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noniten, Quäkern, Unitariern, Methodisten, Herrnhutern; und die griechische Kirche. Ein Theil der Bewohner bekennt sich zu der jüdischen, ein anderer zu dermohammedanischen Religion. Unter den Lappländern und Samojeden findet mannoch Heiden, doch nur in geringer Zahl. — Die Cultur steht in den meisten Län-dern auf einer hohen Stufe und hebt sich täglich mehr und mehr. Besonders zeich-nen sich in dieser Hinsicht die Länder aus, wo die deutsche und die mit ihr verwand-ten Sprachen geredet werden, ferner Frankreich und ein Theil Italiens . In kei-nem Erdiheile blühen die Manufacturen und Fabriken so außerordentlich, als invielen europäischen Ländern, besonders in Großbritannien, Frankreich, den Nie-derlanden, Deutschland und Helvetien; sie bearbeiten nicht allein europäischeNakurproducte, sondern auch außereuropäische, und liefern alle Bedürfnisse ei<nes bequemen Lebens und des Lupus . Ebenso lebhaft ist der Handel, der invielen Ländern durch Kunststraßen, Canäle, das wohleingerichtete Postwefen,Banken, Assecuranzen, Handelsgesellschaften und Dressen befördert wird. DerHandel erstreckt sich nicht bloß auf Europa , sondern auf alle Erdtheile, undalle Meere werden von den Europäern befahren. Jedoch kommt keine euro-päische Nation in dieser Hinsicht der britischen gleich, welche die Beherrscherinder Meere ist und allein mehr Schiffe unterhält als alle übrige zusammen. —-Europa ist der Sitz der Künste und Wissenschaften. Ihm verdankt die Mensch-heit die Erforschung der wichtigsten Wahrheiten, die nützlichsten Erfindungen,die schönsten Produkte des Geistes, die Erweiterung aller Wissenschaften; dennkeine schließt die Europäer aus. Doch stehen hierin die deutschen und diejeni-gen Völker, welche die Tochtersprachen der lateinischen reden, auf einer höher»Stufe als die slawischen Nationen. Der türkischen Nation ist die vielseitige wissen-schaftliche Bildung der übrigen europäischen Nationen ganz fremd geblieben. 8»Universitäten sorgen für den höhern Unterricht, ihnen arbeiten die zahlreichen Gym-nasien und Lyceen vor, und mit der Volksbildung beschäftigen sich die besonders inDeutschland zahlreich vorhandenen Volksschulen. An vielen Orten bestehen Akade-mien der Wissenschaften, Kunst- und wissenschaftlichen Sammlungen aller 'Art.—>Nach der natürlichen Lage zerfällt Europa in West- und Osteuropa, wovon jenesdie pyrenaische Halbinsel (Portugal undLpanien), das Westalpenland (Frankreich ),dasSüdalpenland (Italien), die Nordalpenlander (Helvetien, Deutschland und dieNiederlande), die Nordseeinseln (Großbritannien, Irland und Island ), die Ostsee-länder (Danemark, Norwegen, Schweden und Preuße») begreift. Osteuropa ent-hält die nvrdkarparischen Länder (Rußland und Galizien ) und die südkarpathischenLänder (Ungarn im weiter» Sinne und die Türkei ). In politischer Hinsicht beste-hen jetzt in Europa folgende Staaten: 3 Kaiserreiche: Ostreich, Rußland und dieTürkei; 16 Königreiche: Portugal, Spanien, Frankreich, Großbritannien , dieNiederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Sardinien, beide Sicilien, Preu-ßen, Baiern, -Lachsen, Hanover, Würtemberg und Polen ; 1 geistlicher Staat:der Kirchenstaat; 8 republikanische Staaten: die Schweiz, Ionien, Krakau , St.-Marino, Hamburg, Lübeck, Bremen und Frankfurt; 1 Kurfürsienthum: Hes-sen; 6 Großherzogthümer: Baden, Hessen -Darmsiadt, Sacbsen-Wcmiar, Meck-lenburg-Schwerin, Mecklenburg-SirelitzundToscana; 12 Hcrzogthümer: Olden-burg. Gocha, Meiningen, Altcnburg, Braunschweig, Nassau, Dessau, Bernburg ,Köchen, Modena, Parma und Lucca; 1 Landgrafthum: Hessen-Homburg ; 1Großfürstenthum: Finnland, und 12 Fürssnkhümer: Hohenzollern-Hechingen ,Hohenzollern-Sigmaringen, Schwarzburg-Rudolstadt , Schwarzburg-SonderS-hausen, Waldeck, Lippe-Detmold, Schaumburg-Lippe, Liechtenstein, Reuß-Greiz ,Reuß-Schleiz, Reuß-Lobenstein und Reuß-Ebersdorf . Pros. I M. F. Scbmidt'SCharte von Europa, in 4 gr.Bl. (Berlin 1826) ist zugleich eine brauchbareWand-charte für Schulen. <K>l>.