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Krankheiten die Lind, Rollo, Clars, Jackson, Hillary, als Lehrer zu studiren.(Dgl. Deutsche Medicin und Chirurgie und Französische Medicinund Chirurgie.)
Englische Pferde (bleiocl-Iiemw*, cberaux ile racu). Dieser Schlagvon Pferden ist in England nicht einheimisch, sondern aus Veredlung durch Hengsteaus Nordafrika, Arabien und Persien entstanden. Die Eigenthümer wetteiferten,durch Preise von der Regierung dazu aufgemuntert, wer die schönsten Pferde zuziehen verstände, und die Wettrennen (s. d.) wurden ein Nationalfest derPferdeschau. Auch der hohe Preis der Sieger im Weftlauf und der Lupus derGroßen, solche Renner zu besitzen, reizte die Pferdehändler, ihre Sorgfalt aufdiesen Gegenstand zu verdoppeln. Man kaufte Stuten von edler Abkunft undschönem Gebäude, um Füllen davon zu ziehen, oder berühmte Hengste, von denenein Sprung mit 10, 20, 60, ja mit 100 Guineen bezahlt wurde. Da nun dieserGewinn 30 — 40 Mal des Jahres möglich war, so glaubte man nicht zu theuerkaufen zu können. Noch Andre speculirten auf den Gewinn der -Lummen, diebeim Rennlauf gewettet wurden. So soll der Eigenthümer des Eclipse mit diesemMettrenner 50,000 Guineen gewonnen haben, und manches Pferd, das sein Herrmit 2 — 3000 Guineen erkaufte, brachte ihm binnen wenig Jahren 10 —12,000Guineen ein. Das Ausland suchte mit Begierde engl. Pferde zu kaufen; dies trugnoch mehr zur Vervollkommnung der engl. Pferdezucht bei. Indeß war die Aus-fuhr der Hengste verboten, und wenn auch einzelne auf das feste Land kamen, sowußte man die Zucht davon nicht gehörig einzurichten, oder man halte in EnglandPferde von der zweiten oder dritten Güte gekauft, welche oft den einheimischenSchlag, wie dies in der Normandie der Fall war, verschlechterten. Übrigens istin England die Pferdezucht überall gleich blühend. Man kennt keinen Unterschiedin der Güte nach der Provinz; doch unterscheidet man 2 ganz verschiedene Schläge,die sich nicht mit Vortheil vermischen lassen, von dem dritten, welcher allgemeinist, veredelt heißt und die eigentlich sogenannten englischen Pferde begreift. Dieerste Art scheint in England einheimisch zu sein. Sie ist 4 Fuß bis 4 Fuß 4, 5Zollhoch, von starkem Bau, kleinem Kops, dickem Halse und sehr schlanken Bei-nen. Diese Pferde werden ohne besondere Sorgfalt in den Gebirgsländern, Corn-wallis, Devonshire, Wallis und Schottland , gezogen. Sie sind unermüdet undsichere Bergläufer. Die zweite Race begreift die Zug - und Lastpferde, die mus-kelkrästig, wohl und stark gebaut, und wahrscheinlich flandrischen Ursprungs, dochdurch sorgfältige Zucht sehr vervollkommnet sind. Die zahlreichste ist die dritte,die durch mehre fremde Arten veredelte Race, welche alle Jagd-, Reit-, Kutsch-und Cavaleriepferde begreift. Die schönsten darunter, was Ebenmaß und Gestaltbetrifft, sind die Renner (r.iee-Iiorses . elikvunx üe <:n>n5e), die entweder ur-sprünglich von einem edlen fremden Hengste und einer berühmten engl. Wettläufer-stute, ebenfalls aus fremdem Geschlechte, oder von 2 edeln MischlingSpferden,oder endlich von einem veredelten Geschlechte überhaupt abstammen, daher es unterdenselben mancherlei Abstufungen gibt. Im Allgemeinen sind sie 4 F. 7—10 Zollhoch; sie haben einen starken, glatten Kopf, große Augen, lange Ohren, einenetwas langen Hals und eine hohe, etwas schmale Brust; der Bauch ist wenig vor-stehend; die Gelenke an den Beinen sind stark, der Bau des Rückens fast geradegestreckt, die Schenkel lang und musculös; übrigens haben sie schöne Verhältnisse,kräftige Formen, eine feine Hauz, durch die man jede Muskel, beinahe jede Adersieht, und die statt der Striegel nur mit scharfen Bürsten berührt wird, kein Haaran den äußern Gliedmaßen u. s. w. Die gewöhnliche Farbe ist dunkel braunroth,mit Abzeichen am Kopfe und weißen Flecken an den Füßen. Eigenthümlich ist ih-nen die beträchtliche Senkung des DorderbugS und die fast horizontale Lage des Be-ckens, sodaß beide einen Winkel bstden, dessen Spitze höher und dessen Öffnung