Band 
Dritter Band. D bis E.
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Englischer Tanz Enharmonisch

Bearbeitting (Jena 1822, 2 Bde.) das reichhaltigste, und auch zum Verständ-niß der ältern Schriftsteller, besonders Shakspeare'S, das brauchbarste geworden.Unter den Sprachlehren stnd in England die von Murray, Allen und Grant ge-schätzt. Für Deutsche ist K. F. §. Wagner's Sprachlehre (2 Thle., Braunsckw.1819 — 22) die vorzüglichste. Unter Sheridan'S, Narcs's und Walker'S )ln-Weisungen zur )lusspracke behauptet des Letztgen. Werk den Rang. Wie in Ita-lien und Frankreich ein nicht ganz entschiedener Streit obwaltet, ob in Rom oderin Florenz, in Paris oder in Orleans , besser und reiner italienisch und sramösischgesprochen werde, so auch in England zwischen London und Dublin , und fastscheint es, als ob die Mehrheit der Stimmen sich aufdie Seite Dublins neige.

Engl ischer Tanz, s. Anglaise.

Englische Waaren nennt man gemeiniglich nur die in Manchester ver-fertigten Daumwollenwaaren, und die sogen, kleinen Waaren, welche ausDü-ming-ham u. Sheffield in den deutschen Handel kommen. Es gibt ihrer aber viel mehreArten, die in großer Menge ausgeführt werden und sich durch Güte u. Wohl seilheitauszeichnen. Glasgow (in Schottland ) liefert feine Cattune, klare Musseli ne, ge-würfelte, sogen. Pullieatetücher. Abcrdecn (in Schottland ) liefert wollene g tstrickteStrümpfe; Tiwerton SergeS; Exon feine Flanelle; Leedsgrobe u. mitkelfe-are Tü-cher, Biber, Calmuks, Wollenstoffe, als Merinos, Tamis, Callamancoes, Zavs;Halisar führt dieselben Art. aus wie Leeds , und außerdem noch Karsays; 8 lochdaleliefert Bors; Norwich wollene Damasten. Shawls; Nottingham feine Strümpfe;Etruria das weiße und schwarze Wedgewood'scheSteingut; Manchester weiß e Garne(sogen. Warer- und Mule-Twiste), Eattune, die sogen. Manchester , baun wolleneBatiste, Hüte und viele andre Waaren; Birmingham Quincaillerie, Knöpfe undunzählige kleine Art.; S hefsield Messer u. Scheeren; London selbst verfer, izt nichtminde, fast alle Art., welche in den Provinzen fabricirt werden, nur in größererFeinheit und Vollkommenheit, weßhalb diese auch theurer sind, und ausi item dievortrefflichsten niaihemat. Instruniente, feine Glaswaaren, Sattlerai b tit, Wa-gen u. s. w. Es gibt viele Ursachen, welche den engl. Waaren den Dorzt g vor de-nen des Festlandes, insbesondere Deutschlands , verschaffen, und man irrt sehr,wenn man glaubt, daß ein bloßes Verbot derselben unsere Fabricate ba ld zu einergleichen Güte und Wohlseilheü führen würde. Wir finden die erste Ui sc che in derengl. Staatsverfassung, die jedes Individuum in seinen Rechten schützt u ad sichert,lind ihm die volle und freie Entwickelung aller seiner Anlagen und Talem e erlaubt;in der nationalen Gesetzgebung durch das Parlament; in der durch diese ? Verfassungbedingten, nothwendig auch auf Kenntniß des Praktischen gerichteten' lusbildungbei Staatsbeamten, anstatt daß bei uns Minister und Räthe, mit oft b .'schränktenEinsichten über Gegenstände des GewerbfleißeS, die Leitung derselben, haben; indem Gcmeingeist des engl. Volks, der alle große Ideen, die die Nation, ilwohlfahrkbefördern können, auch großherzig unterstützt und sich dazu vereinigt (da her ihre Ca-näle, ihre vortrefflichen Landstraßen, ihre Anstalten zur Erleichterung des Reifensund aller Verbindungen), in der glücklichen insularischen Lage, der unermeßlichenSchifffahrt, und der dadurch mannigfaltig erregten und beförderten gr aßen Thätig-keit und sich Wechselsweise unterstützenden Industrie. Endlich haben d ie unerschöpf-lichen Steinkohlenlager und die dadurch leichter als anderwärts mö gliche Unter-haltung der Dampfmaschinen, welche in allen Fabriken, Manufactu ren und Ge-werben mit dem größten Erfolge angewendet werden, den bedeute, .dsten Einffußsowol auf die Wohlfeilheit als aufdie Tüchtigkeit der engl. Waaren.

Enharmonisch (in derTonkunsi), bei den Griechen eine-; derKkangge-schlechter, bei welchem die 2 ersten Intervalle kleiner als halbe Töne (DiertelStöne)waren. Das Enharmoniscke ist auf diese Art von dem Diatonisch en r-erschieden.Jetzt nennt man cnharmonisch diejenigen Töne, welche nach unserm Tonsvsteu»