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cep>Ir>5, prsekalione notirgus illustrsvit ckoanner Ugria-I.aneisl" (Rom 1711,Fol.) merkwürdig, weil sie treffliche Zeichnungen des menschlichen Körpers eni hal-ten, welche schon 1552 verfertigt, aber erst später aufgefunden und bekanntgemachtwurden. Der Tept von E. wurde nie entdeckt. Albin gab eine gute Erklärungdieser Tafeln (Leyden 1143, Fol.). Auch eine andre Schrift E's: „ve.-inato-inioorum controversiis", ist verloren gegangen. Außerdem hat man noch ver-schiedene wichtige Werke von ihm. Die AuSg. derselben von Boerhaave (Leyden1707), erschien auch zu Delft 173k. E. starb zu Rom 1574.
Eustathius, Commentator des Homer und des Erdbeschreibers Dionys,anfangs Mönch, hernach Diaconus , endlich 1155Erzbischofvon Thessalonich, starbnach 1194. So gering auch seine theologische und religiöse Aufklärung gewesen seinmag, so groß war seineBelesenheit in den Clafsikern und der Umfang seiner gelehrtenKenntnisse, wie seine aus alten Scholiasten zusammengetragenen Eommentare be-weisen, von denen besonders der Homerische eine unerschöpfliche Fundgrube philolo-gischer Gelehrsamkeit ist (Rom 1542—50, 4 Bde., Fol., und Basel 1558—60,3 Bde., Fol., neuer Abdr. Leipzig bei Weigel, seit 1825, 4.).
Euterpe , gewöhnlich als Muse der Musik vorgestellt, weil ihr die Erfin-dung der Flöte zugeschrieben wird. Sie wird dargestellt als eine mit Blumen be-kränzte Jungfrau, eine Flöte in der Hand oder verschiedene andre Instrumenteneben sich habend. Sie ist ihrem Namen nach die Geberin des Vergnügens. (S-Musen.)
Euthanasia, ein sanftes, leichtes, glückliches Sterben. Wieland gabdiesen Namen einer seiner Schriften.
Eutropius (Flavius), ein latein. Geschichtschreiber, welcher, wie er selbstsagt, unter dem KaiserIulian die Waffen getragen. Sein Geburtsort ist unbekannt,wie auch dieUmstände seines Lebens. Er blühte um 360 n. Chr. Sein Abriß oder„Lrevisrium lii'tori. 1 « inmsiise" reicht von der Gründung Roms bis Valenk,dem er zugeeignet ist. Die Schreibart ist nicht sonderlich, aber die Klarheit lobens-werth. Die geschätztesten Ausg. sind vonHavercamp (Leyden 1729), Verseik (Lei-den 1762, 2 Bde.) und Tzschucke (Leipzig 1804).
Eva, s. Adam.
Evalvation, der Anschlag, die Schätzung. Insbesondere brauchen ^die Kaufleute von der Schätzung des Werthes eines Waarenlagers, wenn dasselbevon einem Andern übernonimen wird, oder wenn verbunden gewesene Handelsleutesich trennen. Von Münzen gebraucht, ist es die Währung; in der Rechnenkunst?die Einrichtung eines Bruchs nach seinem wahren Gehalt und Betrag.
Ev an, Beiname des Bacchus (s.d>).
Evangelium, griech., fröhliche Botschaft. Gewöhnlich wird es the"-von der christlichen Lehre, welche mit der fröhlichen Botschaft von der Ankunft de-Messias, von der Geburt des den Vütern verheißenen Retters begann, theilsden Schriften gebraucht, in welchen Marcus und Lucas und die Apostel Matt(Mund Johannes die Nachrichten von den Thaten und Schichsalen Jesu Christi a »fd^zeichnet haben. — Evangelisten hießen in der ältern Kirche diejenigen Christswelche von einer Gemeinde zur andern reisten und den Unterricht der Apostelsetzten; der spätere Sprachgebrauch hat dieses Wort auf die obigen VerfasserLebensgeschichte Jesu eingeschränkt. — Evangelisch heißt: der in den heilig^Schriften enthaltenen Lehre Jesu gemäß; evangelische Christen, evang^lische Kirche nennensich daher dieLutheraner. (Vgl. Protestanten.) di.
Everdingen, Name einer berühmten niederländ. Malerfamilie. A"derselben zeichnen sich aus Cäsar van E., geb. in Alkmaer 1606, gest. 1679,^Portraitmaler und in architektonischen und histor. Darstellungen, ferner dem"jüngerer Bruder, der sehr berühmte Landschaftsmaler A ld er van E., geb. 1b2*'