von alleu»Theilen^ Reiches erschienen topograph. Schilderungen, z. B. dieBeschreibungen flmmtl.Ihsschasten in England und Wales („8v»nt!e; ok bln^Wuck a>»>1 VVslo»") vonHüten, Brayley u. A. in25 Bdn., 1801—^16, und Lyson's ,,51.->c;n»
seit 1806, ohne vieler einzelnen zu erwähnen. Wichtig sind die von derAcker-g?ugesellschaft herausgeg. neuen Übersichten vom Zustande des Ackerbaus in allenHafschaften, die 1813—16 in 60 Bdn. erschienen.- Während der Kriegsjahre,H ein größer Theil des Festlandes den reiselustigen Briten verschlossen war, wurde^Kunde des Vaterlandes, besonders der malerischen Gegenden von WestmorelandWales, auch durch mehre Rejsebeschreibüngen verbreitet. Unter den neuesten^istischen Werken ist Lowe's Schrift über den Zustand von England, die L. H.
Jakob (Leipzig 1823) verdeutschte, auszuzeichnen. Schottland ward durch diek^'ühungen seiner fleißigen Statistiker, Sinclair, Chalmers uüd Playsair, be-ster, und zur Kenntniß des Zustandes det Hochlande gaben die Schriften derz/hländischeti Gesellschaft („77-alis;>c:iini>s <>kti,o ll^bl-inO -uwieft") die schätz-Beiträge, über Irland erhielt man vorzüglich durch Newenham (1808)tz ^Wakefield (1812) statistische Künde. Unter den neuesten Reisebeschreibüngen^ Engländer zeichnen sich einige, z. B. Elphinstone's Nachricht von Kabul (1815),^Nnger's Reisen in Bekudchistan und Sind (1816), Hall's Beschreibung der Lu-üchu:Inseln (1817) und desBisch. Heber „dlorrat. oka journ. tbiuugb tbe kg>-ntünüia 1824 fg." (3. A., Lönd. 1828, 3 B.) auch durch das Verdienst^ ersten Aufklärung über kaum bekannte Erdgegenden aus. Mehre s. m. in d. Art.j/.ÜeEine allg. Sammlung von Reisebeschreibungen gab Pinkerton (1808 fg.)^ Bdn., 4., wovon der letzte (1814) eine Literatur der Reisebeschreib. enthält,s- StaatSwissenschaften. England hat sich immer des alten RuhmsZweigt, zuerst freisinnige Ansichten über Staatsverwaltung und das Ver-zwischen Machthaber und Volk begründet zu haben, welche sich während der^'gen Gährungen, woraus die Freiheit des Bürgerlebens hervorging, geläutert! Der Einfluß der großen Bewegung, welche die franz. Revolution in Europa ' üN wir bereits früher angedeutet haben, in Sem Gebiete dieser Wissen-bej-^i-rs wirksam, aber obgleich während dieses Zeitraums in England, wodie Lehre vom göttlichen Rechte derKönige und derPflicht des leidendendg^kams der Völker mit Wort und Hand glücklich bekämpft hatte, die ganz ent-^en x^hte Lehre vom göttlichen Rechte des Volks und dem leidenden Gehorsamselbstvo» verständigen und wohlmeinenden Männern aufeinige Zeit^ti so behauptete doch die besonnene Forschung, welche neben allgemei-
rundsätzen auch die Ergebnisse der Erfahrung in ihre Betrachtung aufnahm,