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Experimentalphysik Exterstein
stoff, Lichtstoff; und durch Mittheilung expansible Körper, welche, wie Dumpfe,Dünste u. s. w., ihre Expansibilität den erstern verdanken.
Experimentalphysik, s. Ph y si k.
Ex-plorator, eine von Beccaria angegebene Vorrichtung, welche in einemDrabte besteht, dessen isolirte, mit Zinnknöpfchen versehene Enden an einerStange über dem -Lchornsteine oder an deni Gipfel eines Baums befestigt wer»den. Von diesem Drahte wird ein andrer durch eine mit Siegellack überzogeneGlasröhre ins Zimmer geleitet, und an dem Drahte im Zimmer befindet sich einElektricitätsmesser, mittelst dessen man die tägliche Lustelektricität beobachten kann.'
Explosion, eine plötzliche und gewaltsame Ausdehnung einer elastischen'flüssigen Materie, welche nach allen Richtungen wirkt, die Hindernisse an denschwächsten Orten durchbricht und gemeiniglich mit einem Knall begleitet ist,besonders das Sprengen bedeutender Pulvermassen. Das Schief,Pulver, Knall-pulver, Knallgold u. dgl. erzeugen bei ihrer Entzündung oder Erhitzung plötz-lich eine große Menge elastischer Materien, welche sich gewaltsam auszudehnenstreben. Sind diese Materien noch überdies eingeschlossen, so treiben die er-zeugten elastischen Flüssigkeiten die Pfröpfe, welche sie einschließen, mit unge-,meiner Kraft fort, oder zersprenaen die Körper, in denen sie enthalten sind. Dondiesen Explosionen hängen die Wirkungen aller Feuergewehre, der Minen undBomben ab. Die Dämpfe, in welche das Wasser durch die Hitze verwandelt wird,sind in einem hohen Grade elastisch. Wenn man daher Wasser in einem verstopftenoder verschlossenen Gefäße erhitzt, so üben diese Dämpfe gegen die Wände des Ge-fäßes oder gegen den Pfropf, der es verschließt, eine überaus große Gewalt aus.
Exponent heißt in der Mathematik der Verhältnißanzeiger, Wurzelan-zeiger. Wenn nämlich eine Größe ein- oder mehre Male durch sich selbst multipli-cirt wird, so setzt m?n, statt den Factor oft zu wiederholen , zur Rechten desselbenoberhalb eine kleinere Ziffer, welche andeutet, wie oft die Wiederholung der Mul-tiplication der Zahl oder Größe mit sich selbst hätte geschehen sollen.
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Exposition, Auseinandersetzung: im Schauspiel Darlegung, Erzäh-lung der Vorgeschichte, d. h. alles Desjenigen, was vor dem Zeitpunkte der Hand-lung, mit welchem das Stück anhebt, nach der Voraussetzung des Dichters sich be-geben hat. Man kann sie eintheilen in die abgesonderte und verwebte. Jene wirddem Zuschauer unmittelbar in der Form eines erzählenden Prologs gegeben, wie z. B.in den „Phönizierinnen " des EuripideS; diese empfängt er mittelbar oder schein-bar zufällig, indem die handelnden Personen unter einander die Thatsachen derVorgeschichte erwähnen und dem Zuschauer klar machen. Die verwebte kann sicherstrecken durch das ganze Stück bis zur Katastrophe, wie z. B. im „König Ödip "des Sophokles . Nebenzweck der Exposition ist Bekanntmachung der Zuschauer mitdem Orte und der Zeit der Handlung, mit den Charakteren der Handelnden u. s. w.,ferner Erregung von Ahnungen und Vermuthungen, welche die Aufmerksamkeitauf die Handlung des Stücks (die Folgen der Vorgeschichte) spannen. Übrigenswird der Begriff der Exposition auch auf die einzelnen Acte eines Stücks bezogen,und dann bedeutet das Wort die Bekanntmachung des Zuschauers mir Demjenigen,was nach der Voraussetzung des Dichters während des Zwischenacrs geschehen ist.
Extension, natürliche Ausdehnung, Erweiterung, Umfang; daher ex-tensiv, entgegengesetzt dem Intensiven, z. B. extensive Größe, die in räum-licher Ausdehnung besteht.
Exterstein (von Eggesterstein, Egge heißt nämlich der GebirgSzug, anwelchem sich diese Felsen befinden), bei Horn im Fürstenrhum Lippe, eine Felsen-reihe , die aus mehren vertical gespaltenen und grotesk vertheilten Klippen von